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kooperative Geschichten

Jörg - Der Krieg

14.03.2008

Der Krieg

13. Mai 2011
Ich sitze in meinem Zimmer und warte darauf, das wir abmarschieren. Zuerst nach Spanien, da werden wir am nötigsten gebraucht. Ich griff unter mein Shirt und holte das kleine Kreuz heraus, was mir meine Freundin geschenkt hatte, bevor ich hierher kam. Sie hatten uns mit den Amerikanischen und Britischen Regeln des Kämpfens vertraut gemacht. Auch die Ränge haben wir von ihnen übernommen. Ich, Jörg Ficker 18 Jahre alt, bin ein, Corporal, die stufe nach dem Private. Alles begann vor vier Monaten.

Ende 2010 28 Dezember
Ich war gerade bei meiner Buchvorstellung in England, als wir plötzlich von dieser schrecklichen Nachricht erfuhren. Russland, das Japanische Reich, Italien was mich sehr verwunderte, die Tschechische Republik, Weißrussland, die Balkanstaaten, die Südlichen Staaten (Türkei...) und Polen hatten den Rest der Welt den Krieg erklärt und schon mit ihrer Offensive begonnen. Die Waffen Entwicklung war inzwischen sehr weit voran geschritten, doch es gab eine Hoffung, das sie uns nicht mit einer Atombombe vernichten, würden. Im Frühjahr 2009 einigten sich alle Länder der Erde darauf alle Atombombe zu vernichten und sie taten es. Ebenso wurden die ganzen Pläne zum Bau einer Atombombe total vernichtete, sodass nie wieder eine gebaut werden würde. Trotzdem waren sie eine große Streitmacht. Litauen, Lettland, Estland und Australien, waren, schon überrannt worden. Die Verleihung war nach mir zu Ende und alle Teilnehmer machten sich auf den schnellsten weg nach Hause. Ich wollte auch so schnell wie es geht nach Deutschland zurück, doch es ging nicht, die Flughäfen waren überfüllt, so schilderte es der Nachrichtendienst. So setzte ich mich erst mal an die bar und bestellte mir einen Whisky. Über der Wand war ein Fernseher. Die Nachrichten zeigten schon Bilder von den überrannten Städten, Regierungen trafen sich um etwas gegen den neuen Feind zu unternehmen.
„Es musste ja irgendwann so kommen!“ Sagte der Wirt und, wusch seine Gläser weiter auf. Ihn störte es wohl weiter nicht. Neben mich setzte sich ein Mädchen und zwei andere Jungs, doch ich betrachtete sich nicht, bis ich die Stimme des Mädchens vernahm, die ebenfalls einen Whisky bestellte. Ich drehte mich zu ihr herüber und dann sah ich sie. Sie saß wahrhaftig neben mir. Emma Watson! Als ich sie ansah, dachte ich es wäre ein Traum. Dann sah sie mich an, und sie nahm ihr Glas vom Mund wieder weg stellte es auf den Tresen.
„Hallo.“ Sagte ich zur ihr. „Hallo.“ Gab sie zurück ohne ihren Blick von meinem Abzuwenden. „Bist du nicht der neue Schriftsteller, den sie als Autor des Jahrhunderts feiern, Jörg Ficker, stimmt´s?“ Fragte sie mich. „Ja, richtig!“ Stotterte ich leicht zu ihr. „Und ich bin...“ „ Emma Watson, das schönste Mädchen das ich je gesehen habe!“ Sagte ich ohne darüber nach zu denken. Sie sah mich immer noch an, dann wurde sie rot und drehte sich weg. Auch drehte mich weg, weil mir klar war, was ich gerade gesagt hatte. „Du hast das Buch mir gewidmet, warum?“ Fragte sie mich und sah mich wieder an. Ich drehte mich um und sah tief in ihre Augen, dann erzählte ich ihr warum ich das Buch geschrieben hatte. Sie hörte mir zu und war ganz ruhig. Als ich fertig war, sah sie mich immer noch an. Sie wollte gerade etwas sagen, da, klingelte ihr Handy. Sie nahm ab, redete kurz und steckte es dann wieder weg. „Wer war es denn?“ Fragte ich sie. „Meine Mutter, sie sagt ich solle nach Hause kommen, doch wie soll das gehen, wenn die Straßen verstopft sind, mit Menschen die nach Hause wollen?“ Fragte sie mich. „Keine Ahnung, aber wenn du willst, kann ich dich nach Hause fahren. Sie sah mich wieder an und nickte nur lächelnd. Wir standen auf, zogen uns an und gingen hinaus auf den Parkplatz der so gut wie leer war. „Welches ist denn deins?“ Fragte sie mich. Ich merkte das ich kleines Stück größer als sie war. „Das dort hinten!“ Sagte ich und zeigte mit meinem Finger darauf. „Nein nicht dein ernst oder?“ Fragte sie mich erneut. Ich nickte nur. Es war ein Aston Martin DB9, Perlenschwarz lackiert. Wir stiegen ein und schnallten uns an. „Wir müssen nach...“ „Oxford!“ Beendete ich ihren Satz.
Sie wollte wissen woher ich das wusste und ich sagte nur man weiß halt, wo seine Stars wohnen, worauf sie nur lächelte. Ich machte es an und wir fuhren los.
Es dauerte eine Weile, bis wir endlich auf den Weg nach Oxford waren, denn die Straßen waren wirklich verstopft. 2 Stunden später trafen wir vor ihrem Haus ein. Die Tür ging auf und die Mutter kam heraus. Emma stieg aus und die beiden umarmten sich. Obwohl sie 19 war, hatte sie noch ein gutes Verhältnis mit ihren Eltern, meiner Meinung nach. Ich stieg ebenfalls aus und stellte mich aber bei meiner Tür hin und sah über das Auto die beiden an. „Mutter, das ist Jörg Ficker, Autor des Jahrhunderts und er hat mich auch jetzt hierher gefahren!“ Sagte sie und winkte mich zu ihnen. „Danke schön, das sie Emma hierher gebracht haben!“ Sagte sie und schüttelte mir die Hand. „Wollen sie nicht auf eine Tasse Tee herein kommen?“ Fragte sie mich. „Nein danke Misses Watson, aber ich muss wirklich los, ich muss heute noch nach Deutschland zurück.“ Sagte ich zur ihr und, sie nickte. Dann ging sie hinein, doch Emma blieb noch draußen. „Danke noch mal, es war schön dich kennen zu lernen.“ Sagte sie und umarmte mich auf einmal. Ich merkte wie ich knallrot wurde, doch was sollte ich schon dagegen tun? Dann sah sie mich noch einmal an. „Hoffentlich sehen wir uns mal wieder.“ Sagte sie und wollte schon gehen. „Warte ich habe noch etwas für dich!“ Sagte ich, holte eine meiner Visitenkarten heraus und schriebe noch meine Handynummer mit darauf und reichte sie ihr. „Wenn du willst kannst du mich ja mal anrufen.“ Sagte ich zu ihr, stieg ins Auto und fuhr los. Ich konnte nicht glauben das, dass alles gerade passiert war. Ich hatte mein ganzes Leben darauf gehofft und nun kam es einfach so, einfach fantastisch. Ich erwischte noch an diesem Abend eine Fähre nach Deutschland, sodass ich am nächsten Morgen dort war. Über Nacht überlegte ich wie es meinen Freunden wohl ginge. Hoffentlich gut. Auch meine Familie kam mir in den Sinn, doch so schnell der Gedanke auch kam, so schnell verschwand er auch wieder. Auch machte mir der bevorstehende Krieg Sorgen. Am nächsten Mittag traf ich in Dorfchemnitz, meinen Heimatdorf, ein, und fuhr gerade Wegs nach Hause. Meine Familie packte gerade ihre Sachen zusammen und sie erklärten mir, warum. Der neue „Rote Stern“ war auf den Weg nach Deutschland, doch wir hatten nicht genug Truppen um ihn auf zuhalten. Deshalb war die Gesamte Europäische Zivilbevölkerung nach England und Amerika evakuiert worden. Ich rannte schnell hinauf in mein Zimmer, wo ich einen Brief von der Bundeswehr fand. In ihm stand, das alle Jugendlichen und Männer von 17 bis 35 Jahren zum Wehrdienst verpflichtet sind. Einerseits freute ich mich darauf, den Feind entgegen zu treten und zu kämpfen, anderseits hatte ich Angst. So packte ich meine Sachen, einen Tasche für die Bundeswehr, das andere Zeug gab ich meinen Vater mit. Dann rief ich alle meine Freunde an und sagte ihnen, das wir uns an der Kirche treffen sollten. Ich verabschiedete mich von meinem Vater und meiner kleinen Schwester und rannte hinüber zur Kirche die keine, 5 Minuten von unserem Haus entfernt war. Als ich keuchend dort ankam sah ich, das alle schon dort waren. In ganz Dorfchemnitz packten die Menschen ihre Sachen um vor den Krieg zu fliehen. Peter, Andreas, Martin, Lukas, Markus, Felix, Maria, Sandra, Theresa, Carolin und selbst Claudia waren, da. Die Jungs erzählten wir, das sie auch einen Brief bekommen, hätten. Die Mädchen würden wahrscheinlich als Sanitäterinnen ausgebildet werden, so stand es ihn ihren Briefen. Ich erzählte ihnen von meinem Abend gestern, außer von Emma, das behielt ich für mich. Wenig später verabschiedeten wir uns alle voneinander und wünschten jedem Glück. Ich ging wieder nach Hause und packte den Rest meiner Sachen zusammen.
