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kooperative Geschichten

Harry - Verfremdet in der Zone

04.01.2008

Wir schreiben den 28.juli 1988, 3 jahre nach dem Reaktorunfall in Tschernobyl.
Seit 1em jahr bin ich nun schon arbeitslos und verbringe meine zeit, indem ich alle möglichen fakten von dem verherrenden Reaktorunfalls 1986 in Tschernobyl / Pripyat, mein interesse über diese Katastrophe war unermesslich groß, meine freunde und meine familie hielten mich für verrückt, wie ich auf die idee kam in die „Zone“ zu reisen, ich hatte schon seit 4 jahren Krebs, und hatte auch von meinem leben nicht mehr viel zu erwarten, und wollte mir meinen letzten Traum erfüllen und in die „Zone“ reisen, jeder riet mit von dieser idee ab, da alle wussten, genauso wie ich, dass ich Nie wieder zurückkehren werde, da ich aus meinen jahre langen nachforschungen wusste, das es in der „Zone“ eine Strahlung von 100 Röntgen pro Stunde herrscht, und somit ein leben nicht möglich ist, geschweige denn im Explodiertem Reaktor 4, wo eine Strahlung von 3400 Röntgen pro Stunde herrscht, viele menschen haben durch diese Katastrophe ihr leben verloren, vor allem Soldaten, Studenten, Feuerwehrmänner sowie freiwillige Helfer die sogenannten „Liquidatoren“ mussten dort ihr leben zurücklassen und zwar 800.000 – 1.000.000 menschen.
Mich berührt das schon, das so viele menschen dort ihr leben zurücklassen mussten, vorallem wussten die meinsten von der tödlichen strahlung nichts.

Also packte ich mein flugticket und meine sachen ein und schrieb einen abschiedsbrief, das mich sonst alle mit Gewalt dran hindern würden meinen Lebenstraum zu erfüllen in diesem Brief stand:


Liebe Mutter, Lieber Vater, Geschwister und Freunde,

Wenn ihr diesen Brief lesen werdet, sitze ich bereits im Flieger nach Tschernobyl.
Ich weiß, dass ihr mich daran hindern wolltet, meinen Lebenstraum zu erfüllen,
aber ich muss, nein ICH will es tun, ich will in die „Zone“ und das leben der,
Dort noch lebenden und vll. Leidenden Menschen sehen und Dokumentieren,
Ich weiß das wir uns Nie wieder sehen werden, mein herz ist auch mit Trauer befüllt,
so wie eures, wenn ihr diesen Brief lest.

Liebe Grüße euer Sohn-Bruder und Freund



Als ich am flughafen angekommen war, fuhr ich mit dem Bus in die nächstgelegene Stadt, die rund 60 km vom Reaktor entfernt war, was ich dort sah übertraf alle meine erwartungen, ich erstarrte wie ich diese Stadt sah, ich merkte wie es mir eiskalt den rücken runterlief, ich bekam es jetzt schon mit der angst zu tun, denn ich stand vor einer Geisterstadt, der wind blies das laub über die straße, die schaukel auf dem spielplatz schwingte hin und her und der wind heulte durch die unbewohnten häuser, dessen fenster teilweise zerstört waren.

Ich nahm allen mut zusammen und ging in eins der verlassenen Hochhäuser und richtete mir ein Quartier ein, jeder an meiner stelle hätte vll. Die Flucht ergriffen und währe zurück gekehrt, aber irgendwas hielt mich hier fest, ich konnte nicht gehen.
Es wurde dunkel und ich machte mir ein Feuer an, dass ich es etwas warm hatte, die flammen flackerten so leicht herum und machten den raum in dem ich mich befand noch beängstigender, und plötzlich knallte eines von den Fenstern auf und zu ich erschrak, mein herz pochte so laut, das ich es selbst hören konnte, aber es war nur der wind gewesen, der auch nun wieder durch die leeren gebäude heulte.
Ich versuchte etwas zu schlafen, kaum war ich eingeschlafen hörte ich etwas, ich hörte ein atmen aber kein normal es atmen, es hörte sich krank an, ich verkroch mich in die ecke und nahm ein großen glassplitter von der zerstörten fensterscheibe in die hand, nun hörte ich schritte aber schleifende schritte ,als ob es seine füße nicht heben könnte und das kranke atmen wurde schritt für schritt lauter und pöltzlich stand dieses etwas an der tür, ich schrie vor angst und schrie „geh weg lass mich in ruhe hau ab“ ich wimmerte mir kamen tränen vor angst ich hatte sowas noch nie zuvor gesehen, es war eine ausgewachsene mutation eines menschen, sein gesicht total verzogenwie als hätte er krämpfe, er war sehr dünn und seine beine lang und hatten einen halben knick nach hinten so in höhe des knies, sein rücken ging über seine schulter bis mitte hinter kopf, und er lief sehr gebückt wegen seines verkrüppelten rückens, und er hatte einen fürcheinflösenden wasser kopf, und ein auge fehlte ihm seine finder waren sehr lang und dünn und auch sehr verformt, erkonnte wahrscheinlich nie etwas in die hand nehmen.

