Lydia - Scherben02.10.2007
Jetzt knie ich hier und sammle wieder Scherben zusamm´n
Träume - vom Leben zerschlagen
Ich hatte nur zaghaft zu wünschen angefangn
Voll Leidenschaft versucht wieder zu wagen
Die Finger bluten, alte Wunden reisen wieder auf
Im Glas spiegeln sich die Tränen
Halt ich dran fest, nehm ich neue Narben in kauf
Lasse ich los, werde ich aufgeben
Jede Bewegung schneidet wieder neu in mein Fleisch
Doch sitzen und nichts tun ist mir nicht möglich
Ich weiß schon lan, dass meine eigne Kraft nicht reicht
Mein Leben lacht mich an, ich lächel höflich
Und doch spiegelt sich mein Leben in den Scherben
Die Hoffnung legt das Bild zurecht
Ich weiss schon eines Tages werd ich sterben
Doch vorher leb ich intensiev und echt
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