Am nächsten Morgen holte uns ein Bundbus am Bahnhof ab. Mein Aston Martin ließ ich erst mal hier, ich würde ich später holen. Als ich in den Bus hineintrat, musste ich, schmunzeln. Die Jungs aus meiner alten Klasse saßen dort und begrüßten mich. Ich setzte mich neben Kevin auch „Delle“ genannt. Hinter uns saß Marcel „Zuma“. Dann fuhren wir zur nächstgelegenen Kaserne nach Marienberg. Dort angekommen, stiegen wir aus und sahen, das es sehr viele neue Rekruten waren. Dann begrüßte uns der führende General und schilderte uns die Lage. Dann bezogen, wir Quartier und zogen unsere neuen Uniformen an. Danach ging es sofort ans Training. In der ersten Woche trainierten wir unsere Muskeln und Kondition. Außerdem das Rennen mit 42 Kilogramm Marschgepäck. Für mich war es weniger anstrengend, da ich schon sehr viel in meiner Freizeit trainiert hatte, also half ich denen, die nicht so gut damit zu recht kamen, was die Offiziere auch merkten. Doch sie griffen nicht ein, sondern beließen es. So fand ich schnell viele neue Freunde unter ihnen.
In der zweiten Woche war das Waffentraining an der Reihe. Da wir früher immer mit Softguns gespielt hatten, konnten wir gut treffen. Meine Waffenfavoriten waren das Scharfschützengewehr kurz Sg93 und das Maschinengewehr kurz M45. Am Sonntag der zweiten Woche saß ich mit meinen Freunden in dem Freizeitraum und unterhielten uns über das, was wir diese Woche gelernt hatten, als ein Offizier kam und mich bat, mit ihn zu kommen. Ich stand auf und folgte ihm. Er führte mich zum General.
„Herr Ficker, ich und meine Männer, haben sie in den letzten zwei Wochen beobachtet und gesehen, das sie viel Einfluss auf ihre Freunde und die Soldaten haben, und außerdem große Führungsqualitäten besitzen.“ Sagte er. Deshalb haben wir beschlossen sie zum Offizier zu befördern. Ich weiß das sie diesen Posten verdient haben und ich denke auch, das es nicht ihr letzter gewesen sein wird.“. Er übergab mir meine Abzeichen und ich ging wieder zurück zu meinen Freunden. Ich erzählte ihnen von meiner Beförderung und sie, freuten sich sehr für mich. In dieser Nacht musste ich wie in jeder Nacht, seit ich in England, gewesen war, an Emma, denken, hoffentlich ging es ihr gut. Am Morgen des nächsten Tages saßen wir alle beim Frühstück, als der Alarm losging. „Achtung an alle Soldaten, dies ist keine Übung, ich wiederhole dies ist, keine Übung alle, Mann auf Gefechtsstation!“ Hallte es durch die Lautsprecher. Wir sprangen auf, rannten auf unsere Zimmer, schnappten unsere Waffen und Ausrüstung und Versammelten uns im Hof. Der General teilte uns mit, das eine große Angriffswelle auf uns zu, kam. Er teilte die Soldaten in Gruppen auf. Ich sollte als Scharfschütze in hohes Gebäude gehen und dort Ausschau halten. Außerdem sollte ich mir drei bis vier Mann mitnehmen, falls es ernst werden sollte.
„Baumi, Delle, Zuma und Kempe kommt mit mir!“ Rief, ich und wir rannten hinüber zum Kirchturm, der das höchste Gebäude in Marienberg war. Zum Glück war die Stadt schon vor einer Woche geräumt worden. „Zuma und Kempe, ihr bewacht die Treppe, Delle und Baumi bleiben bei mir!“ Sagte ich und die beiden, verschwanden die, Treppen hinunter. Ich holte mein Sg93 hervor und legte es an, doch konnte noch nichts erkennen. „Erinnert mich, an „Soldat James Ryan“.“ Sagte Kevin und ich nickte nur. Es verging eine weile, bis ich bei der Straße einzelne Truppen herausrennen sah. „Sie kommen, macht euch bereit!“ Rief ich die Treppe hinunter. „Dann blicke ich wieder durch mein Zielrohr und sah, das es immer mehr, wurden. „Sobald sie in Feuernähe sind, knallt sie ab!“ Sagte ich zu den beiden.“ Wird gemacht, Jörg!“ Sagte Kevin und suchte sich einen guten Feuerwinkel. Baumi tat genau das gleiche. Wenige Sekunden später waren sie so dicht heran gerückt, das man auf sie Feuern konnte. „Feuer!“ Rief, ich und die beiden, hüllten, die Gegner in einen Kugelhagel. Auch ich schoss mit meiner M45, das Standardgewehr der Bundeswehr. Da rief Zuma von unten her: „Mörser auf zwölf Grad, Jörg erschieß ihn!“ Ich legte meine Sg93 an und sah in der Ferne. Er wollte gerade feuern, da erschoss ich ihn, mitten durch den Kopf. Die Patrone flog neben mir auf den Boden. Daneben waren noch zwei die sich wunderten, die ich gleich erschoss. „Jörg wir werden überrannt!“ Rief Kempe von unten. „Kirchturm ruft HQ, wir brauchen sofortige Unterstützung beim Kirchturm, wir sind eingekesselt!“ Schrie ich durch mein Headset. Dann schlugen neben uns in den Häusern Artilleriegeschosse ein. Wir gingen in Deckung, aber nicht lange und feuerten zurück. Die Feindlichen Soldaten wurden einfach nicht weniger. „Wir schicken einige Soldaten zu euch rüber!“ Sagte eine Stimme aus meinem Headset.
„Baumi, stell dich hinüber und sehe nach, wann unsere kleine Verstärkung eintrifft!“ Rief ich zu ihm und er rannte zur anderen Seite des Turmes. Ich und Delle, hatten immer noch zu tun die Feinde abzuhalten zu uns hoch zudringen. Meine Munition wurde langsam knapp, als Baumi endlich rief: „Jörg sie kommen, sie kommen!“. Wenige Sekunden später trafen unten vier Mann ein, die Zuma und Kempe halfen, oben bei uns drei Mann. Es waren Andreas Kunze „Andi“ und sein Bruder Lukas „Luigi“ und Kevin Kunz „KK“. Sie gaben uns etwas Munition und feuerten aus allen Winkeln auf den Feind. Dann nach kurzer Zeit zogen sie sich zurück, wieder über die Hügel, dorthin woher sie gekommen waren.
„Gute Arbeit Jungs!“ Sagte ich zu ihnen und wir sechs gingen hinunter zu den anderen sechs. Gemeinsam gingen wir dann zurück zur Kaserne. Auf den Weg zurück sahen wir viele Tote und verletzte und jetzt wurde mir bewusst wie gut es uns ergangen war.
Im Hof angekommen sahen wir unsere Kameraden, die Lastwagen bepacken. Der General kam zu uns herüber. „Gute Arbeit Jungs, sehr gute sogar!“ Sagte er zu uns. „Wir brechen hier unser Lager ab und machen einen taktischen Rückzug nach Frankreich, wo wir dann nach England und Amerika verschifft werden. Deutschland ist verloren, so leid es mit tut. Die aus der 42 Kompanie halten noch eine kleine Fluchtschneise für uns frei, also sollten wir sie auch nutzten. Nun packt mit an, denn so eher wir hier fort kommen, um so schneller sind wir in Frankreich. Die Tschechen werden sich so etwas nicht gefallen lassen, also vorwärts.“. Nach wenigen Stunden waren alle Vorbereitungen zur Abfahrt getroffen, sodass sich ein langer Konvoi von Lastwagen und Jeeps in Bewegung setzte. Ich saß mit Kempe, den Kunzebrüdern „Chaosbrotheers“, Peter Uhlig „Beet“ und Baumi in einen Jeep, zusammengequetscht. Doch Kempe sollte mich in Dorfchemnitz absetzten, was er auch tat. Ich rannte den Weg hinauf zu unserem Haus, dann kramte, ich meine Schüssel heraus und setzte mich in meinen Aston Martin. Dann fuhr ich langsam den Weg hinunter, bevor ich auf der Straße beschleunigte.
