Fernanda - Pirates ( Von einer Freundin von mir sie weiß nicht das es hier steht aber so kann sie wenigstens die Meinung von anderen wissen)19.07.2008
1.Kapitel
Heute ist ein ruhiger Tag an Bord der Black Secret ,es ist fast windstill und die Sonne brennt ,sie spiegelt sich im Meer ,ich sehe wie die Möwen über dem Schiff meines Vaters ihre Kreise ziehen, es liegt irgendetwas seltsames in der Luft, es ist anders als sonst .Sonst ist immer viel los an Deck ,es wird oft gekämpft die Crew meines Vaters kämpft gegen andere Piraten und vor allem gegen die Marine, sie versuchen alle uns zu besiegen was bis jetzt keiner geschafft und auf Zuversicht aller an Bord auch niemals schaffen wird , doch ich bin mir da nicht so sicher, immer wenn es da oben wieder losgeht habe ich Angst, ich habe sogar große Angst das bald alles vorbei ist und wir sterben, auf grausame Weise so wie die Meisten Piraten.
Meine Mutter sagte immer das ist kein Platz für eine junge Dame ,bis zu ihrem Tod vor zwei Monaten lebte ich mit ihr in Manchester. Ich war immer sehr adrett gekleidet und hatte einen Freund aus gutem Hause. Vater wohnte nicht bei uns sein zuhause war die See, Mutter verleugnete ihn vor ihren Freunden und ihrer Familie ,sie liebte ihn aber ihre Eltern wollten diese Liebe nicht ,sie waren sehr reich und es schickte sich nicht einen Piraten in der Familie zu haben .Nach Mutters Tode machte ich mich auf und suchte Vater ich fand ihn, glücklicher Weise denn sein Schiff lag zu dieser Zeit in dem Hafen unserer Stadt .Zuerst war er nicht sehr begeistert das ich nun mit auf dem Schiff lebte ,er meinte es wäre nicht sicher für mich aber ich wollte unbedingt. Ich denke das ich diese Lieb zur See von meinem Vater haben denn desto älter ich wurde desto größer wurde das Verlangen mit ihm raus zu fahren, auf das Meer hinaus .Ich bin inzwischen 21 doch sobald es an Deck wieder losgeht verstecke ich mich ,mein Vater riet es mir so ,er und auch die Anderen meinten es wäre wohl am Besten für mich denn dort unten könnte mir am Wenigsten passieren.
Was ist das? Das Schiff beginnt bedenklich zu wakeln , ein kräftiger Stoß , er kann nur von einer Kanonenkugel eines anderen Schiffes stammen .Der Steuermann ruft mir von oben zu ich solle mich verstecken ,es würde wieder losgehen, die Marine hätte ein Schiff geschickt , als schon die nächste Kugel einschlägt. Ich renne so schnell ich kann ich den Wandschrank, von oben schallt Geschrei und mehrere Schüsse fallen ,man kann hören wie die scharfen Klingen der Schwerter aneinander reiben. In dem Schrank ist ein kleines Fenster ich kann ein Teil des Geschehens auf Bord nach verfolgen ,ich sehe wie ein Mann zu Boden fällt ,es ist Luke ich muss schlucken ,ich mag Luke sehr .Er ist mein bester Freund hier an Bord, ich sehe wie er noch nach seiner Waffen zu greifen versucht doch dann stößt einer der Marinesoldaten ihm sein Schwert durch die Brust .
Mir scheißen die Tränen in die Augen ,doch ich weine nicht ,das habe ich an Bord der Black Secret gelernt hier wird nicht geweint .Mir wurde schon an den ersten Tagen klargemacht das ich niemals von den Männern an Bord ernst genommen werden würde, wenn ich bei jeder Kleinigkeit weine ,denn das was ich gerade gesehen habe ist eigentlich Alltag. Plötzlich ist Angst erregenden Stille auf Deck , ich denke die Soldaten haben das Feld geräumt .Langsam trete ich aus dem Schrank. Mich beschäftigt da eine Frage. Was ist da oben passiert? Ich muss nach oben ich spüre es , irgendetwas ist geschehen ,irgendetwas schlimmes . Auf dem Tisch liegt eine Kanone , ich nehme sie , ich hatte noch nie eine in der Hand ,ich benutze so etwas sonst nie . Aber ich glaube ich brauche sie jetzt. Ich gehe langsam die morsche ,alte ,brüchige Holztreppe hinauf . Ich öffne die laut knirschende Tür . Als sie sich die öffnet schauen mich mindestens 20 Verletzte Männer an , sie sehen Sarah Jones, Tochter des Kapitäns , ich stehe da in zerfledderten Kleidern ,einem längerem Rock und Stiefeln . Meine langen glatten Haare wehen im Wind . Ich sehe wie in Trance das ein Soldat der Marine meinem Vater ein langes Schwert durch die Brust stößt der zu Boden fällt. Ich ziehe die Waffe hoch ,drücke den Auslöser und sehe wie mit einem kräftigen Stoß die Kugel durch den Körper des Soldaten dringt ,er fällt über die Balustrade des Schiffes ins Meer .
