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kooperative Geschichten

Ricarda - Das Gewitter

16.10.2007

„Wie immer!“. Wütend knallte Sie die Tür, ängstlich fuhr er zusammen. „Was würde diesesmal passieren?“, „wird Sie wieder sauer werden? NEIN!!! Bitte nicht,ich ertrage es nicht mehr!“. Langsam schlich Er die Treppe hoch, war schon an der Tür, berührte schon die Türklinke, die „Rettung“....doch da stand Sie schon hinter ihm! Langsam drehte Er sich um,groß und angsteinflössend baute Sie sich vor Ihm auf, wie immer. Das Gefühl der Angst kroch in Ihm hoch, wurde immer schneller und schneller! „Ich bin enttäuscht“, sagte Sie im traurigen Ton zu Ihm. „Oh nein, lieber Gott, Nein! Wenn Sie so anfängt wird es ganz besonders schlimm!". „Nur etwas entgegenkommen, mehr will ich doch gar nicht!“, jetzt ist es so weit, Sie wird lauter, gleich wird es so weit sein, gleich!!! „Verdammt noch mal! Du sollst dein scheiß Geschirr gefälligst selber Abwaschen!!! Ich spüle den ganzen Tag und du? Sitzt doch nur rum!“. „Keine Wiederworte, bloß keine Wiederworte geben sonst wird es nur noch schlimmer“, zu spät, mit zittriger Stimme:,„ich sitze nicht nur herum, ich arbeite“, und da kam es, dass rauschen, es wurde lauter, Er war wie gelähmt, konnte nichts anderes als da stehen und es in „kauf“ nehmen. Er spürte die Schläge, die Prügel, sie prasselten auf ihn herab wie Regen, kein Sommerregen, oh nein, eher ein Gewitter mit dicken fetten Regentropfen. Dann hörte es auf, die letzten Tropfen vielen, dass Gewitter verzog sich, die grauen Wolken schwebten davon. Doch eines blieb, die Scharm, die Verachtung vor sich selbst. „Du bist ein Schwächling!“,sagte er sich, und schlurfte langsam in sein Zimmer, weit weg von dem Gewitter, weit weg von seiner Frau.




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