Da klingelte mein Handy und ich nahm ab. „Hallo Jörg, hier ist die Maria, sag mal, habt ihr noch zwei Plätze bei euch frei, weil wir zu spät gekommen sind, waren unsere Leute schon los?“ Fragte sie mich. „Ja ich komm und hole euch ab! Sagte ich zu ihr und legte auf. Mit schnellem Tempo raste ich die Straße nach Zwönitz hinauf und dann zu Rias Haus. Davor standen Sandra „San“ und Maria „Ria“. Ich stieg aus und verstaute ihr Gepäck im Kofferraum. Sie waren sehr erstaunt von meinem Auto, da sie es noch nie gesehen hatten. Sie mussten auch nach Frankreich, jeder musste das eigentlich, der auf der Flucht war. Ich erzählte ihnen von unserem ersten Kampf in Marienberg, und versicherte ihnen, das von uns noch alle am Leben waren. Wenig später verließen, wir Sachsen und fuhren weiter schnellen Tempos in Richtung Thüringen. Ich konnte auf der Autobahn mein Ganzes aus dem Auto rausholen, fast 300 km/h. Nach drei Stunden Fahrt waren wir aus Thüringen heraus und weiter nach Hessen, dann durch Rheinland Pfalz und dann waren wir in Frankreich. An der Grenze wurden wir von Französischen Soldaten kontrolliert. Wir sollten uns entweder nach Calais, Dieppe oder nach Boulogne sur-Mer begeben, weil es die einzigen Häfen waren, die nach England ausgerichtet waren. So fuhren wir nach Calais. Auf den Weg sahen wir viele Menschen, die ebenfalls zu den Häfen und in Sicherheit wollten. Später sahen wir auch noch viele Armeekonvois von Deutschen, Franzosen und vereinzelt Spanier und Portugiesen. Wir mussten lange warten, bis wir endlich eine Fähre gefunden hatten, wo wir mit fahren konnten. Wir standen auf dem Deck und schauten ihn Richtung Hafen. Würden wir unsere Heimat je wieder sehen, geschweige denn wieder betreten? Da hörte ich vertraute Stimmen unter uns und sah hinab. Meine Freunde waren auf der selben Fähre wie ich. Ich rannte die Treppe mit den beiden hinunter und begrüßte sie. Ich war glücklich sie zu sehen. Am späten Abend kamen wir in England an. So verabschiedeten wir uns von den Mädchen, die wieder zu ihrer Gruppe gefunden hatten uns gingen auf die Zimmer, die man uns zugeteilt hatte. Ich ließ mich auf Bett fallen und wäre fast eingeschlafen, so müde und fertig war ich. Ich zog mich aus und legte mich endlich schlafen.
Am nächsten Morgen stand ich ihn aller Frühe auf. Zog mir eine frische Uniform an und ging hinunter in die Lobby, wo ich schon viele meiner Kameraden sah. Da, für heute morgen nichts geplant war, setzte ich mich in mein Auto und fuhr zu Emmas Haus. Dort angekommen, stieg ich aus und klingelte. Die Mutter von ihr machte auf.
„Hallo Jörg, was für eine Überraschung!“ Sagte sie freundlich. „Guten Tag Misses Watson, ist Emma zu Hause?“ Fragte ich freundlich zurück. „Ja ist sie, komm doch herein, ich rufe sie mal.“ Sagte sie und bat mich herein. Ich schloss die Tür hinter mir und hörte ihre Mutter nach ihr rufen. „Em es ist Besuch für dich da!“ Rief sie die Treppe hinauf. „Ich komme!“ Kam es zurück und schon wenige Sekunden später kam, sie die Treppe herunter gerannt. „Wer ist denn da?“ Fragte sie ihre Mutter. „Er steht noch bei der Tür, ich denke du wirst dich freuen.“ Sagte ihre Mutter. Sie ging den Flur entlang und stand mir nun gegenüber. Ich lächelte sie an. „Hi!“ Sagte sie und kam auf mich zu. „Hi“ gab ich zurück und ging auch auf sie zu. „Dann umarmten wir uns. „Es ist schön das es dir gut geht!“ Sagte sie. „Komm wir gehen in das Wohnzimmer.“ Sagte sie und packte mich bei der Hand und zog mich hinterher. Wenig später brachte uns ihre Mutter Tee und etwas Gepäck und setzte sich zu uns.
Sie musterte meine Uniform sehr genau. „Du bist bei der Armee?“ Fragte sie mich neugierig. „Ja, aber erst seit kurzem, seit Kriegsbeginn.“ Gab ich zurück. Sie wollte mehr darüber wissen und so erzählte ich, den beiden von dem Brief, meinem Training, meiner Beförderung und die Verteidigung von Marienberg. Sie hörten beide sehr genau zu.
„So und gestern sind wir hier angekommen. Und heute morgen war noch nichts geplant, da habe ich mir gedacht, das ich dich ja mal besuchen kommen könnte.“. „Hast du richtig gemacht.“ Sagte sie lächelnd zu mir. „Du siehst schick aus in deiner Uniform.“ Sagte sie. Ihre Mutter stand auf und verschwand mit den leeren Gläsern und dem Teller wieder in der Küche. Emma schaute mich wieder so an, wie sie es in der Bar getan hatte.
„Jörg, ich habe seitdem wir uns getroffen haben sehr viel drüber nachgedacht, was an diesem Abend passiert ist.“ Begann sie. „Ich denke nicht das es Zufall war, dass wir uns getroffen haben, sondern eher eine Bestimmung, die uns zusammen führen sollte. Was ich dir eigentlich sagen wollte ist, ist, das ich mich in dich wirklich verliebt habe.“. Sie wurde rot aber auch ich. „Als ich dir in deine Augen sah, spürte ich das wir beide zusammen gehören, das uns was verbindet.“. Sie sah mich an, bevor ich erwiderte: „Es war bei mir genauso so, bloß das ich dich schon seit sehr langer zeit Liebe, nicht erst seit kurzem, deshalb habe ich dieses Buch geschrieben, damit wir uns kennen lernen.“. Dann kamen wir uns näher und schließlich küssten wir uns. Ein warmes Gefühl kam von meinem Herzen, so wie ich es noch nie gespürt habe. Ich spürte, das es wirklich etwas gab, was uns verbindet. Dann umarmten wir uns. Ich blieb noch bis Mittag bei ihr, bevor ich mich verabschiedete und zurück zum Hotel nach London fuhr. Dort hatten sich das meiste wieder beruhigt, die ganzen Flüchtlinge waren, alle nach Amerika weiter geleitet worden. Ich traf unseren General in der Lobby an. Er unterhielt sich mit anderen Generälen der Engländer. Er hieß übrigens Thomas Braun. Als er mich sah, winkte er mich zu sich. „Meine Herren, darf ich ihnen Jörg Ficker, vorstellen, er ist in knapp zwei Wochen zum Offizier befördert worden und besitzt sehr gute Führungsqualitäten.“ Sagte er ihnen und ich reichte jedem die Hand. „Ich bin sicher er ist einer von denen, die es ganz nach oben schaffen.“. Beendete er seinen Satz und ich verschwand wieder. Auf, meinen Zimmer angekommen, das ich mit Baumi und Kempe teilte, saßen die, beiden auf ihren Betten und spielten Karten. „Hallo Jungs.“ Begrüßte ich sie und sie mich. „Gibt es was neues?“. „Ja, morgen werden endlich mit unserem Training weiter machen, wir werden neue Waffen bekommen und neue Uniformen.“. Sagte Markus. Ich freute mich auf eine neue Uniform. Wir schalteten den Fernseher an und sahen uns die Nachrichten an. Der „Rote Stern“ hatte inzwischen Deutschland eingenommen, unter wenigen Widerständen, und marschierte nun auf Frankreich, die Schweiz, Belgien, Dänemark, Finnland, die Niederlande und Spanien zu. Und wir konnten nichts tun außer zusehen, weil wir keine große Armee hatten um uns den Feind entgegen zu stellen. Doch da würde sich bald ändern, so hofften wir es zumindestens. Wir verbrachten den ganzen restlichen Tag damit unsere Sachen wieder einiger maßen zu packen. Am Abend dann verkündete der General das wir morgen früh, Punkt acht Uhr abreisen würden, nach Liverpool zum Training. Es, würden auch Amerikanische Ausbilder vorhanden sein.
