Tabea - Ein fernes grünes Land24.02.2007
Ein fernes grünes Land
Mit dem Messer in der Hand
Saß er da ach schon so lang
Wann kommt die stund wo er sich traut
Zu nehmen was gegeben ward?
Oft schon saß er da
Die Schneide auf der Haut
Das kühle Eisen fühlte er
So erschreckend kalt
Den Tod den kannte er wie seine Schwester
Oft schon war er da bei ihm zu Haus
Nahm ihm alles, ohne Schuldgefühl
Wie kann er auch, er ist kein Mensch!
Schon einmal fühlte er dies
Diese Leere, die unendliche
Als das gleiche passierte
Es ward ihm alles genomm`!!
Er will nicht mehr und kann nicht mehr
Er schneidet sie sich auf die Ader seines Lebens
Der Schmerz sofort vergessen, ersetzt durch Freude
Freude zu gehen, Freude sie wieder zu sehen!
Wohl merkt er wie sein Leben rinnt
Es aber kümmert ihn gar nicht
Glücklich über das was er hat getan
Froh zu spüren wie das Leben aus ihm rinnt!
Er nimmt sich Feder und Papier
Schreibt mit seinem Blute
Was er zurzeit verspürt
Was er denkt und fühlt!!
Schon bald wird ihm dunkel
Kann nicht mehr schreiben
Kann nicht mehr sehen
Kann nicht mehr denken!
Es folgt die Dunkelheit
Endlos, gedankenlos
Nichts sieht er, gar nichts
Aber dann, dann sieht er es!!
Weiße Strände,
Und dahinter?
Ein fernes grünes Land,
unter einer rasch aufgehenden Sonne!
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