Sophie - Die schrägen Geschichten von Charlotte und Sonja!!! (von Christina und mir)06.10.2007
Es war ein stinknormaler Schultag und Charlotte und Sonja kamen mal wieder zu spät.
Frau Hauck erwartete sie schon ungeduldig. Das war nun das dritte mal in der Woche.
Doch anstatt wieder einmal eine Predigt zu halten, sagte sie nichts und lies die beiden hinsetzen. Der Unterricht war wie immer: Niemand hörte zu und Charlotte und Sonja hatten Spaß daran, Stifte durch die Gegend zu werfen. Charlotte lachte und bewarf Frau Hauck immer heimlich mit Papierkugeln und hörte MP3- Player, sodass die ganze Klasse mithören konnte. Plötzlich klingelte Sonjas Handy. „Ja? Ah hallo Kendra. Ja bin grade auch im Unterricht. Ja richte ich aus. Charlotte??? Viele Grüße und das heute Mittag ins Kino gehen klappt…!“ „Es reicht!!!!“ schrie nun die Lehrerin, die puterrot im Gesicht angelaufen war. „Raus!!! Alle Beide!!“ Widerwillig gingen die Beiden raus. „Naja, wenigstens müssen wir jetzt nicht mehr ihr Geschwafel ertragen!“ meinte Sonja. „Ja und außerdem können wir jetzt eine Runde pennen.“ Antwortete Charlotte und schlief schon ein.
Charlotte und Sonja wurden von dem Pausenklingeln geweckt. Fröhlich gingen sie rein, um ihre Sachen zu holen und das Zimmer zu wechseln. „Einen Moment noch.“ Sagte ruhig Frau Hauck. „Ihr beiden bekommt einen Schulverweis!“ Charlotte und Sonja schauten sich an. Alle anderen Lehrer standen immer kurz vorm Zusammenbruch, nachdem sie Unfug trieben, aber diese neue Lehrerin behielt die Nerven. „Na und??? Erst mit drei kann man von der Schule fliegen.“ Verteidigt sich Charlotte. Nun begann ein Kampf wer das letzte Wort hatte.
„Und was ich vergessen habe zu erwähnen, eure Eltern werden natürlich benarichtigt!“
Sie grinste hämisch und genoss es, wie Charlotte geschockt dastand. „Machen sie es doch! Und…meine sind sowieso nicht da!!!“ grinste Sonja. Frau Hauck musterte noch mal als sie schnaubend und mit den Worten „Wir sprechen uns noch“ das Zimmer verlies.
Der restliche Tag verlief wie immer, zur Mittagszeit schwänzten die Beiden und gingen mit Kendra, einer guten Freundin ins Kino. Es war ideal, weil sie Musik hätten und die Musiklehrerin es nicht einmal merkte.
Am Nachmittag gingen sie noch eine Weile in die Stadt und hörten sich bei Müller CDs
an. So verging der Tag sehr schnell und am Abend mussten sie wohl oder übel nach Hause. „Also bis morgen, ja???“ fragte Charlotte Sonja. „Und vergiss nicht, dass wir zu Manuel und Janette gehen!“ Sonja nickte. Manuel und Janette waren die einzigen Erwachsenen, mit denen die Freundinnen befreundet waren. Sie konnten es nie lassen, den 30 und die 26 jährige zu ärgern und ihre Sachen zu verstecken. Einmal hatten sie sogar…
1. Geschichte:
Janette hatte Geburtstag und Manuel und sie luden Charlotte und Sonja ein. Sie wussten, dass die Beiden oft Streiche spielten, aber sie mochten die Kinder sehr.
Am Abend feierten sie und lachten und aßen und tranken sie. Janette und Manuel hatten ihre Gäste noch einmal einkaufen geschickt und warteten nun ungeduldig, dass sie wieder kommen würden. Währenddessen liefen Charlotte und Sonja die Straße entlang und waren nicht mal mehr 5 Minuten entfernt. Plötzlich meinte Charlotte: „Warum müssen wir eigentlich einkaufen gehen??? Ich hab da so eine Idee…“
Janette und Manuel machten sich schon langsam Sorgen als es endlich an der Wohnungstür
klingelte. Janette ging ran. „Hey Janette??? Du, ihr habt doch einen grauen Ford, oder???“
Janette wurde beunruhigt. „Ja was ist mit ihm???“ „Ähh, na ja, er brennt!“
„Was???“ schrie Janette und Manuel, der mitgehört hatte, und sie rannten die Treppen runter
und raus. Doch ihr Wagen stand unversehrt da und es war weit und breit keine Charlotte und
Sonja zu sehen. Plötzlich knallte die Tür hinter beiden zu und sie waren ausgesperrt. Beide
hörten noch das Lachen von Charlotte und Sonja. Hastig klingelten sie Sturm.