Ich renne zu meinem Vater und knie neben ihm nieder .Er nimmt meine Hand und gibt mir einen Ring ,mit den letzten Worten :
Nimm ihn und rette die Ehre der Piraten! Danach ist der Kampf gegen den Tod verloren .
Ich weiß was das für ein Ring ist, es ist der Kapitänsring, also bin ich von nun an Kapitän dieses Schiffes .Zu meiner Trauer und meinem Schock kommt nun das Gefühl von Ehre .Ich dachte immer das er mich nicht akzeptieren würde da ich kein Junge bin, aber jetzt weiß ich was ich ihm bedeutet habe.
Doch was ist diese Erkenntnis jetzt noch Wert, jetzt wo er Tod ist?
2.Kapitel
Ich kniete noch lange neben meinem toten Vater , ich zog ihm das Schwert vorsichtig aus der Brust , es war ein schönes Schwert ,sicher sehr teuer es ist sehr aufwendig verarbeitet . Er, der Mörder meines Vaters musste der Kapitän gewesen sein .Ich nahm das Schwert an mich .Es war bereits Abend geworden und es regnete leicht. Der Wind blies sehr stark , er streifte mein Gesicht es muss sehr schmerzlich sein ,doch ich spürte nichts.
Das Schiff hatte sich nicht vom Fleck bewegt , die Mannschaft wartet auf einen Befehl des Kapitäns ,doch den konnte ich ihnen nicht geben , noch nicht. 3 mal schon kamen die Männer und fragten was sie tun sollen ,doch ich gab ihnen keine Antwort , ihre einzige Antwort war mein leises Gesumme ,ich summte ein Lied was Mutter mir immer vorgesungen hatte als ich klein war sie wurde damals immer sehr traurig ,es hat sie an Vater erinnert .
Es war ein altes Piraten Lied an den Text konnte ich mich kaum noch erinnern aber an die Melodie , Mutter sang es immer wenn sie traurig war , doch von dem Lied wurde sie nur noch trauriger.
Ich kniete dort und sah ihn nicht an ich traute mich nicht, einmal begann ich zu weinen, doch als ich in sein von der sonnegebräuntes und mit Narben versehenes Gesicht sah, dachte ich daran was er mir damals sagte als ich das Schiff betrat,
Er sagte mir das durch jeden Träne die ich weine der Respekt und die Erfurcht vor mir, der Tochter des Kapitäns , abfällt sosehr ich auch kämpfen würde , sie brauchen kein Mädchen an Bord höchstens eine starke Frau .
Ich hörte auf zu Weinen ich wollte seinen Erwartungen gerecht werden ,die er sehr hoch gesetzt hat damit das ich von nun an Kapitän seines geliebten Schiffes bin.
Ich nahm meine ganze Kraft zusammen ,wandte mich von ihm ab und stand auf. Ich trommelte die ganze Crew zusammen .
Sie schauten mich erstaunt an als ich ihnen mit leicht zittriger Stimme befahl meinen Vater ins Meer zu werfen .
Sie trauten ihren Ohren nicht , ich nahm alles von innerer Stärke was ich zur damaligen Zeit besaß , und schrie das sie ihn ins Meer werfen sollen ,das wäre ein Befehl des Kapitäns und da hat keiner zu wieder sprechen .
Den meisten klappte er Unterkiefer runter , sie dachten wohl was ist aus dem schüchternen Mädchen geworden was den ganzen Tag unter Deck sitzt und mit niemanden redet .