Am nächsten Morgen ging es wie gesagt um acht los. Ich fuhr natürlich mit meinem Aston Martin, keine Frage und war deshalb zwei Stunden eher am Ziel als die anderen. Sie trafen so gegen um sechs Uhr ein, nachmittags versteht sich. Dann packten wir unsere Sachen aus und trugen sie auf unsere Zimmer, bevor wir uns alle im Hof der Kaserne, die sechs mal so groß war wie die in Marienberg, trafen.
„Guten Tag meine Herren, ich bin Sergeant Baker und werde ab sofort euer oberster Mann hier sein.“ Begann er. „Wie ihr wisst wurdet eure Heimat durch einen neuen Feind besetzt. Ihr seit hier um euer Land wieder zurück zu holen, um dafür zu kämpfen. Sehe ich das richtig?“. „Ja, Sir!“ Riefen wir alle. „Gut, ihr bekommt neue Uniformen, die jeder, Soldaten bekommt, der auf unsere Seite kämpft, sowie müsst ihre euch mit neuen Waffen vertraut machen. Es wird der blutigste Krieg von allen werden, aber wir werden hoffentlich die Sieger sein. Wegtreten!“. Er verließ und wir gingen zur Uniformsausgabe. Als ich an der reihe war fragte er mich nach meinem Rang. Ich sagte ihn das ich Offizier sei. Er gab mir also meine Uniform und dazu noch ein Nähmotiv das ein V bildete und umgedreht und etwas breiter auseinander.
„Hier bei uns heißt das Private erster Stufe und nun gehe weiter, es wollen auch noch andere ihre Uniform!“ Sagte, er und ich ging weiter. Dort gab man uns neue Schuhe und man sollte seinen Namen sagen, sein Alter, sein Geschlecht und sein Geburtstag. Dann konnten wir wieder auf unsere Zimmer gehen. Ich war wieder mit Kempe und Baumi auf einem Zimmer. Ich zog meine Uniform an. Sie war grün-braun-grau. An dem Gürtel konnte man seine Reservemunition befestigen und was man sonst so gebrauchen konnte. Dann hatte man noch einen Rucksack bekommen, für das Marschgepäck, wenn es welches gab. Am Oberschenkel wurde der Halfter für die Pistole befestig. Unser neuer Helm war das beste. Er war wieder der alte Helm nur in grün-grauer Farbe. Jetzt hatte man an der Seite ja sein Headset und jetzt ging vom Helm aus, ein kleiner, Bügel vor das Auge woran ein kleiner Monitor befestigt war. Darauf konnte man zum Beispiel das Gelände, erkennen oder Verbündete sehen und so weiter. An den beiden Seiten des Helmes waren Lampen angebracht. Ich nähte mir das Abzeichen auf meinen Ärmel so wie es sich gehörte. „Was ist das für Abzeichen?“ Fragte mich Baumi während er sich in seine fast zu kleine Uniform zwängte. „Das ist hier das Zeichen für den Offizier, den Private der ersten Stufe.“ Gab ich zurück und er nickte.
Dann gingen wir hinunter zum Abendbrot. Zum Glück fanden wir noch ein paar Plätze für uns. Das Essen Schmack nicht schlecht. Später sahen wir uns noch ein wenig auf dem Gelände um, bevor wir zu Bett gingen.
Am nächsten Morgen wurden alle um acht geweckt. Um neun würde das Training anfangen. Das wir das Körperliche Training schon hinter uns hatten, brauchten wir es ja nicht mehr. Um neun waren wir auf den Hof eingetroffen und wurden in Gruppen aufgeteilt. Ich, Baumi, Delle, Zuma, Kempe, die Chaosbrotheers und KK, Beet, und Fricke. Wir sollten uns zunächst mit den Sturmgewehren vertraut machen. Als wir an den Schießstand kamen, warteten dort zwei Ausbilder. Auf dem Tisch lagen die neuen Waffen. Daneben auch eine, die aber etwas älter war.
„Eine M1 riffle Garand, das Standartgewehr der US Army im zweiten Weltkrieg.“ Sagte ich und nahm sie in die Hand. Die beiden sahen mich an. „Maximale Reichweite 3200 Meter, maximale Kampfentfernung 400 Meter. Wog mit einem 8-schüssigen Magazin ungefähr 5,2 Kilogramm. Es war eine Halbautomatische Waffe, deren Stahlfedermagazin 8 Patronen vom Kaliber 90-06 fasste.“. Die beiden sahen mich noch verwirrte an und erst jetzt merkte ich es.
„Entschuldigung, war einfach fasziniert davon.“ Sagte ich und legte sie wieder auf den Tisch. Nun konnte der Ausbilder endlich loslegen. Wir mussten uns an einen der Stände stellen, die durch Trennwände getrennt waren. Dann gab er uns jeden, zwei Waffen, eine Pistole mit Laserpointer und ein Sturmgewehr. Am Ende des Schießstandes standen Ziele, die wir versuchen mussten zu treffen. Es gelang jeden von uns sehr gut. Dann mit der Pistole, was ebenfalls gut klappte. Dann übten wir noch das werfen von Granaten, was auch wieder gut klappte. Der Ausbilder war erfreut darüber, wie gut wir es alle brachten. Dann zwei Tage wurden wir versetzt, zu den mittleren und Schweren Waffen. Das waren zum Beispiel halbautomatische Schrottflinten, Scharfschützengewehre, Maschinengewehre, Raketenwerfer und noch vieles mehr. Zuerst testeten wir die Schrottflinten was diesmal etwas länger dauerte, aber zum Schluss waren alle gut damit vertraut. Jetzt kamen die Scharfschützengewehre daran. Sie hatten ebenfalls einen Laserpointer und waren sehr leichter zu Handhaben als mein vorheriges. Wir sollten Ziele treffen, die auf einem Berg, ein paar Meter weg von hier, aufgestellt worden waren. Doch ich schoss nicht, weil ich es schon brachte, besser als die anderen. Darauf hin kam der Ausbilder zu mir und forderte mich auf, den „Gegner“ mitten in den Kopf zu schießen. Ich legte an und drückte ab. Der Ausbilder sah durch sein Fernrohr und war erstaunt über meine Treffsicherheit. Jetzt waren die Maschinengewehre daran, das wieder etwas schwerer für uns war. Dann noch die Raketenwerfer, die nicht leicht für uns waren, aber wir schafften es trotzdem. Dann wieder zwei Tage später wurden wir zu den Fahrzeugen geschickt. Hier lernten wir Panzer, Truppenlaster und Jeep fahren, was uns sehr gefiel. Dann drei Tage später wurden wir zu den Flugeinheiten geschickt. Hier sollten wir lernen, wie man erst mal fliegt, dann einen Kampfhubschrauber, sowie verschiedene Jets, und Truppenhelikopter und Flugzeuge, denn wer wusste schon, das wir es einmal brauchen würden.
Dann fragten sie uns, was sie noch gerne so als neben Tätigkeit machen würden. Zuma und Delle gingen zum Sprengstoff, Ich lernte wie man die Fingerzeichen richtig deutete, KK und Baumi ging zum Panzerfahren und wie man sie repariert, Kempe, Fricke und Beet, machten nichts, genauso wie die, Chaosbrotheers. Das dauerte wiederum zwei Tage.