Es starrte mich an mit einen furchtbaren blick und es kam immer näher

ich schrie wieder vor angst: Lass mich in ruhe bitte biiiiiiiiteeeeeeee „
Es brüllte irgendwas zurück es hörte sich an wie ein schlachtgeschrei ohne sinn

Es kam bedrohlich näher auf mich zu und wollte mit seinen verkrüppelten händen nach mir ausholen, in dem moment stach ich ihm in sein letztes auge, ich war in einem Rausch ich stach zu immer und immer wieder, irgendwas hinderte mich daran aufzuhören, stich für stich wurde ich wütender ohne irgendeinen grund zu haben durch den Glassplitter mit der ich zustach, schnitt ich mir vor lauter zustechen selbst in die hand und ich mekte es nicht einmal, doch plötzlich hörte ich schlagartig auf und sah was ich angerichtet hatte, sein ganzes gesicht war verstümmelt, das auge war gar nicht mehr wieder zu erkennen sofort packte ich meine sachen und verlies dies Hochhaus sofort und rannte weiter richtung Reaktor, ich rannte und rannte, ohne müde zu werden ich, blieb stehen und wollte meine Augen reiben, da ich meinte was im Auge zu haben ich rieb meine augen und spürte an meinen Fingern etwas feuchtes,ich nahm meine Taschenlampe zur hand und leuchtete meine Hand an und sah Blut. Ich fragte mich:“ Was verdammt nochmal ist hier los, unkontrollierbare wutausbrüche, Blutige augen und grenzenlose ausdauer, was ist hier los?!?“
ich rannte weiter und weiter, als ich plötzlich bemerkte das ich brutale kopfschmerzen bekam, die schritt für schritt schlimmer wurden, ich brach zusammen, und wachte am nächsten morgen auf, die schmerzen waren weg aber als ich meine hände ansah erschrak ich sie verbrannten innerlich, sir wurden schwarz, ich hatte höllische schmerzen, ich blickte auf und sah jemanden aus richtung des reaktors humpeln, es war aber keine mutation, nein es war ein mensch, dessen innerlicher verbrennungsstadium ziemlich hoch war, er rief mit letzer kraft: „ heellllf miirr“ er stöhnte vor schmerz als er so ca. 20m vor mir war brach ihm sein rechtes bein weg, und er viel zu boden und schrie vor schmerzen, ich rannte zu ihm, er lag mit dem gesicht auf dem boden, sein ganzer rücken hat ausgesehen als hätte ihn jemand verbrennen wollten, die radioaktivität hat in innerlich schon sehr verbrannt, das ausgebrochene bein lag da und ich konnte zu sehen, wie es langsam zu asche wurde, ich drehte ihn um und musste mich von diesm anblick übergeben, seine gesamte haut vom gesicht war weg und ich sah nur noch etwas fleisch, Gehirn und knochen, ich stand auf und sah in an, ich konnte wieder sehen, wie der rest von seinem leblosen körper zu asche wurde, ich lief weiter, das was ich sah beeindruckte mich nicht mehr, ich sah Ratten mit sieben beinen und 2 schwänzen, vögel mit 2 köpfen, noch mehr verlassene Dörfer. Mein kröper verbrannte innerlich immer mehr und diese Kopfschmerzen ich halt das nicht mehr aus, aber nun stand ich da wo ich schon immer stehen wollte vor dem Sarkophag
Ich errinner mich an einen Bericht über den Sarkophag:
„Die Errichtung des Sarkophags wurde von den Liquidatoren unter Opferung ihrer Gesundheit schon wenige Wochen nach dem Unfall in Angriff genommen und im November 1986 abgeschlossen. Die in aller Eile errichtete, massive Beton-Stahl-Konstruktion ist über die Jahre instabil geworden und stellt heute eine riskante Situation dar. Zahlreiche Reparaturen wurden bereits durchgeführt, unter anderem die Stabilisierung des Ventilationssystems, das Verschliessen von Löchern und eine Verstärkung der Dachkonstruktion. Dennoch wurde parallel ein Plan ausgetüftelt, mit dem eine zweite, stabile Sarkophagkonstruktion über die bereits bestehende Schutzhülle gezogen werden soll. Die ambitionierte Vision der Ingenieure: neben der Reaktorruine soll eine bogenförmige Stahlkonstruktion mit einer Breite von 245 Metern, einer Länge von 144 Metern und einer Höhe von 86 Metern entstehen, ein Bauwerk, doppelt so groß wie der Kölner Dom. Auf Schienen soll die Konstruktion dann über den alten Sarkophag geschoben und an den Seiten verschlossen werden. „

Ich stand nun vor meinen Lebenstraum, viel habe ich gesehen, erfahren und erlebt, nun endet mein Leben hier vor dem Reaktor 4 .
Mir kamen die Tränen, ich weiß nicht, ob sie aus freude oder angst vor dem tod waren, aber als ich sah das ich blut weinte, wusste ich, das ich diese frage ich mehr beantworten werden kann. Ich fiel auf die knie, die draufhin brachen, da ich innerlich schon von der strahlung sehr verbannt waren immer hin herrscht hier eine Strahlung von 100 Röntgen pro stunde außerhalb des Sarkophags, ich unterdrückte meine höllischen schmerzen, hob meinen kopf, blickte in den himmel, tränen aus blut liefen meine backen herunter, ich hob meine arme hoch und Betete mein letztes gebet,
„Vater unser im Himmel, geheiligt werde dein Name, dein Reich komme, dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden, unser täglich Brot gib uns heute, und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigen, und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen, denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit, in ewigkeit............ in diesem moment fiel ich um.


Mein leben ist nun Beendet, ich habe es geschafft, ich war in der „Zone“ ich war am Reaktor, ich habe so viel Gesehen, Erfahren, Erlebt und Gefühlt, ich habe in der „Zone“ mein ICH verloren, ich bin mir selbst Fremd geworden, ich hatte Depressionen, Wutausbrüche, permanete Angstzustände, ich hatte kurzzeitig schizophrene Psychose

Ich habe Gemordet, ich habe jemanden ermordet, jemanden der lebte auch wenn es eine Mutation war, es war ein Mensch und ich nahm im sein Recht zu Leben.


Mit dieser Geschichte will ich keinerlei Kritik an der schlimmen Katastrophe in Tschernobyl ausüben, geschweige denn die Folgen davon zu verspotten


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