Erstaunlicherweise machten die Beiden auf. Janette und Manuel rannten hoch.
Die Wohnungstür stand sperrangelweit offen. Eilends gingen die Beiden herein.
Plötzlich sprangen Charlotte und Sonja aus einer Ecke hervor und bespritzten Janette und Manuel mit Kakao. „Überraschung!“ riefen die Beiden lachend. Janette und Manuel standen nur versteinert da. „Ok, ich glaube, ihr geht jetzt erst einmal, und Manuel und ich verbringen den Abend ruhiger.“ Meinte Janette und wortlos aber grinsend verließen die Tunichtgute die Wohnung. Doch als Janette und Manuel ins Wohnzimmer kamen, wo sie ein kleines Buffet eröffnet hatten, sahen sie das reinste Chaos: Das Buffet, war verwüstet und die Kissen lagen auf dem Boden verteilt. Federn lagen überall herum und die Lampe wackelte immer noch hin und her. Das Zimmer sah einfach wie nach einem Schlachtfeld aus.
Die beiden lachten, als sie sich daran erinnerten.
„Ok, bis morgen!“ verabschiedete sich nun Sonja und die Beiden gingen verschiedene Richtungen. Als Charlotte nach Hause kam, herrschte ihre Mutter sie an:
„Was hast du nur mit deinem Zimmer gemacht???“
Charlotte zuckte mit den Schultern. „Ich hatte Langeweile!“ Gerade da kam ihre kleine Schwester Luna aus der Küche. „Hallo!“ meinte sie nur fröhlich „danke, für den Lolli den du mir heute gegeben hast!“ Sie grinste und man sah die blauen Zähne, die vom Lolli gefärbt waren. Charlotte grinste, die Lebensmittelfarbe, die sie reingeschüttet hatte, wirkte echt gut.
Ihre Mutter starrte Luna nur entsetzt an. „Was hast du nur wieder angestellt, Charlotte???“ meinte sie kopfschüttelnd. Während sie weiter vor sich hin brabbelte, schlich Charlotte leise an Hans Zimmer, das Zimmer von ihrem Zwillingsbruder vorbei und verschwand in ihrem Zimmer. Das Eltern immer so anstrengend sein mussten…
Ihr Zimmer sah wirklich cool aus. Sie hatte die Wand mit Buntstiften bemalt und Ihr Hochbett knallorange angemalt. Die Sachen, die überall auf den Boden lagen, passten in der Farbe dazu. Zufrieden lies sie sich auf ihr Bett sinken. Hach ja, dachte sie, außer der ersten Stunde, war der Tag doch ganz gut! Dann schlief sie sofort ein.
Als Sonja nach Hause kam, war wieder einmal nur ihr Bruder Alex zuhause. Er rannte wieder wie ein Bekloppter durch die Gegend und schnell verkroch sich Sonja in ihr Zimmer.
Die Wand von ihrem Zimmer war mit Massen von Postern beklebt. Kein einziger Fleck Tapete war zu sehen. Alle Poster waren säuberlich aufgeklebt, aber ihr Boden sah wie nach einer Bombe auf. Überall lagen CDs oder Sachen. Nun kam schließlich ihre Mutter nach Hause und meckerte rum, dass sie für ihren Hasen Cookie kein Futter geholt hatte. Sie schrie und schwafelte, doch Sonja hörte heimlich MP3- Player. Schließlich ging sie in ihr Zimmer und ließ sich auf ihr Bett fallen. Nachdem sie noch drei Lieder gehört hatte, schlief sie ein.
Am nächsten Tag trafen sich Charlotte und Sonja an der Bushaltestelle, weil sie immer mit denselben Bus zur Reclamschule fuhren. Sie liesen sich Zeit um zu quatschen und berieten sich, was sie heute in der Schule anstellen konnten. Ihr größtes Gelingen war einmal….
2. Geschichte
Es war ein schwüler Sommertag und quälend langsam vergingen die Stunden. Gerade schrieb die Klasse von Charlotte und Sonja eine Klassenarbeit in Mathe. Niemand konnte sich so richtig konzentrieren, da die Fenster zu waren und es unerträglich stickig war. Die Sonne schien unerbarmt ins Klassenzimmer und durch das Atmen wurde der Staub der Bänke aufgewirbelt. Man kam sich vor wie in einer Sauna. Plötzlich hatte Sonja eine Idee. „Charlotte.“ Flüsterte sie „Lenk bitte einmal die Lehrerin ab!“ Charlotte lachte. Nichts leichter als das. Charlotte sprang auf rang nach Luft. „Wasser!“ krächzte sie und rannte zum Waschbecken. Doch sie hatte nicht mehr die Kraft dazu und brach schließlich auf den Weg dorthin zusammen. Sofort kamen alle aus der Klasse und der Lehrer angerannt um zu helfen.
