Farah - Träume...(Part1)13.04.2008
Prolog
Nie hätte ich gedacht,dass zwei Leben so schnell zuende sein könnten.
Nie hätte ich gedacht,dass ich einmal das Gefühl haben würde mein Leben wäre nun sinnlos.
Und nie hätte ich gedacht,dass ein Teil meines Lebens bald verschwinden einfach weg sein würde.
Aber das wusste ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht...
1.Kapitel
„Ha-hallo?“ flüsterte ich.Und schaute mich ängstlich um.
Nebel umgab mich.Wo war ich?
Ich versuchte durch den dichten Nebel der mich wie ein Schleier umhüllte Etwas zu erkennen.
Ich zitterte am ganzen Körper.Mein Atem war das einzige was ich hören konnte.
Ich machte einen Schritt vorwärts.“Knack“,ich zuckte zusammen und schaute auf den Boden.Nur ein Ast beruhigte ich mich,nur ein Ast.Ich machte einen weiteren Schritt vorwärts.Vor mir entdeckte ich einen grauen großen Stein.Auf dem stand in noch kaum erkennbarer Schrift:
Stefan Krug
Geboren am 17.02.1907
Gestorben am 17.02.1912
„Oh!“rief ich,jetzt wusste ich wo ich war.
Der Nebel zog langsam ab.Er enthüllte einen Grabstein nach dem Anderen.Wie war ich auf diesen Friedhof gekommen?
Alles war still,ich war allein.Kein Mensch weit und breit,glaubte ich,bis hinter mir ein hallendes Flüstern ertöhnte: „Dieser Ort ist noch nichts für dich...oder vielleicht doch?“
Ich fuhr herum.
Nichts,nichts als die gruseligen Grabsteine die überall verteilt waren.
„Ist hier Jemand?“wollte ich voller Entsetzen schreien,doch nur ein Flüstern kam aus meinem Mund.Plötzlich ertönte ein heiseres Husten,wieder hinter mir.
Abermals wollte ich mich umdrehen.Aber kurz bevor ich ganz herumgefahren war viel ich plötzlich nach hinten.Dunkelheit überall nur Dunkelheit.Unendliche Tiefe.
„Neeeeeeeeeiiiiiiiiiiiiiiiiiinnnnnnnn!!!!!!!!!!“Mein Schrei war voller entsetzen.Schließlich fuhr ich schweißgebadet im Bett hoch.
Nur ein Albtraum.Ich tastete nach meiner Nachttischlampe und knipste sie an.Ich guckte auf meinen Wecker...2 Uhr.
Es war heiß in meinem Zimmer.Heiß und furchtbar stickig,ich bekam das Gefühl nicht mehr atmen zu können und lief schnell zum Fenster um frische Luft zu schnappen.Die Fensterläden wurden von mir schnell hochgezogen,das Fenster schließlich aufgemacht.
Ich nahm einen kräftigen Zug der kühlen und frischen Nachtluft,als ich auf einmal sah,dass sich im hinteren Teil des Gartens eine große Gestalt bewegte...
2.Kapitel
Wie versteinert stand ich vorm Fenster und blickte auf die Gestalt die jetzt ohne sich zu bewegen auf dem Rasen stand.Plötzlich zitterte ich am ganzen Körper,mir war auf einmal eiskalt.Ich konnte mich nicht bewegen.Meine Augen starrten die ganze Zeit auf dieselbe Stelle.Ganz plötzlich kam die Gestalt in richtung Fenster,ich erschrak,denn mein Zimmerfenster war im Erdgeschoss.Und dann kam es wie ein Reflex,meine Hand schnellte zum Fenstergriff und schlug das Fenster mit einem lauten Knall zu,dann drehte ich den Griff nach unten.Mein Atem ging keuchend und mein Herz klopfte so schnell wie noch nie,wer war da draußen im Garten gewesen und wieso,fragte ich mich immer wieder.
Bald sollten sich Diese Frage beantworten.
Am nächsten Morgen ging ich,im Bademantel,runter in die Küche.Es war Samstag.
Ich gähnte.Mit einem Blick auf die Uhr merkte ich das es schon 10 war.
„Oh,man das war eine lange Nacht.“murmelte ich vor mich hin.
„Mama?“
Keine Antwort.
„Es ist 10 Uhr sie müsste doch schon längst wach sein.“
Naja,dachte ich und frühstückte erstmal.Danach waren meine restlichen Hausaufgaben an der Reihe.Oh,ich habe mich ja noch garnicht vorgestellt!
Ich heiße Anna,Anna Billet.Ich habe keine dunkle Hautfarbe,aber auch keine wirklich helle.Meine Haare sind schwarz,mit blauen Strähnen.Ich habe grüne Augen und eine kleine Nase.Ich gefalle mir eigentlich so wie ich bin.
„So,endlich fertig!“Mein Blick wanderte durch mein Zimmer,es hatte dunkel-blaue Wände die mir sehr gefielen.An der einen Wandseite hingen viele verschiedene Bilderrahmen,Bilder aus meiner Kindheit und aus der heutigen Zeit waren auf ihnen abgebildet.
12 Jahre bin ich jetzt und ich mag mein Leben.Immoment läuft alles super.
Noch lange dachte ich darüber nach,bis plötzlich das Telefon klingelte und mich aus den Gedanken riss.
„Drrrrrrrrrrrrring!“Meine Hand schnellte zum Hörer.
„HierAnna Billet?“meldete ich mich.
„Hey hier ist Linda,hättest du Lust Heute bei mir zu übernachten?Mein Bruder hat nen´ echt coolen Horrorfilm ausgeliehen.“
„Wäre cool,ich liebe Horrorfilme,ich frag mal meine Eltern,bleib am Apparat.“
„Jo kein Problem,hab Zeit.“
Also machte ich mich,mit dem Telefon in der Hand,auf den Weg in die Küche,wo die Uhr 11:50 anzeigte.
Keine Spur meiner Eltern,dann ging es ins Wohnzimmer,auch dort befanden sie sich nicht.
„Hmm,wo können die denn noch sein?“
Plötzlich viel mein Blick auf die Schlafzimmertür.Ich wunderte mich zwar über diesen Gedanken,dass meine Eltern im Schlafzimmer sein könnten,aber trotzdem klopfte ich an.
„Mama?Papa?“
Stille,ich klopfte erneut.
„Mama?“Langsam wurde ich ungeduldig.Mein nächstes Klopfen war sehr laut.
Dann reichte es mir zu warten,meine Hand glitt zum Türgriff und drückte diesen hinunter,die Tür ging auf.Beim Anblick meiner Eltern trat ich einen Schritt zurück und ließ das Telefon fallen...
„Anna?Anna was ist denn los?“tönte es aus dem Hörer,aber darauf konnte ich nicht mehr achten,dass was ich sah war einfach zu schrecklich...
Meint ihr es lohnt sich weiter zu schreiben?
Macht,nachdem ihr die Geschichte gelesen habt,bitte ein Komentar dazu.
Leonie schreib auf jeden fall weiter, man kann sich zwar ein bisschen denken was passiert, aber ich finde sie sehr schön geschriebn!! Lg leonie
Lisa Ich würde die Geschichte auch weiter schreiben, so lange dir was einfällt. Sie ist wirklich schön geschrieben und auch wenn du probleme mit der Rechtschreibung hast, zur information ich hab auch welche. Es ist egal was du für Geschichten schreibst und in was für ne Form, hauptsache es macht spass oder du kannst Gefühle verarbeiten die dir am Herzen liegen
Wencke ich finde auch du solltest weiter schreiben. Und gut geschrieben ist es auch ;-)
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