Einer ergriff dann doch das Wort er fragte ob wir ihn nicht doch lieber in der nächsten Hafenstadt beerdigen wollen .
Doch ich war mir sicher es ist sein Wille . „Er liebte die See mehr als alles auf dieser Welt, er liebte sie mehr wie meine Mutter und ich denke auch mehr als mich , doch ich kann ihn verstehen denn auch ich liebe das Meer , und so soll er für ewig bei seiner größten Liebe sein , denn er war schon immer ihr .“sagte ich mit starker Stimme ,so klar und deutlich , es war jetzt so still an Bord wie noch nie zuvor.
Zwei Männer hoben ihn auf und wollten ihn gerade hinunter in das tiefe Blau stoßen , als ich etwas entdeckte und sie mit einem grellen STTTOOOOOOPPPPP wartet !!!!!aufhielt. Ich hörte von hinten eine leise Stimme :“Frauen das war doch mal wieder klar“! Es war Harry er war von Anfang an dagegen das ich auf das Schiff ziehe , er redete nicht weiter, ich schrie :“Du , ja genau du willst du etwa auch ins Tiefe gestoßen werden?? Na ?Wenn ich noch einmal so etwas zu Ohren kriege kannst du froh sein wenn du noch lebend von diesen Schiff kommst!
Es wurde leise in den Reihen , einer der im Vordergrund stehenden Männer fragte was wir denn jetzt tun sollen . Ich ging zu meinem Vater herüber und zog ihm ein paar hervorstechende Papiere aus dem Ärmel,
es waren sehr alte Papiere gelblich und schon ziemlich auseinander gefallen , es war eine Karte sie zeigte eine Inselkette , von denen ich noch nie etwas gehört hab die Saidonja Inseln , nach dieser Karte müssen sie in Südamerika liegen .Von einer der Inseln war eine zweite Karte sie hieß Capilinja , auf dieser Insel stand laut dieser Karte eine art Tempel . Auf der Karte ist über dem Tempel ein Wort mit 5 Buchstaben die Schrift ist seltsam , aber ich kenne sie .Ich reiße Vater seine Kette vom Hals es ist ein dünnes Lederband mit einem alten goldenen Schlüssel daran er trägt diese Kette seit dem ich Denken kann. Auch auf dem Schlüssel sind diese 5 verschlüsselten Buchstaben. Ich muss heraus finden was sie bedeuten sagte ich mir, das schulde ich dir Vater.
Ich ging nach unten ,unter Deck ich zog mich um ich musste frei werden von meiner Vergangenheit, ich zog eine dunkle Hose an eine die eigentlich Luke gehörte doch er braucht sie jetzt nicht mehr .Ein blaues Oberteil aus Leinen und ein dunkelrotes Kopftuch über meine Haare die ich in einem Zopf zur Seite gebunden hatte. ich band mir das Schwert, des Mörders meines Vaters um und trat nun mit neuer Zuversicht die Stufen Holztreppe hinauf und stieß die Holztür mit voller Wucht auf. Ich beugte mich über ihn gab ihm einen Kuss auf die Wange und machte ihm ein Kreuzzeichen auf die Stirn das Gott ihn auch dort unten behüte ,dann ließen die Männer ihn nach meinem Befehl über die Balustrade ins tiefe fallen.
Kapitel 3
Es wurde Nacht und ich schickte die Männer weg , alle außer John dem Steuermann und Brian einer der wenigen Vertrauten die ich auf diesem Schiff hatte , er war mit dem verstorbenen Luke der Einzige von den Männern der mich als ebenwürdige Person sah .
Wir waren unter Deck und standen in meiner Kajüte um den großen alten Holztisch herum , auf dem die beiden rätselhaften Karte und der goldene Schlüssel lagen. Wir zerbrachen uns schon seit mehreren Stunden unsere Köpfe darüber , es warfen sich so viele Fragen auf :Was ist das für eine Schrift und was bedeutet sie? Weshalb wusste niemand davon? Was ist in diesem Tempel? Wie können wir zu dem Tempel gelangen wenn wir nicht einmal die Karte entschlüsseln können? Und das schlimmste war das wir vorerst auf keine dieser Fragen eine Antwort fanden. Es waren nicht nur die Orte auf der Karte , in dieser außergewöhnlichen Schrift angegeben , es war außerdem um die Insel auf der der Tempel steht ,in Kreisform ein langes Wort oder mehrere aneinander ,vielleicht ist es ein Hinweis wie wir dort hingelangen dachte ich mir aber das half nicht viel weiter.