Am Abend des zweiten Tages wurden wir zu Sgt. Baker bestellt. Ich klopfte an die Tür und wir traten herein. „Wie ich höre, haben sie die Ausbildungen gut, bestanden, das meine ich für euch alle.“ Begann er. „Morgen wir ein kleines Training statt finden, ihr gegen ein anderes Team unter ihrem Kommando, Private Ficker. Sie werden lernen, wie es in einem Kriegsgebiet zu gehen könnte, ich betone könnte. Dies wird die letzte Prüfung sein, die sie bestehen sollten. Ich wünsche ihnen viel Glück.“. Wir verließen ihn und gingen hinunter zum Abendbrot, wo unsere Hundemarken verteilt wurden, die wir uns um den Hals hängten. Ich lag später auf meinem Bett und starrte auf die Decke. Warum sollte ich die Gruppe anführen? War ich wirklich der richtige? Was ist, wenn etwas passieren sollte? Doch ich verscheuchte die Gedanken aus meinem Kopf und legte mich endlich schlafen. Am nächsten Tag marschierten wir zehn hinunter, in voller Kampfausrüstung und holten uns unsere Waffen ab. Natürlich waren sie nicht mit echter Munition geladen. Sie waren mit Kugel geladen, die einen elektrischen Stromschlag aussenden der dich lähmt, wenn der dich richtig trifft. Wir bekamen noch einen Sanitäter, denn wir nicht kannten. Ich setzte meinen Helm auf und startete das Oberflächenprogramm. Wir wurden mit einem Truppenwagen in das Gebiet gefahren und stiegen dort ab. Ich merkte wie mein Adrenalinspiegel stieg. „An alle könnt ihr mich hören?“ Fragte ich durch mein Headset. „Ja, laut und deutlich.“ Sagten alle. Wir machten einen Kreis um mich und ich legte die Karte vor uns auf den Boden. Wir sollen diesen Feindlichen Kommandoposten einnehmen, die eine andere Gruppe bewacht.“ Begann ich. Wir könnten zwar den Weg quer durch den Wald nehmen, wer weiß, aber ob da nicht fallen angebracht sind, oder auch Gegner sitzen. Deshalb werden wir den Fluss entlang gehen, bis wir auf dieses Wäldchen stoßen und dann gerade aus zum Kommandoposten vorrücken. Also los.“. Ich steckte die Karte wieder ein und gingen los. Ich vorne dran. Wir gingen ein ganz schönes Stück, immer auf der Hut vor Gegnern. Dann kamen wir endlich bei dem Wäldchen an und wir gingen hinein. Wir waren noch keine zehn Meter gegangen, da wurden wir schon mit Feuer belegt. „Deckung suchen und zurück feuern!“ Rief, ich und wir verschanzten uns hinter den Bäumen. Bei mir standen noch Delle und Baumi, den Baum gegenüber Zuma und KK. „An alle, ich Delle, Baumi, Zuma und KK werden stürmen, ihr gebt uns Feuerschutz, wenn ich Jetzt sage.“ Rief ich durch mein Headset. „Jetzt!“ Brüllte, ich und die anderen, eröffneten das Feuer. Wir sprangen hinter den Bäumen hervor und rannten auf die nächsten zu. Ich drehte mich langsam herum und sah dort vier Gegner sitzen, die gerade nachladen mussten. „Angriff!“ Rief, ich wieder und wir rannten und wir sprangen vor und feuerten auf sie. Wir trafen sie und sie blieben zuckend am Boden liegen. Die anderen kamen heran, „Gut gemacht!“ Sagte ich zu ihnen. „ Es werden noch nicht die letzten gewesen sein.“. So gingen wir weiter, noch mehr darauf fixiert Gegner anzutreffen. Doch im Wald trafen wir auf keine mehr. Am Waldrand angekommen, sahen wir den Kommandoposten. „Ein MG 67 und sechs Soldaten noch dazu.“ Sagte Beet, der sein Fernglas wegstecke. „Ok wir werden es wie folgt machen.“ Sagte ich zu ihnen. „Andi, Lukas und Kempe werden über die rechte Flanke kommen. Zuma, Delle und KK werden über die linke Flanke angreifen. Ich, Beet und Fricke greifen sie direkt von vorne an. Also los. Viel Glück!“. Sie teilten sich in die Gruppen ein und los ging es. Sie schlichen durch den Wald, bis sie bei ihrer Position waren, dann wurden sie von beiden Seiten mit Sperrfeuer belegt. Ich, Beet und Fricke rannten auf den Posten und, ebenfalls feuernd. Da wurde Bett neben mir getroffen und ging zu Boden. „Sanitäer!“ Rief ich und ging in Deckung. Der Sani kam wenigen Sekunden später angerannt und zog Beet mit Fricke zurück in den Wald. Nun musste ich wohl alleine weiter, kämpfen. Da konnte ich eine Mauer erkennen, ein kleiner Vorsprung. Die letzten paar, Meter sprang ich und landete an ihre. Ich sah, ein Weg hinein führte. „Feuert weiter!“ Gab ich durch mein Headset durch. Ich lud meine Waffe nach, dann ging ich hinein. Ich war schon ein wenig gegangen da kamen zwei Mann auf mich zugerannt und blieben stehen als sie mich sahen. Doch dann feuerte ich auf die beiden und sie, kippten zuckend um.
Ich durchsuchte sie nach Munition und ging dann weiter. Dann kam ich eine Treppe herauf und sah, das dort die ganzen Soldaten und dass MG waren. Sie hatten mich noch nicht bemerkt. Also ging ich langsam die Treppe wieder runter, nahm eine Granate und schmiss sie hinauf. Wenige Sekunden später war ein lauter Knall zu hören und dann war es ganz still. „Vorrücken.“ Sagte ich ihnen. Auch ich ging langsam die Treppe wieder hinauf und sah das ich alle erwischt, hatten. Sie lagen auf den Boden und konnten sich nicht rühren. Die anderen kamen auch gerade an und sahen sie ebenfalls. „Gut gemacht Jörg.“ Sagte Zuma. „Mann tut was man kann.“ Gab ich zurück. Wir Informierten das HQ. Es verging eine weile bis endlich die Transporthelis, kamen. Unsere Gegner waren inzwischen wieder bei vollen Kräften und hatten mit uns geredet. Dann stiegen wir alle ein und flogen zurück. Beet ging es ebenfalls wieder gut. Als wir dann in der Kaserne wieder eintrafen wurden wir sofort zu Baker gerufen. Nun standen wir zehn bei ihm im Raum. „Gute Leistung Männer, sehr gute sogar!“ Begann er. „Auch wenn jemand verwundet wurde, ist es eine sehr gute Leistung gewesen.“ „Wir hatten auch einen guten Führer, Sir!“ Sagte Delle. Er nickte nur lächelnd. „Sie haben alle die Prüfung bestanden und sind nun bereit an der wahren Front zu kämpfen, aber darüber später mehr.“ Sagte er. Wir wollten gehen, doch er wollte das ich noch kurz blieb. „Ja Sir?“ Fragte ich ihn. „Pvt, sie haben heute wieder mal ihre Führungsqualitäten unter Beweis gestellt und dafür möchte ich, wir sie belohnen.“ Begann er. „Ich und meine Leute, haben alles, Beobachtet was sie getan und ihren Leuten befohlen haben und das war einfach fantastisch. Hiermit sind sie offiziell zum Corporal befördert, herzlichen Glückwunsch.“. Er gab mir wieder ein, V Abzeichen, das ich unter mein anderes nähen sollte. Ich bedankte mich bei ihm und verlies sein Zimmer und ging auf unseres. Dort lagen Kempe und Baumi auf dem Bett und schliefen fast ein. Ich erzählte ihnen von meiner zweiten Beförderung, während ich mein Abzeichen an mein erstes nähte. Dann ging ich erst mal duschen und dann zum Abendbrot. Nach dem Abendbrot spielten wir noch, eine Runde Fußball, was wir seit langer zeit nicht mehr gemacht hatten. Der Abend war richtig schön.
Am nächsten Morgen zog ich zum ersten mal meine neue Uniform an und ging damit zum Frühstück. Einige Soldaten waren erstaunt darüber, das man in so kurzer Zeit, so gut werden konnte, andere wunderten sich, das so einer bei ihnen mit Esse, doch mir machte das nichts aus. Es waren zwei, Monat vergangen, seit der Krieg die Welt erschüttert hatte und wir hier waren. Wenn ich gewusst hätte, das es erst der Anfang wesen war.
In den nächsten acht Wochen trainierten wir Truppenmanöver und Waffentraining. Wir wurden eine gute Truppe aus neun starken Soldaten.
Nach den acht Wochen wurden alle Soldaten in den Hof gerufen. Aus dem Haufen unerfahrener Soldaten, war ein Haufen starker Soldaten geworden. Baker kam und stellte sich vor uns. „Soldaten, ihr habt alle gelernt, was man als Soldat lernen muss.“ Begann er. „Wir haben unseren Teil erfüllt, jetzt seit ihr an der Reihe. Kämpft für unsere Welt und für die Freiheit. Morgen früh werden wir Verstärkungstruppen mit Transporthelis nach Spanien senden, denn dort haben die Feinde noch nicht alles unter ihrer Kontrolle. Ihr werdet in Sevilla und Malaga landen und dort euren Kameraden helfen. Ich wünsche euch viel Glück. Wegtreten!“. Wir gingen auseinander. Morgen war also der Tag, für den wir drei Monate hingearbeitet hatten. Hoffentlich ging es gut. An diesem Abend war es ruhig. Niemand war zum Scherzen aufgelegt. Lediglich sahen wir einmal auf, als ein paar Laster mit mehr Soldaten und Sanitäter kamen, die lediglich Frauen waren, doch auch einige Männer waren dabei. Ich sahs im Hof, mit den anderen und bauten unsere Waffen auseinander, da kamen auf einmal Maria, San, Theresa, Line und Claudi zu uns und begrüßten uns. Doch ich begrüßte sie nur spärlich, weil ich wusste, das sie wahrscheinlich nicht mit dabei war. Da tippte mir jemand von hinten auf die Schulter und meine Freunde, sahen mich verwirrt an. Ich drehte mich um und da stand sie, sie stand wirklich da. Ich sprang auf und wir umarmten uns. Dann gaben wir uns einen Kuss. „Was machst du hier?“ Fragte ich sie und wir setzten uns wieder. „Ich bin als Sanitäter hier.“ Gab sie zurück. Meine Freunde wollten das jetzt mal genauer wissen und ich erzählte es ihnen, wie alles begonnen hatte. „So und nun sind wir seit zwei Monaten zusammen.“ Sagte ich und, sie lächelte und, drückte mich. Wir redeten noch eine ganze Weile, bis wir schließlich endlich zu Bett gingen.
