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kooperative Geschichten

Lou - Shit,

20.06.2008

Yo.
ihr kennt schon ein paar meiner werke, denn ich bin autor Charlie. leider war ich so dumm mein paswort zu verlegen... tja, is wahrscheinlich auch besser so, denn immerhin habe ich jeden bezug zu diesem namen verloren...
ich war 88 tage lang fort. in einer klinik. das sind ca 3 monate. in dieser zeit..ist mir mehr verloren gegangen als ein name. freunde, gefühle, angebliche gewissheiten, ansichten, wünsche und hoffnungen.
doch nicht nur ich änderte mich. ich hatte natürlich nciht erwartet das die zeit stehn bleibt. Aber, das auch ich in vergessenheit geraten würde....
nun gut. meine freunde litten sehr darunter. ich verstehe sioe. auch ihre wut. denn, nach meiner ankunft, habe ich nicht den kontakt gesuicht, kein klärendes gespräch, nichts. ich wollte allein sein. wie konnten sie von mir erwarten, dass ich mich kümemre? schließlich war ICH 3 monate lang weggesperrt. ICH war ganz ohne freunde alleine gelassen worden. ICH hatte es jawohl schwerer. ich war zu tiefst verletzt und wütend. sagte es nciht. weil ich wusste, sie konntn nichts dafür. natürlich fand ich dort neue freunde. nciht nur das, cih fand auch meine liebe. mein schatz ist Borderliner. (leidet unter der Krankheit sich zu Ritzen). das ist nciht einfach. ich kam in eine neue klasse. noch schwerer. hatte einen schlöechten start. in der klinik hatte ich mir einen neuen namen zugelegt. Lou. die kurz form von luzifer. in meinem leben gibt es dinge, die wichtig sind, wie in jedem anderen leben auch. zu meinen gehört der tot. ich beschäftige mich sehr viel damit. ich sehe das leben als eine art theter an. und wenn es mir zu viel wird, habe ich die macht zu entscheiden ob ich aussteigen will, oder nciht. ich brauche diese kontrolle. dass können die menschen die mich lieben nciht verstehen. nur mein schatz tut das. ich bin jetzt seit 3 wochen wieder da. wieder rauche ich, wieder trinke ich, mittlerweile tu ich mir auch weh. ich schlafe in der woche ca 14 stunden. ich bin immer nervös und leide nach wie vor, noch mehr sogar unter schweren depressionen. platzangst in der bahn,. im bus. was will ich euch eigentlich sagen? ich weiß es nciht. vielleicht wollte ich mich einfach jemandem "anvertrauen", der mich nciht kennt. ja, niemand kennt mich, dass bedeutet, selbst wenn wir uns mal treffen würden, du kennst mich nciht. das heißt, ich muss kleien angst haben. das war eine geschichte. meine geschichte. überzeugend? erschreckend echt? sie ist echt. kein wort ist gelogen.

ich will schreien, doch um mich bleibt es still.
ich will weinen, doch mein gesicht bleibt trocken.

Mareike
Hallo. Ich habe deine Gedichte unter dem Namen Charlie gelesen. Die sind wirklich gut. Und wecken eine tiefe Trauer und auch, ich weiß, dass klingt, als ob ich in Wahrheit keine Ahnung hätte, Verständnis in mir. Vielleicht ist es besser, dass du ein "neues Leben" angefangen hast. Andererseits konntest du mit deinem "früherem Leben" vielleicht auch nir 'reinen Tisch' machen. Ich weiß es nicht und habe eigentlich auch nicht das Recht es zu beurteilen, da ich dich nicht wirklich kenne. Mir geht es auch sehr oft schlecht. In mir sind dann Angst, Trauer und Verzweiflung. Ich weiß, wahrscheinlich interessiert dich das gar nicht und du wirst sagen, dass hat überhaupt nichtsmit dir zu tun, ich wisse überhaupt nichts von dir. Doch irgendwie möchte ich das trotzdem schreiben. Vor meiner Familie und meinen Freunden spiele ich immer den fröhlichen Menschen, weil sie meinen Zustand sowieso nicht verstehen würden... Mehr möchte ich hier nicht reinschreiben, aus Angst vor Menschen, die mich anders kennen.