Die Schrift war wirklich sehr schön , es waren verschlungene Buchstaben ,sie sahen sehr altertümlich aus ich habe sie schon einmal gesehen aber wo?
Brian glitt mit seinen Fingern über das Papier , er war sehr vorsichtig denn es war schon ziemlich brüchig . Es waren kleine Einbuchtungen im Papier , er nahm einen Stift und rieb damit über die Dellen. Es kam ein Wort in unserer Schrift zum Vorschein : Sambudavi .
Ich kannte diesen Namen , Vater hatte oft davon erzählt es war eine Stadt in Afrika an der westlichen Küste. Wir waren uns einig nach Afrika zufahren ,denn es kann sehr gut sein das die Schrift aus dieser Gegend stammt sonst könnte wohl kaum einer mit ihr eine Landkarte beschreiben. Ich war nicht gut im Kurs bestimmen und im Umgang mit dem Kompass so etwas hatte ich damals in der Schulzeit nicht gelernt warum auch wir jungen Damen sollten nur nett und freundlich sein und kochen können . Ich lernte schnell und konnte zum Aufbruch der Sonne die wichtigsten Kenntnisse über die Schifffahrt .Trotzdem bat ich Brian und John das Führen des Schiffes zu übernehmen.
Ich rief die Mannschaft zusammen um ihnen von unserem Plan zu unterrichten , die Meisten waren wie erwartet nicht sehr begeistert und murrten rum ,das es ja nicht einmal sicher sei das wir dort das finden wonach wir suchen . Doch nachdem ich ihnen erneut lautstark klar machte das der Käpt’n das Sagen hat und wem das nicht passt auf der Stelle das Schiff verlassen kann , machten sie sich an die Arbeit.
Nach unseren Berechnungen sollten wir Sambudavi in rund 21 Tagen erreichen, wir hatten kaum noch Proviant an Bord also legten wir an einer kleinen portugiesischen Hafenstadt an und besorgten uns Brot und Wasser .
Ja als Pirat hat man da nicht soviel Auswahl , würde meine Mutter wissen das ich nur von Wasser und Brot lebte würde sie sich im Grabe umdrehen. Als Pirat ist man froh wenn man überhaupt mal etwas zu essen hat, aber es ist mir trotzdem tausend mal lieber als früher .Damals als ich jeden Morgen ,Mittag und Abend an unserer edel gedeckten Tafel saß und mit tausend verschieden Messern und Gabeln 6 verschiedene Gänge mit den leckersten Köstlichkeiten zu mir nahm ,nie mit dem falschen Messer und schon gar nicht mit den Händen .Ich hungere lieber und bin dabei zufrieden und glücklich als mich voll zu essen und mich dabei unwohl zu fühlen. Denn ich fühle mich hier auf der weiten See viel besser , ich fühle mich frei. Das hier ist mein Leben ,damals war es mir wichtig adrett gekleidet zu sein und eine gute Etikette zu haben , dagegen geht es hier draußen ums überleben , hier kann oder eher muss ich auf meinen eigenen Beinen stehen , doch ich wollte es so und will es immer noch , bis jetzt bereue ich keine meiner Entscheidungen .
Gegen Abend verließen wir dann wieder den kleinen Hafen und machten uns auf unseren Weg. Während den langen Nächten auf dem Meer unterrichtete mich Brian in Nahkampf,
ich lernte schnell es machte mir Spaß und es war wie eine innere Erfüllung, er musste mir nicht viel beibringen das Meiste brachte ich mir selbst bei .Aber es machte Spaß gegen ihn zu kämpfen und ich lernte viel , eines Tages sagte er zu mir du kämpfst fast besser als dein Vater. Ich freute mich über seine Annerkennung und wurde ein wenig rot , erst ab diesem Punkt viel mir auf was Brian für ein gut aussehender junger Mann war , er hatte kurze dunkle Haare und einen guten Körperbau er war nicht sehr muskulös aber auch nicht dünn, eben genau richtig. Seine strahlenden nussbraunen Augen waren einfach nur wunderschön und ich mochte ihn wirklich sehr .An diesem Tag dachte ich zum Ersten mal wieder daran eine Beziehung zu haben nach George , er war mein Freund in Manchester wir waren lange zusammen drei Jahre ,ich liebte ihn nicht , aber meine Mutter wollte es .