14 Mai 2011
Am nächsten Morgen, standen wir zeitig auf und packten unsere Ausrüstung zusammen. Als wir fertig waren gingen wir nach unten, wo schon die Helis warteten. Ich wollte gerade einsteigen, als Emma ankam und mich noch mal sprechen wollte. Ich ging zu ihr und, sie legte die Arme um mich. „Pass auf dich auf ja?“ Fragte sie mich. „Ich will dich nicht verlieren, jetzt da ich dich gefunden habe. Wir werden uns dann in Spanien wiedersehen, also mache mir keine Schande, Corporal.“. Gab sie mir noch einen langen Kuss, bevor ich den Heli stieg und wir winkend abhoben. Ich sahs ganz außen und sah auf den blauen Ozean. Hinter uns flogen zwanzig bis dreißig Helis, die dann noch mal fliegen durften, da alle nicht fortgekommen waren. Ich hatte keine Angst mehr, so wie vor zwei Monaten, doch ein dumpfes Gefühl blieb trotzdem. Bald konnte man das Festland von Spanien erkennen. „Ausrüstung prüfen!“ Sagte ich zu meinen Freunden. „Dann fertig machen, zum Kämpfen.“. Wir würden in Sevilla landen, gleich an der Front. Kurze Zeit später, flogen wir über Portugal hinweg und konnten uns schon das Artilleriefeuer anhören. Als der Heli kurz über den Boden schwebte sprangen wir heraus und wurden schon mit Sperrfeuer begrüßt. Wir suchten uns erst einmal Deckung und feuerten dann zurück. Die Spanischen und Portugiesischen Soldaten die hier schon lange kämpften, halfen uns natürlich. Ich scannte die Karte von Sevilla da, kamen gerade ein ganzer Haufen Spanier an. „Es tut gut endlich Verstärkung zu erhalten, noch wenn es ein, Corporal und seine Männer ist!“ Sagte einer von ihnen. Ich nickte nur zustimmend. „Sir ich störe zwar nur ungern, aber es kommt ein Italienischer Panzer auf uns zu!“ Sagte Zuma mir über Headset. „Baumi und KK treibt euch irgendwo eine Panzerfaust auf und sprengt das Ding!“ Sagte ich zu den beiden und sie, verschwanden. Neben uns schlugen die Geschosse des Panzers ein. Er war schon fast an uns heran, da flog etwas an uns vorbei und zerstörte ihn. „Juhu, ein Volltreffer!“ Rief Baumi. „Angriff Männer!“ Rief, ich und wir stürmten nach vorne. Die Spanier und Portugiesen natürlich hinterher. Wir merkten das es nur noch wenige Italiener waren, die aber verbitterten widerstand leisteten. Doch auch sie starben entweder oder gaben auf. Nach einer Stunde waren die Angreifer Tod, geflohen oder gefangen genommen worden. Unsere Kameraden dankten uns für ihre Hilfe. Sevilla war wieder in unserer Hand. Erst jetzt merkte, ich das ich verwundet war. Ein Steinsplitter hatte mich am Unterarm getroffen, der jetzt darin stak. Doch dazu waren ja die Sanis da. Meinen Freunden ging es allen gut. Kurze Zeit später trafen auch dir Sanis ein und versorgten die, die verwundet wurden. Ich setzte mich auf einen Stein und nahm meinen Helm ab und wischte mir den Schweiß von der Stirn. Baumi und KK erzählten immer noch von ihrer glanzvollen Tat den Panzer vernichtet zu haben. Ich blieb sitzen und sah sie an. Ich war froh das niemanden etwas zugestoßen war, doch es war erst der Anfang für uns. Da kamen die Mädchen zu uns und waren überglücklich uns alle heil zu sehen. Emma kam zu mir und verarztete mich. Sie war froh, das nichts schlimmeres passiert war. Dann errichteten wir neue Verteidigungsanlagen, falls die Italiener wieder kommen würden, doch so wie es aussah, war es nicht der Fall. Nachdem wir damit fertig waren halfen wir unseren Kameraden Versorgungszelte aufzubauen. Wir erfuhren das die Amerikaner ebenfalls eine Invasion in Norwegen geplant hatten, die aber kläglich gescheitert war und große Verluste nach sie zog. Gegen Mittag waren wir fertig. Ich wurde ins Kommandozelt gerufen, wie alle anderen hohen Soldaten. Dort, waren ein Britischer Second Lieutenant, er hieß Cadbury, und ein Spanischer General. Wir gingen zu ihnen an den Tisch, worauf sie eine Karte von Spanien ausgebreitet hatten. „Gute Arbeit meine Herren!“ Sagte der brit. Lt.. „Wir haben Sevilla wieder unsere Kontrolle, so wie wir es uns vorgestellt haben. Die größeren Städte, Madrid, Valencia, Lissabon und Barcelona, sind unsere nächsten Ziele. Wir werden unsere Soldaten in vier gleichgroße Truppen einteilen, von der jede eine Stadt einnimmt.“. Er sah auf seinen Zettel. „Sgt. Briggs?“ Fragte er in die Runde. „Hier Sir!“ Sagte einer hinter mir und trat vor. Es war ein Brite „Sie suchen sich ihre Armee heraus und machen sich auf nach Lissabon.“ Sagte Cadbury. „Ja Sir!“ Sagte, Briggs. „Sgt. Frantz?“ Fragte er wieder in die Runde. „Hier Sir!“ Sagte wieder einer und kam vor. Es war ein Franzose.
„Sie suchen sich ihre Armee und machen sich auf nach Valencia“. „Ja Sir!“ Sagte Frantz.
„Ich selbst werde mich nach Barcelona aufmachen und dort die Lage sichern.
Jetzt bleibt nur noch Madrid übrig. Wenn haben wir denn da noch?“.
„Plt. Sgt. Maclear?“. „Hier Sir!“ Sagte der eine neben mir. Er war ebenfalls ein Brite, wie die meisten hier. Es gab nur wenige Deutsche und Franzosen hier. „Sie werden nach Madrid gehen.“. Er hatte meinen Namen nicht erwähnt, also dachte ich, das er mich nicht brauchen würde. „Ach ja.“ Fuhr er fort. „Nehmen sie noch Cpl. Ficker und seine Truppe mit, die sind richtig gut, haben, hier als Aufräumkommando gute Arbeit geleistet. Nur so als kleiner Tipp. Wir werden uns dann alle, sagen wir in knapp zwei Wochen an der Grenze zu Frankreich treffen. Viel Glück! Wegtreten!“. Wir gingen wieder hinaus. Ich wollte wieder zurück zu meinen Freunden da sprach mich jemand von hinten an. Es war Maclear. „Cpl. Ficker?“ Fragte er mich und ich drehte mich um. „Ja Sir, das bin ich.“ Gab ich zurück. „ Snd. Lt. Cadbury hat mir empfohlen sie und ihre Leute mit zu mir in mein Battalion zu nehmen und dann auf Madrid vorzurücken.“ Fuhr er fort. „Ich erwarte sie und ihre Männer heute nachmittag, Punkt vier Uhr abmarschbereit bei der 406 Division.“. „Ja Sir!“ Gab ich zurück und ging weiter. Als ich bei meinen Freunden eingetroffen war, erzählte ich ihnen davon. Sie waren weniger begeistert davon, schon weiter zu marschieren, doch es musste halt sein. Wir hatten noch zwei Stunden Zeit, also ruhten wir uns aus. Ich saß mit Emma an einer Hauswand und sie legte ihren Kopf auf meine Schulter. Wenige Meter vor uns saßen meine Freunde, die sich unterhielten. Ich war froh, das sie an meiner Seite war. „Gab es viele verletzte?“ Fragte ich sie. „Nein, es hielt sich in Grenzen.“ Gab sie zurück. „Krieg ist etwas unvorstellbares. Wie kann man Menschen nur dazubringen, sich gegeneinander zu töten, obwohl sie der selben Rasse angehören? Als wir heute unseren ersten Einsatz hatten, wurde uns ein Soldat geliefert, der drei Kugeln durch den Bauch bekommen hat. Wir wussten nicht was wir machen sollten, wir hatten einfach Angst, ihn, oder sein Blut zu sehen, keine Ahnung. Er ist keine drei Sekunden später gestorben, bloß weil wir nichts unternommen haben. Weißt du wie es ist, wenn du dir Vorwürfe machst?“. Sie weinte und ich umarmte sie. „Es war nicht eure Schuld, nicht jeder Mensch kann gerettet werden.“ Sagte ich zu ihr. „Mach dir keine Vorwürfe, ihr seid nicht schuld daran.“. Sie weinte lange. Ich konnte es ihr nachvollziehen, wie sie sich fühlte. Doch dann hörte sie langsam auf und sie beruhigte sich.
