Jean-Pierre - Mein Abenteuer mit Al-Qaida (Teil 1)26.08.2007
Ich ging mit meiner Freundin durch Dülmen.
Wir wollten bei HMP ein paar Gleise für unsere Modelleisenbahn kaufen.
" Guck mal. Burg Rabenfels!", sagte sie, als wir an einem Schaufenster vorbeikamen.
Wir gingen in den Laden und erkundigten uns nach dem Preis von dem Modell.
" Neunzehn Euro neunundneunzig.", antwortete der Verkäufer.
Ich legte ihm das Geld auf den Tisch und nahm mir den Bausatz der Burg aus dem Schrank.
Als wir gingen, fielen Schüsse auf der Straße und eine Scheibe splitterte.
" Legen sie die Waffe weg, sie sind umstellt!", rief ein Polizist und gab einen Warnschuss ab.
" Friss Blei du arsch!", Rief ein Mann und schoss ein paar mal in richtung des Polizisten.
Die Kugeln schlugen In eine Hauswand neben uns ein und Ich hatte ein ungutes Gefühl bei der ganzen Sache und wollte schleunigst abhauen.
Plötzlich schrie meine Freundin auf.
Ich drehte mich blitzartig um und blickte in die Augen eines Maskierten Mannes.
Er hielt sie im Schwitzkasten und hielt ihr einen Revolver an den Kopf.
" Eine falsche Bewegungund ich puste sie um!", knurrte der Mann.
Ich suchte verzweifelt nach einer Möglichkeit meine Freundin zu befreien, aber es gab keine!!
" Es ist aussichtslos, Junge!", spottete der Mann.
Auf einmal fühlte sich mein Schädel an, als würde er gespalten.
Ich brach zusammen und hörte noch einen Mann sagen:" Ab zum Lager!".
Der Boden unter meinem Körper vibrierte, als ich wieder zu bewusstsein kam.
Ich schlug die Augen auf und wollte aufstehen, aber mir wurden die Hände gefesselt.
Ich sah meine Freundin neben mir liegen und rutschte zu ihr rüber.
Plötzlich knurrte ein Mann:" Keine Bewegung!".
Ich drehte mich um und blickte in den Lauf einer Kalaschnikov.
" Verdammt!", dachte ich und blickte in die Waffe.
" Ich wollte meine Freundin untersuchen! Ihr habt ihr warscheinlich auch etwas auf den Kopf gehämmert!", sagte ich und rutschte wieder zu ihr rüber.
Auf einmal hörte ich eine Sirene.
Plötzlich fluchte der Fahrer:" Scheiße! DIE BULLEN!!", und Der Mann mit der AK trat die Türen des Vans Auf.
Ich wusste nicht wie mir geschah, als auf einmal unzählige Kugeln an mir vorbeisirrten.
Ich spürte plötzlich einen stechenden Schmerz in meiner Schulter und im nächsten Augenblick schoss Blut aus der Wunde.
Plötzlich schoss der Kidnapper wie von sinnen auf die Polizeiautos.
Auf einmal Knallte es und eine Druckwelle erschütterte den Van.
" Na endlich! Diese Idioten tauchen also doch auch mal auf!!", gröhlte der Fahrer.
Ich blickte in richtung der Tür und sah einen Haufen Trümmer auf der Straße liegen und einen Apache-Longbow Helikopter über uns kreisen.
Der Schütze hob die Hand zum Gruß.
" Scheißße!", dachte ich und starrte auf den Heli.
" Geiles Gerät, was?", sagte der Entführer.
Unser Wächter schlug mir die Schulterstütze seiner Kalashnikov mit voller Wucht gegen den Schädel.
Ich wollte noch ausweichen, aber es war zu spät.
Ich sah bunte Sterne und mich umfing die Dunkelheit...
Wiebke Das ist ja total spannend ich freue mich auf den nächsten Teil.
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