Eines Abends als alle schon in ihren Kajüten waren und wir gerade mit unserem Training fertig waren fragte ich Brian ob er eigentlich eine Frau oder Freundin hat .Er wurde ein wenig rot und sagte verlegen :“Nein ,wieso ?“Ich gab ihm nichts zur Antwort sondern ging zur Balustrade des Schiffes und lehnte mich dagegen .Ich schaute in den weiten Horizont und sah mir die Sterne an ,er kam auch und lehnte sich neben mich .Er flüsterte :“Ich weiß , ich doch auch aber es geht nicht“.
Ich wusste was er meinte , er meinte das zwischen uns das nicht funktionieren konnte wenn die Crew es herausfinden würde , würden sie eine Meuterei anzetteln. Aber meine Gefühle für ihn wurden immer stärke jede Minute die ich neben ihm dort stand begann mein Herz mehr zu schlagen. Ich drehte mich zu ihm um und blickte ihm in die Augen , er nickte und kam näher .Er legte einen seiner starken Arme um meine Hüfte und küsste mich leicht .Wir blieben noch lange so stehen und küssten uns doch als die Sonne aufging wurde uns klar das es nun wieder vorbei ist .Ich löste mich von ihm ich wollte nicht , genauso wenig wie er doch wir mussten, es konnte jede Sekunde einer der Männer kommen ich küsste ihn noch einmal und verschwand dann in meine Kajüte .Als ich eine knappe Stunde später wieder auf Deck kam waren schon alle versammelt und wollten mein heutiges Vorhaben wissen .Wir hatten nur noch sehr wenig Wasser, also beschloss ich das wir auf einer kleinen Insel im Pazifik die so oder so auf unserem Weg liegt halt machen ,denn auf ihr ist eine Süßwasser Quelle. Bald hatten wir sie erreicht ,3Männer blieben auf dem Schiff um es zu bewachen und der Rest machte sich auf um die Vorräte auf zu füllen .Also gingen wir los und kamen mit vollen Flaschen zurück doch als wir aus dem dichten Wald zurück kamen , blieb mir fast die Luft stecken ich konnte nicht fassen was ich sah ,und wusste nicht was ich tun sollen doch dann war die Antwort so klar , ich sollte die Ehre der Piraten retten.
Kapitel 4
Da standen sie die Marinesoldaten von denen ich schon soviel gehört und gesehen habe, die Männer die, meinen Vater und tausende andere Piraten auf dem Gewissen haben. Direkt neben unserem Schiff lag das ihrige es war viel höher und mit blauer Grundierung bemalt es sah sehr edel aus es waren viele Goldstatuen darauf , unser Schiff wirkte wie ein kleines Beiboot , doch das wirkt nur so es ist sehr gut ausgerüstet , mit dem Besten was es auf dem Waffenmarkt zu finden gibt. Das alles nützte uns jetzt nichts mehr ich spürte das es schon vorbei ist , doch ich wollte kämpfen .Ich ließ den Wasserkrug fallen und zog mein Schwert , die hinter mir stehenden Männer machten es mir nach .Sie sahen mich erschrocken an als ich das Schwert wieder runter ließ. Ich hörte eine bekannte Stimme :“Ergreift sie!“ es war George .Die Männer hatten ihre Schwerter und Kanonen ebenfalls gesenkt und konnten sie nicht mehr schnell genug ziehen als sie auch schon von den gegnerischen Soldaten ergriffen wurden .Als zwei weitere auf mich zu stürmten , stellte sich George vor mich :“Sie nicht ,kümmert euch um die Anderen“, sagte er ihnen .Er stand vor mir in seiner edlen Uniform mit der gepflegten Frisur und den frisch polierten Stiefeln , er war der Feind warum nur , er lächelte mich an als wäre nichts, ich kann nicht glauben das er zur Marine gegangen ist ich wusste das sein Vater ein berühmter Admiral der Marine ist aber das , ich war schockiert. „Führt sie ab „,rief er zu den anderen hinüber. „NEINNNNN, wartet holt mich mit ,ich kann meine Mannschaft nicht alleine lassen „schrie ich und ging mit erhobenen Händen auf die Anderen zu. „aber Sarah was sagst du da , das ist nicht deine Mannschaft , das sind Piraten haben sie dich entführt ?Sicher haben sie was würdest du sonst hier machen .Wer ist verantwortlich dafür wer ist der Kapitän von diesen Kehricht ?