Eine halbe Stunde vor dem Abmarsch standen wir auf und umarmten uns.
„Bitte pass auf dich auf, auch wenn ich das jedes Mal sage, aber es ist einfach so.“ Sagte sie. „Wie immer werde ich auf mich aufpassen, damit ich dich wiedersehe und du mir dann wieder sagen kannst, das ich auf mich aufpassen soll.“ Gab, ich zurück und wischte ihre eine letzte Träne von ihrer Wange. Sie musste lächeln.
Meine Freunde beobachteten mich, wie ich mit ihr da stand.
„Hättest du so etwas gedacht?“ Fragte Line Ria. „Nein eigentlich nicht, aber ich denke die beiden passen zusammen.“ Gab sie zurück. „Irgendwie schon und das, seine Liebe für sie so lange angehalten hat, ist noch einen Beweis mehr dafür.“ Sagte Andy. „Was meinst du damit?“ Fragte San. „Er liebt sie schon seit sehr langer Zeit, deshalb hat er das Buch geschrieben, um sie kennen zu lernen und um vielleicht auch mehr daraus werden zu lassen.“ Sagte Andy wieder. „Aber warum hat er uns nicht so richtig begrüßt?“ Fragte Claudi die anderen. „Das ist einfach.“ Antwortete Baumi. „Ihr habt ihn immer nicht richtig wahrgenommen, nie richtig akzeptiert oder?“ Fragte er sie. Sie blieben still. „Immer, wenn er mit seinen Problemen gekommen ist, dann habt ihr immer das gleiche gesagt: „Es wird schon!“. Doch wisst ihr wie man sich dann fühlt, wenn man das immer gesagt bekommt? Niemand von euch konnte oder wollte sich in die Situation von ihm hinein versetzten. Er hat nur mit bestimmten Leuten darüber geredet, aber auch nicht mehr seit ihr es so versaut habt. Und ich denke, das es niemals wieder so sein wird wie damals, das ihr zu ihm nie wieder so ein gutes Verhältnis haben werdet wie früher.“. „Aber dafür können wir doch nichts!“ Sagte Resa empört. „Doch, es ist unser, allen Schuld, aber an meisten eurer!“ Sagte Andy. „Jeder, hat ihn auf irgendeine Weiße gehasst, selbst ich, aber ich denke er wusste es, und hat das beste darauf gemacht. Ich weiß das wir nicht alle, Perfekt sind und jeder Fehler macht, aber er hat endlich sein Glück gefunden, was er schon seit Jahren suchte. Vielleicht wäre es an der Zeit sich dafür zu entschuldigen, denn es könnte sein, das ihr ihn heute zum letzten mal seht.“. Die Mädchen sahen sich an und überlegten. Sie wollten warten, bis er alleine war.
Wir standen immer noch da, eine viertel Stunde war inzwischen vergangen, da, fiel ihr etwas ein. Sie ließ mich los und rannte ihn ihr Zelt. Da kamen auf einmal die Mädchen zu mir. Keine Ahnung was sie wollten, aber ich hatte keine Lust mit ihnen zu reden.
„Dürfen wir dich kurz sprechen?“ Fragte mich Ria. „Was ist?“ Fragte ich zurück. „Warum bist so anders zu uns?“ Fragte mich Line. Ich schwieg und sah in den Himmel. „Warum willst du uns es nicht sagen, vielleicht können wir dir helfen?“ Fragte Resa. „Ihr wisst es ganz genau warum!“ Brüllte ich sie an. „Ihr habt es euch selber zu verdanken, das es heute so ist wie es ist. Und eure Hilfe hätte ich früher gebrauchen können, doch jetzt braucht ihr nicht damit anzukommen. Ich habe es alleine geschafft, obwohl ihr mir helfen wolltet, aber was ist daraus geworden? Nichts! Immer nur der gleiche Satz: „Es wird schon!“. Ihr denkt schlecht über mich, ihr redet schlecht über mich und da soll ich euch noch gut behandeln? Nein, die guten alten Zeiten gibt es nicht mehr!“. Ich wurde wieder etwas ruhiger. „Ich dachte, Freunde behandeln sich anders und spielen sich nicht gegeneinander aus, aber da habe ich mich wohl gründlich in euch getäuscht.“. Ich sah sie noch einmal an, bevor ich Emma entgegen ging. Alle im Umkreis von zehn Metern hatten mich gehört und sahen immer noch die Mädchen an.
Sie blieben immer noch stehen, auch als ich gegangen war.
„Was war das jetzt?“ Fragte Line. „Seine Wut, sein Hass gegen uns.“ Sagte Ria. „Er hat recht, wir hätten ihn früher helfen sollen, als er wirklich Hilfe gebraucht hat.“ Sagte Resa. „Ach, das fällt euch jetzt ein?“ Fragte sie Claudi laut. „Sorry, aber was sollte ich ihn schon damals helfen?“. „Nichts, du trägst dabei keine Schuld.“ Sagte Line. „Doch ein wenig schon!“ Gab Ria darauf zu und erzählte ihnen, das ich mal in sie verliebt war, dann es aber gelassen habe, als sie mit Martin Viertel zusammen gekommen ist.
„Seitdem hat er nie mehr mit Mir oder den anderen über seine Probleme geredet.“. „Lasst ihn einfach in Ruhe, das wird wieder einer seiner Phasen sein!“ Sagte San. „Genau, lasst uns zurück zu den Jungs gehen, die müssen gleich los.“ Sagte Line darauf. „San, das denke ich zwar nicht, aber gut, lassen wir ihn in Ruhe, wir müssen mal mit ihr darüber reden.“ Sagte Ria und sie gingen zurück zu den Jungs.
Ich hatte meine ganze Wut heraus gelassen, mein ganzer Hass. Emma kam mir entgegen und gemeinsam gingen wir dann ein kleines Stück, bis wir die anderen wieder sehen konnten. „Was ist dir denn eingefallen?“ Fragte ich sie, bevor ich mich verabschiedete. Sie griff in ihre Tasche und holte ein kleines Herz mit einer Kette darum heraus. „Mach es auf!“ Sagte sie und machte es auf. Darinnen war ein Bild von ihr, wo sie darauf mich anlächelte. „Danke.“ Sagte ich und hing es mir um meinen Hals. Dann gab ich ihr noch einen langen Kuss, bevor ich mein Gewehr aufschulterte und ging. Ich lief an meinen Freunden vorbei, die nur hersahen.
„Vorwärts Männer!“ Sagte ich zu ihnen. Alle kamen außer Beet. „Pvt. Uhlig sofort antreten!“ Rief ich. Doch er rührte sich nicht, sondern blieb bei Ria stehen. Doch dann kam er endlich, auf drängen von Ria. Ich sah in verächtlich an und dann gingen wir zur 406 wo man uns schon erwartete. Wir waren eintausend Mann inklusive sechzig Panzer. Ich, Baumi, Kempe und Andy, fuhren in einem Jeep mit, die anderen wo anders. Ich redete nicht viel, sondern sah mir den Wald an, durch denn wir, fuhren, bis Andy endlich anfing. „Hast aber vorhin ganz schön rumgebrüllt.“ Fing er an. „Hm.“ Gab ich zurück ohne ihn anzusehen. „Die Mädchen waren außer sich, weil du so mit denen umgesprungen bist.“ Sagte Kempe. „Hm.“ Antwortete ich bloß wieder. „Hast ihnen aber ganz schön die Meinung gesagt.“ Sagte diesmal Baumi. „Was geht euch das an?“ Fragte ich sie. „Sie haben uns gefragt, was mit dir los sei und wir haben es ihnen erklärt.“ Begann Andy. „Sie wollten sich eigentlich entschuldigen, aber jetzt denken sie noch schlechter von dir.“. „Sollen sie denken was sie wollen, das ist mir scheißegal!“ Sagte ich zu ihnen. „Ihr habt ebenso wenig Kapiert wie es mir damals ging, also lasst bitte dieses Thema auf sich beruhen, verstanden?“ Fragte ich sie. „Ja, Sir!“ Sagten die drei und waren von da an ruhig. Wir fuhren durch die Sierra Morena und machten am Abend dann und einer kleinen Stadt namens Puertollano halt. Dort verbrachten wir den Abend und unterhielten uns, über den Angriffsplan. Maclear holte mich zu sich.