Als sie aufgeregt ankamen, richtete sich auf einmal Charlotte auf und lachte. Jeder brummelte genervt und ging wieder zu seinem Platz. Plötzlich klingelte der Feueralarm und es entstand wieder Panik. Alle liesen ihre Sachen stehen und liegen, um zur Tür zu kommen.
Inzwischen zerrissen Sonja und Charlotte ihre Klassenarbeiten. „Echt super abgelenkt!“ meinte Sonja. „Echt gut Idee, das mit dem Feueralarm!“ grinste Charlotte.
Die Klasse stand verwirrt herum. Ihr Lehrer war weg! Plötzlich hörten sie sein Geschrei auf dem Flur: „Feuer! Rette sich wer kann!!“ Ihr Lehrer hatte sie einfach in Stich gelassen!!!
Die Klasse sah sich fassungslos an. „Echt cooler Lehrer, lässt uns im Stich!“ rief Ann empört.
„Keine Sorge, das ist kein richtiger, wir können getrost drin bleiben!“ rief Charlotte beruhigend. „Wir haben ihn ausgelöst. Also wer bleibt hier???“ stimmte Sonja zu.
Murmelnd ging die Klasse an ihre Plätze. Alle zerrissen ihre Arbeiten, quatschten, lachten und bewarfen sich mit Papier und Kreide. Die ganze restliche Stunde hatten sie frei. Und niemand bemerkte, dass es kein richtiger Feueralarm war. Inzwischen schlichen sich Charlotte und Sonja ins Sekretariat und versteckten den Ventilator. „Jetzt werden sie bestimmt merken wie warm es ist und geben uns Hitzefrei!“ rief begeistert Charlotte. Sie verschlossen die Fenster und schalteten die Kühlanlage aus. In nur ein paar Minuten wurde es unerträglich im kleinen Raum. Und ihr Plan ging auf: Als die Lehrer und Schüler nach einer Stunde wieder kamen, erklang die Sprechanlage: „Alle Schüler haben heute und die nächsten beiden Tage Hitzefrei!“ Man hörte durch das ganze Schulhaus ein Jubeln und Charlotte und Sonja waren die Helden des Tages.
…“Ja, so was sollten wir mal wieder machen!“ meinte Sonja lachend.
Charlotte blieb stehen. „Haben wir heute nicht Sportfest???“ Sofort gingen Beide schneller.
Sie hatten eine Idee, den Lehrern das Leben zur Hölle zu machen.
Als sie in der Schule eintrafen, waren alle schon umgezogen und erwärmten sich schon.
Dieses Sportfest durften dieses Mal die Schüler gestalten. Sofort zogen sich Charlotte und Sonja um und rannten zum Schülersprecher. „Wir würden sehr gerne die Aufgaben aufstellen!“ rief noch Charlotte aus der Ferne. Keuchend kam sie mit Sonja vor ihm an. Er grinste. Er wusste, dass sie etwas vorhatten. „Ok, sehr gerne.“ Das Sportfest wurde die Hölle.
Die Lehrer wurden in Gruppen aufgeteilt. Es wurde ein hartes Programm durchgeführt:
Erst Liegestütze, Sit ups und dann eine Stunde rennen. Danach waren sie zu ko, um noch Unterricht zu machen. So gingen die meisten Klassen schwimmen und hatten den halben und ganzen Nachmittag keinen Unterricht. Es war einfach super. Doch für die Lehrer war es auch kein Entspannen. Die Lehrer wurden von den Schülern mit Wasser voll gespritzt, ins Wasser geschmissen und ihre Sachen wurden versteckt. Sie hatten keine Chance. Am Spätnachmittag gingen alle fröhlich zuhause. Sogar die Lehrer gingen erleichtert nach Hause.
Charlotte und Sonja gingen wieder einmal noch in die Stadt, um rumzuschlendern.
Zufälligerweise trafen sie Janette und Manuel. Diese nahmen sofort reis aus, als sie die Beiden sahen. „Ich möchte nicht in der Stadt vor allen Leuten verarscht werden und dumm da stehen!“ rief Janette ängstlich. Sofort rannten sie in die Mädlerpassage. Doch Charlotte und Sonja liesen nicht locker. Sie verfolgten die Beiden. Sie wussten, warum die Erwachsenen reis aus nahmen. Einmal….