“,hörte ich George sprechen . Plötzlich war ich wieder bei vollem Bewusstsein, ich nahm die Arme runter und ging auf George zu :“Erstens liebster George ist das hier kein Kehricht sondern meine überaus reizende Mannschaft und Zweitens bin ich der Kapitän des Schiffes , ja so ist es du kannst es mir glauben , und mach doch bitte wieder den Mund zu damit siehst du nicht gerade aus wie ein Mann aus gutem Hause.“ sagte ich mit leicht gereiztem Tonfall. Er schloss erschrocken seinen Mund und begann zu grinsen :“ Sarah du warst schon immer eine hervorragende Gauklerin, du glaubst doch selbst nicht das du Kapitän eines der meistgefürchteten Piratenschiffe jenseits dieser Welt bist , sein Blick wanderte über meinen Körper ,dann wurde sein Blick wütend , du bist höchstens eine Diebin“ entgegnete er mir .“George ,George wer von uns beiden ist bei der Marine ich bin ganz sicher keine Diebin „sagte ich mit leicht ironisch klingender Stimme. “Wenn du keine Diebin bist woher hast du dann bitte dieses Schwert , es gehört meinem Vater , er erzählte mir er verlor es in einem Kampf “entgegnete er . Ich fiel auf die Knie :“Nein ,nein sag das da nicht die Wahrheit ist , sag mir bitte das dieses Schwert nicht das deines Vaters ist“ ich schluchzte. Meine Crew wurde leise , sie wussten weshalb ich dort unten kniete sie wussten von dem Schwert. “Doch es ist wahr natürlich , du Diebin! “sagte er mit einem harten scharfen Akzenten .Ich stand auf und schlug ihn , eine harte Ohrfeige , die Wachen kamen angerannt und umklammerten mich , sodass ich mich nicht wehren konnte.
“War das dafür das ich dich Diebin nannte? “fragte er .“Nein das war dafür das dein Vater den meinigen umgebracht hat , was denkst du warum ich das Schwert habe dein Vater er hat es ihm , mitten durch die Brust gestoßen , ich hab daneben gestanden ich habe es gesehen und er ist nicht nur ein Mörder , nein er ist auch ein Lügner , ich hatte mehr von dir erwartet jeder hat die Wahl zwischen gut und böse aber du hast die falsche getroffen .“schrie ich .“FÜHRT SIE AB , alle zusammen !“rief George .
Sie zerrten uns auf das Schiff und stießen uns in eine kleine Zelle. Nach einpaar Stunden schliefen alle , alle außer mir und Brian. Er kam rüber zu mir und fragte „Wer war dieser George?“ Ich gab ihm zu Antwort das er nur ein flüchtiger Bekannter sei , ich dachte es wäre besser ihm nicht von unserer Beziehung zu erzählen. Auch Brian schlief ein .Ich saß noch lange da , plötzlich stand George vor den Gittern .“Ich wusste es nicht“
seine Stimme klang traurig .“Natürlich wusstest du es , jetzt lüg nicht auch noch , jeder weiß was die Marine mit den Piraten macht .„sagte ich mit wütender Stimme .“Ich hatte keine Wahl !“hörte ich ihn sagen .“Das stimmt nicht jeder hat eine Wahl ,es ist gut das wir uns getrennt haben du hast einen anderen Weg eingeschlagen als ich“, sagte ich einwenig traurig. Er holte einen Schlüssel heraus ,“Ich habe nachgedacht und entschlossen das ich zwar den falschen Weg gewählt hab aber, das es nie zu spät ist umzukehren “,sagte er und schloss die eisernen Tore auf . „Willst du das wirklich?“
fragte ich .Er nickte und öffnete die Tür , sie quietschte leicht wovon die Männer wach wurden .Wir schlichen aus leisen Sohlen hinaus auf Deck und trafen uns hinten am Buk .Die Schiffe waren so nah beisammen das man von einem zum anderen springen konnte , als alles drüben waren ging auch ich , ich wollte das George mit kommt doch er sträubte sich aber als ich ihm erklärte das es wie eine zweite Chance für ihn ist und das ein Pirat zu sein kein Verbrechen ist sondern eine Ehre kam er mit mir rüber.
