Tabea - Des Brunnens kalte Tiefe25.02.2007
Des Brunnens kalte Tiefe
Er ist ein feiner Herr
das jeder von ihm denkt
doch hinter der Fassade
ein grausam Mörder steckt.
Ein schönes Mädchen
schwarzes Haar
nimmt er in sein Bett
statt seiner treu Gemahlin.
Doch wie solls anders kommen,
ein Kind vom edlen Herrn,
doch nicht von der Gemahlin
von der Magd, mit schwarzem Haar.
Des helles Mondes Anlitz
steht prächtig in der Nacht
sie wartet dort am Brunnen
auf den edlen Herrn und Meister.
Kein freundlich Wort
Nur ein grausam` Blick
So stößt er sie hinab
in des Brunnens kalte Tiefe.
Doch findet er seit dieser Nacht
kein einzeln Stund`mehr Ruh
Hört das Klagen und das Rufen,
Aus des Brunnens kalter Tiefe.
Kein andrer solch Gesänge
bei jeder Nacht noch höre
Er ist verrückt,
jetzt jeder von ihm denkt
Er nimmt sich einen Strick
macht eine Schlaufe rein,
stellt sich auf teuren Stuhle
und legt die Schlaufe um den Hals.
Er zappelt noch, dann gibt er Ruh,
in seinem Arbeitszimmer,
jetzt Tod gerächt,
vom Mädchen mit dem schwarzem Haar.
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