„Wir werden heute um Mitternacht weiter marschieren, sodass wir morgen Früh, Madrid angreifen können, im Morgengrauen.“ Begann er. „Die Panzer werden als erster Angrifftrupp agieren. Dann werden von links und von rechts jeweils 650 Soldaten angreifen.
Sie werden angeführt von meinen anderen zwei Corporals Pyott und Marix. Ich werde als Nachhut kommen, hinter ihnen versteht sich. Sie werden mit ihren und weiteren 500 Soldaten hinter den Panzern aus der Deckung heraus angreifen. Ich denke das werden sie schaffen.“. Ich nickte. Dann verließen wir wieder das Zelt. Ich ging zu meinen Freunden zurück und erklärte ihnen morgen den Ablauf. Wir ruhten uns bis Mitternacht aus, bis wir uns dann wieder in Bewegung setzten. Auf den Weg spaltete sich unsere Armee in die drei Angrifffraktionen. Gegen Morgen konnten wir Madrids Umrisse sehen. Bald würde es losgehen, der Kampf um eine Stadt.
Unsere Panzer rollten vor und wir gingen in Deckung hinterher. Wir lagen unter ständigem Speerfeuer, sechs MGs. An meiner Seite sah ich fiele Soldaten fallen. Die anderen beiden griffen ebenfalls an, so wie es geplant war. Ich hatte die meisten Deutschen in meiner, was mir wiederum sehr recht war.
„Sprengt endlich die verdammten MGs weg!“ Befahl ich den Panzern. Keine vier Sekunden später feuerten die Panzer auf die MG-Nester die zerstört wurden.
„Angriff!“ Befahl ich meinen Männern und wir stürmten los. Als wir in der Stadt drinnen waren, suchten wir uns sofort Deckung, denn wieder wurden wir von MGs beschossen. Auf die Panzer warten, dauerte zu lange, also mussten wir uns etwas anderes einfallen lassen.
„Baumi, KK und Kempe, schnappt euch noch paar Männer und versucht die MGs von der Seite zu flankieren!“ Befahl ich ihnen. Sie schnappten sich noch ein paar Männer und verschwanden links von uns in den Häusergängen. Ich überlegte kurz. „Zuma und Delle ihr kommt mit mir und noch ein paar anderen mit!“ Rief ich zu ihnen hinüber. „Wir werden sie von der anderen Seite angreifen! Andy, Lukas und Beet ihr gebt uns mit dem Rest Sperrfeuer, damit wir über die Straße kommen, wenn ich jetzt sage!“. „Ja Sir!“ Sagte Andy. Ich suchte mir noch ein paar Männer heraus. Dann wartete ich noch einen kurzen Moment. „Jetzt!“ Brüllte, ich und sie, belegten die MGs mit Sperrfeuer. Wir nutzten es aus und rannten so schnell wir konnten, über die Straße, in die anderen Häusergänge hinein. Von da an mussten wir sehr vorsichtig, sein. Wir waren noch keine zehn Meter gegangen, da sprang ein feindlicher Soldat vor uns herab und wollte fliehen. „Knall ihn ab Zuma! Rief Delle und Zuma erwischte im genau am Kopf. Er war sofort tot. „Er wollte bestimmt die anderen Warnen.“ Sagte Delle. Wir gingen weiter und kamen wenige Zeit später an eine kleine Kreuzung. Wir sahen langsam nach links, wo wir die Mauer und die vier MGs samt Besatzung sehen konnten. Ich konnte KK, Baumi, Kempe und die anderen auf der gegenüberliegenden Seite sehen.
„Hier Ficker an Baumgart, alles klar?“ Fragte ich Baumi. „Nein, hatten großen Widerstand, vier Mann tot, drei verwundet, wie gehen wir weiter vor?“ Fragte er zurück. „Wir nehmen alle Granaten und sprengen dort alles in die Luft, ich zähle bis drei, dann werfen wir sie hinein und dann noch mal richtig darauf feuern!“ Gab ich zurück. Ich erklärte schnell meinen Männern, wie wir jetzt vor gingen. „Es geht los.“ Begann ich. „1,2,3 Feuer!“. Wir schmissen die Granaten zu den Soldaten und konnten noch deren Fluche mitbekommen, bevor mehrere Explosionen denn Platz erschütterten. Dann ließ jeder noch ein ganzes Magazin darauf, bevor wir uns langsam näherten. Niemand hatte überlebt, so hatten wir es erwartet. Überall lagen abgetrennte Körperteile herum und aufgerissene Körper. Mir wurde fast schlecht dabei, doch ich musste jetzt die Nerven, behalten. „Die Mauer muss weg, damit unsere Panzer hierdurch kommen können und wir die verwundeten hier weg bringen können.“ Begann ich. „KK und Baumi, macht euch ans Werk. Wir restlichen werden uns derweil etwas weiter vorne verschanzen und auf warten. Ich ging zuerst zu den toten Soldaten, wo auch sechs feindliche mit lagen. An der Mauer lehnten die drei Verwundeten, die aber immer noch am Leben waren. Ich versicherte ihnen, das gleich Rettung komme. Ich nahm von ihnen ihre Hundemarken und ging wieder zurück. Wenige Minuten später gab es einen lauten Knall und die Mauer zerbarst in tausend stücke. Dann kamen Sgt. Maclear mit seinen Leuten zu uns vorgestoßen und hinter ihm, die Panzer. „Gute Arbeit Corporal!“ Sagte er zu mir und lächelte. „Die anderen sind ebenfalls schon in der Stadt eingedrungen. Gibt es verletzte?“. „Ja Sir, drei Soldaten.“ Sagte ich zu ihm und führte ihn zu ihnen. Sie wurden in Sicherheit gebracht, wo sie die Sanis dann verarzteten.
Insgesamt die hälfte der Stadt war schon unser. So ging es weiter, in der Deckung der voranfahrenden Panzer. Wir hatten keinen allzu großen Widerstand mehr, doch es vielen trotzdem noch viele Soldaten auf beiden Seiten. Wir hatten die letzten hundert feindlichen Soldaten in der Zange, doch wir kamen nicht an sie heran. Wir belegten sie mit Sperrfeuer und versuchten einen Weg außen herum zu finden. Wir wollten gerade wieder mal angreifen, da kamen Panzer hinter den Feindlichen Soldaten hervor.
„In Deckung, Panzer!“ Rief Fricke und alle duckten sich. „Keine Angst Männer, das sind unsere Leute!“ Sagte ich zu ihnen. Die letzten Feinde ergaben sich darauf und wir gingen langsam zu ihnen und nahmen sie fest. Aus dem Panzer kam ein Mann heraus und sprang herunter. Es war ein Franzose. „Terry Villan, Kommandeur der 10 französischen Panzerdivision.“ Sagte er in seinem Akzent. „Danke für ihre Hilfe!“ Bedankte ich mich bei ihm und reichte ihn meine Hand. Er gab mir seine. „Corporal Jörg Ficker, 406 Invasionsdivison.” Sagte ich zu ihm. „Oh einer von Anfang an schön ihre Bekanntschaft zu machen.“ Sagte er darauf. Ich nickte nur zustimmend. Dann kam Maclear und begrüßte ihn ebenfalls. „Wir hatten mitbekommen, das sie Madrid angreifen wollten.“ Sagte Villan. „Wie das?“ Fragte ihn Maclear. „Wir haben ihre Leute in Lissabon getroffen, wir hatten es schon einen Tag eher eingenommen als geplant.“ Begann er. „War großer Widerstand dort. Zehn Panzer und vierzig Mann verloren. Als wir das gehört haben, machten wir uns sofort auf den Weg hierher um sie unterstützen, was uns auch ein Wenig gelungen ist.“.
Madrid war nun wieder in unsere Hand, genauso wie Lissabon. Maclear überlegte.
„Villan würde es ihnen etwas ausmachen, mit meinen Leuten nach Zaragoza zu gehen und dort zu kämpfen?“ Fragte er ihn. „Wir könnten ihre Hilfe gut gebrauchen. „Nein, kein Problem.“ Gab er zurück. Dann wandte er sich an mich. „Cpl. Ficker, sie und ihre Männer bleiben hier. Ich werde Cpl. Marix und Cpl. Pyott mitnehmen. Sie werden hier auf Briggs warten.“. „Ja Sir!“ Gab ich zurück.
An diesen Tag hatten wir mit sechzig Panzern und zweitausend Soldaten angegriffen. Jetzt lebten noch eintausendsechshundert, vierzig Verwundete, dreihundertsechzig Tote Soldaten. Außerdem hatten wir zweiundzwanzig Panzer verloren.
Maclear rückte keine zwei Stunden nach der Einnahme der Stadt ab. Nur ich und meine Männer, blieben zurück. Wie in Sevilla, bauten wir Verteidigungsanlagen, da es jetzt wahrscheinlicher war, das der Feind zurückkam.


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