Wir legten leise und still ab und fuhren los unser Feind merkte nichts davon .Die Männer sahen George mit zwei verschiedenen Augen einerseits als ihr Retter und andererseits waren sie nicht sicher ob er nicht vielleicht doch ein Spion war. Als ich endlich wieder zur Ruhe kam , bemerkte ich das ich Brian seit eben in der Zelle nicht mehr gesehen hatte .Wo war Brian? Ich suchte überall nach ihm bis ich ihn schließlich auf Deck fand ,er saß angelehnt an den Hauptmast, er starrte in die Luft und als ich näher kam drehte er sich weg .Als ich mich zu ihm setzen wollte stand er auf, als ich mich neben ihn hin stellte wollte er gehen doch ich hielt ihn fest. Ich blickte ihm in seine haselnussbraunen Augen die jetzt gar nicht mehr glänzten sondern traurig drein schauten „Es tut mir Leid“, sagte ich mit schwacher Stimme .Er blickte mich an und antwortete traurig:“ Was? Das du mich angelogen hast oder unsere gemeinsame Nacht?“
Kapitel 5
„Beides war ein Fehler , doch der größte Fehler daran war das mir nur der eine Leid tat und zwar den , den ihr als ersten nanntet , das ich euch belogen habe, verzeiht mir. Ich weiß das ich die besagte Nacht nicht ungeschehen machen kann doch lasst uns einfach versuchen sie zu vergessen“, sagte ich zu ihm mit leicht zitternder Stimme .Er sah mich an der Blick war lehr , er drehte sich weg und ging fort . Am nächsten Morgen verließ er das Schiff , ein Teil von mir wollte ihn daran hindern doch der Rest sagte mir es sei vorbei. Er verließ das Schiff ohne jedes Wort im Angesicht der ganzen Mannschaft , er sagte nichts doch man konnte sehen wie sich der Hass in seinen Augen ausbreitete , er war verbittert.
Die Männer fragten mich nach dem Grund , den Grund das er ging doch ich antwortete ihnen nicht , es gingen viele Gerüchte herum nur eines von vielen war das er sich in mich verleibt habe , doch es sollte nie jemand erfahren das die der Wahrheit entspricht. Am Tage als er ging
Fühlte ich mich schlecht mit jedem Schritt , mit dem er sich von mir entfernte , floss auch ein Teil meines Herzens dahin .Doch es war das Beste wenn er nun ging es würde nur Probleme geben und bald schon dachte ich nicht mehr an ihn denn schon am Abend ereichten wir unser Ziel. Wir mussten sehr vorsichtig sein , denn hier in Afrika wurden wir Piraten noch mehr gejagt und getötet als in allen anderen Ländern dieser Welt ,George hatte sich gut eingelebt , er verstand sich hervorragend mit der Crew , er war ein Teil von ihr geworden . Ich hatte während der Fahrt schon einen Plan festgelegt , ich zog eines meiner feinen Kleider an die ich damals mit auf das Schiff brachte , es ging bis zum Boden und war mit grauem Stoff bestickt, es wirkte edel war aber trotzdem angenehm zu tragen .Ich versteckte unter dem breiten Reifrock 2 Messer und ein kleines Schwert , nur zur Sicherheit . Auch George machte sich fein , er sollte seine alte Uniform tragen zusammen gaben wir und als Englisches Ehepaar aus. Denn als wir anlegten kamen direkt einige Soldaten auf uns zu doch als sie mich in der feinen Robe und George sahen gingen sie wieder ,doch einer fraget uns wo wir das Schiff her hätten , damals erzählten wir ihm das wir von Piraten überfallen worden waren die unser Schiff kaperten , so nahmen wir das ihrige. So gingen wir durch die engen Gassen des kleinen Ortes , George ich und drei Mann Gefolge. Die Menschen drehten sich nach uns um einige junge Frauen machten sogar einen Knicks vor mir sie dachten wohl ich sie eine Königin oder Ähnliches. Hier sprachen nur wenige Leute unsere Sprache. Doch wir trafen einen jungen Mann der uns verstand , wir fragten ihn ob es hier besondere Schriften gibt , er nickte und gab uns zur antwort das es über 100 verschiedene gibt doch nur wenige Menschen die sie übersetzten können .Wir zogen ihn mit uns in eine kleine Seitengasse und zeigten ihm die Karte .Er wurde ganz blass ,und sah uns erschrocken mit weit aufgerissenen Augen an , er stotterte etwas in einer anderen Sprache und rannte dann davon. Wir waren leicht verwundert,
