Daniela Alexa - Das26.08.2007
Dunkle Nacht,
kein Stern
blitzend am Himmel.
Trockener Weg,
nicht wissend wohin er führt.
Der Horizont scheint weit,
nahezu endlos.
Das Korn
Stolpernd folge ich dem Weg,
tastend in der tiefen Schwärze der Nacht.
Die Schatten einer Brücke,
tauchen vor mir auf.
Ich wage es die Brücke zu betreten.
In der Mitte angekommen,
erspähe ich in der Schlucht,
ein Glimmen.
Nicht aus zumachen,
was es ist.
Die Brücke vollendend,
folge ich dem kleinen Glimmen.
Viele Schritte,
Stunden,
Tage,
Wochen und Monate.
Gar Jahre ziehen dahin,
wärend ich dem Weg,
des kleinen Lichts folge.
Endlich angekommen.
Müde von dem langen Weg,
Staub an meinen Schuhen,
in meinen Haaren.
Hinter einem kleinen Hügel,
dieses warme Glimmen.
Ich lege mich neben
den kleinen Hügel,
auf die staubige Erde,
und wische mir die Augen.
In der tife der Nacht,
ein so helles,
und warmes,
Licht.
Als sich meine Augen,
an dieses Licht gewöhnen.
Sah ich den Ursprung,
des Lichts.
Ein kleines Korn
Ich stehe auf und gehe hin,
nimm es in die Hand.
Meine Hand scheint zu strahlen.
Mein Herz erwärmt sich durch den Anblick.
Ein kleines Samenkorn,
in meiner Handmulde.
So schön,
so warm.
Schützend halte ich die andere Hand darüber.
Angst es könnte zerstört werden.
Ich wickle es in ein Tuch,
trage es Heim.
Mein Geschenk soll es sein.
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