3.Geschichte:
Einmal trafen Charlotte und Sonja die Beiden, als sie shoppen waren. Damals waren sie nichts ahnend und nahmen die Beiden auf ihre Shoppingtour mit. Schließlich fühlte sich Janette manchmal wie die Mutter von Charlotte. Sie kümmerte sich nur zu gern um sie und machte sich manchmal Sorgen um sie. Bei Janette musste Charlotte immer soviel trinken, obwohl sie nicht wollte. Aber Janette und Manuel wollten ja nur das Beste für Charlotte.
Also gingen sie shoppen. Janette fand ein super schickes Kleid und ging in die Umkleidekabine. Doch als sie sich gerade umzog öffnete sich ihre Kabine und ein altes Ehepaar stand vor ihr. Janette wurde rot. Schnell zog sie den Zuhang zu. Charlotte und Sonja sollten doch eigentlich aufpassen!!! Als sie fertig anprobiert hatte und heraus trat standen auf einmal eine Menge Leute herum. Als sie Janette sahen, klatschten sie alle. Janette war verwirrt. „Herzlichen Glückwunsch, dass sie schwanger sind!“ meinte ein Mann. „Echt super, dass sie so zwei rührende Kinder schon haben!“ meinte eine andere Frau gerührt.
Charlotte und Sonja standen wie kleine Engel in der Menschenmenge und grinsten nur von einem Ohr zum anderen. Da kam Manuel und sofort klatschten alle wieder und gaben ihm auch Glückwünsche. Puterrot verließen Janette und Manuel mit „ihren Kindern“ Charlotte und Sonja den Laden. Sie holten sich an einem Stand eine Bratwurst, da sie lange nichts mehr gegessen hatten. Sonja und Charlotte wollten keine. Plötzlich spritzten Sonja und Charlotte die Erwachsenen mit Senf und Ketchup voll. Janette und Manuel schrien auf. Ihre T-Shirts waren von oben bis unten eingesaut. Alle Leute in der Nähe lachten. Eilends machten Manuel und Janette sich auf, zu ihrem Auto zu kommen und nach Hause zu fahren. Sie liesen die beiden Satansbraten zurück.
„Hey! Diesmal machen wir nichts versprochen!“ rief Charlotte und Sonja und sie hörten auf zu rennen. Auch Janette und Manuel blieben stehen. „Wirklich?“ hakte Manuel nach. Charlotte und Sonja nickten. „Ok, aber wenn ihr wieder was anstellt, dürft ihr nicht mehr zu uns kommen.“ Mahnte Janette. An diesem Nachmittag taten Charlotte und Sonja nichts. Sie waren wie normale kleine liebe Kinder.
Als Janette und Manuel wieder nach Hause fuhren, gingen Charlotte und Sonja noch zu Hugendubel. Seitdem die letzte Angestellte nicht mehr da war, durften sie wieder rein…
4.Geschichte
Charlotte und Sonja lachten, als sie wieder die nächsten Bücher vertauschten und versteckten. Niemand konnte inzwischen durch das Chaos in Hugendubel durchblicken.
Alle Bücher waren dort, wo sie nicht hingehörten.
Plötzlich packte jemand Charlotte von hinten und schrie sie an. Es war eine Angestellte, die nicht gerade sehr freundlich aussah. „Das werdet ihr alle wieder richtig sortieren oder ihr kriegt Hausverbot!“ schrie sie herum. Sonja bespritzte sie mit Wasser, doch sie lies Charlotte nicht los. „So leicht entkommt ihr nicht!“ schrie sie jetzt noch lauter und lachte hämisch.
Charlotte schrie und versuchte sich aus dem klammernden Griff zu befreien, aber es ging nicht. Plötzlich schrie Sonja: „Hilfe!!! Lassen sie Charlotte los!!! Wir können sie anklagen wegen Körperverletzung!“ Da kamen Kunden wütend herbei und schnauzten die Kassiererin voll. Manche hauten sogar mit ihren Taschen etwas auf sie ein, sodass sie wohl oder übel Charlotte loslassen musste. Charlotte ergänzte noch: „Und außerdem darf man keine Bücher
Irgendwo anders hinstellen und verstecken.“ Dann lies sie und Sonja die Kassiererin in der wütenden Meute von Kunden zurück. Lachend rannten sie raus. Sie wussten, dass sie jetzt wahrscheinlich nie mehr zu Hugendubel kommen konnten.
„Ein Glück dass sie weg ist!“ meinte Charlotte froh. „Wenn wir sie noch einmal sehen würden, würden wir bestimmt nicht so leicht wegkommen!“ stimmte Sonja zu. „Aber die Erwachsenen sind eben machtlos gegen uns!“ meinte Charlotte lachend. „Ja, auf jeden Fall! Und… was wollen wir jetzt machen?“ Beide lachten. …………………ENDE………………….
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