Roland - König der Nacht11.09.2007
Du gehst so bleich am Firmament.
Der Tag an deinen Kräften zehrt.
Kaum einer der dich König nennt,
Kein Stern dir seine Huld gewährt.
Ein Hauch aus Samt schwebt auf der Welt,
gesponnen von der blauen Nacht,
Steigst langsam auf ins Himmelszelt,
blutrot erhebt sich deine Macht.
Dein Silber streust du auf das Feld,
in deinem Licht erstrahlt der Hain.
Auch wenn dein Glanz die Welt erhellt,
Auf deinem Weg bist du allein.
Erhebst dich selbst auf deinen Thron,
als Herrscher blickst du auf das Land.
Und doch bleibst du der Erde Sohn,
auf ewig ist dein Lauf gebannt.
Am Morgen hast du keine Wahl,
Die Sonne deine Macht verglüht.
Du wanderst durch ein dunkles Tal,
bis eine neue Nacht erblüht.
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