doch jetzt wollte ich nur noch mehr wissen was es mit dieser Schrift auf sich hat .“Kann ich ihnen helfen Lady?“ hörte ich eine Stimme hinter mir , ich drehte mich erschrocken an und erblickte eine alte Frau . „Zeigt mir doch mal die Schrift , ich kenne mich damit aus!“ hörte ich sie noch einmal sprechen . Ich ging auf die Frau zu und zeigte ihr die Karte ich dachte mir, was habe ich schon zu verlieren .Sie blickte auf die Karte und sah mich dann an , sie verhielt sich normal nicht so wie der junge Mann , sie fragte mich wie ich heiße .Ich antwortete ihr mit einem deutlichen „Sarah Jones „ und fragte sie was das mit der Schrift zu tun habe . Als sie den Namen hörte begann sie zu lächeln , ich wusste nicht wieso , doch sie gab mir die Karte zurück und sagte mir ich solle drei Straßen weiter links gehen und dann an der Tür eines alten weißen Bauernhauses klopfen , dort würde ich für alle meine Fragen eine Antwort bekommen. So gingen wir durch die engen Straßen den weg den uns die alte Dame beschrieben hatte . Da stand ich vor dem weißen Haus ich trauten mich kaum zu klopfen so bedrohlich sah es aus , doch ich tat es . Ein älterer Mann öffnete uns die Tür , er sah überrascht aus , das kann ihm auch niemand verübeln ,die Meisten währen es wohl gewesen wenn hier in einer sehr armen Gegend auf einmal fein gekleidete Leute an ihrer Türe klopften.
„Was kann ich für euch tun?“ fragte er . Er bekam keine Antwort also bat er uns herein wir folgten ihm bis ins Foyer dort stand ein Tisch ich legte die Karte darauf er bat mich Platzt zunehmen ,und setzte sich selbst .Wir saßen einander gegenüber und zwischen uns stand der Tisch . Er schaute kurz auf die Karte und fragte dann “Wo habt ihr sie her „? „Es ist die Karte meines Vaters „, gab ich ihm zur antwort“ nach seinem Tode nahm ich sie an mich“!
„Dann ist ihr Vater ein Dieb , oder ein ... ein ...“entgegnete er . Ich gab den Männern hinter mir ein Zeichen sie machten sich zum Kampf bereit. „Pirat , das meinten sie doch oder?“ sagte ich während ich aufstand . Er griff sich an die Hüfte wo seine Waffe steckte doch ich war schneller , mein Messer war schon an seiner Kehle bevor er die Pistole erreicht hatte , ich hatte blitzschnell meinen Rock angehoben und das Messer gezogen.
„Das lassen sie wohl besser mein werter Herr , also ich warte könnten sie uns bitte nun diese Karte übersetzten?“ entgegnete ich mit einem scharfen Tonfall. Er begann zu grinsen , seine Augen strahlten „Ihr ähnelt ihm wirklich sehr , eurem Vater nehmt das Messer hinfort ich gebe euch die Übersetzung.“ sagte er und zog einen kleinen Zettel aus seiner Hemdtasche.“ Mein ..mein.. Vater ihr wisst wer er war?“ stotterte ich “Captain Jones oder nicht?“ sagte er ich nahm das Messer runter und nahm den Zettel an . „Verschwindet von hier das ist kein sicherer Ort für eine junge Piratenlady von so hohem Rang wie ihr , wenn irgendwer euch gesehen hat und es meldet findet ihr euch spätestens im Morgengraun am Galgen !“warnte er uns .“Danke wir sind auch direkt wieder fort nur zwei Fragen habe ich noch 1. woran erkannten sie das wir Piraten sind und vor allem das ich die Tochter von Captain Jones bin und die 2. was meinten sie mit Piratenlady mit einem solch hohen Rang?“ fragte ich .“ So junge Dame das kann ich euch alles in einem erklären denn es hängt alles zusammen , ich habe euch erkannt da die eine alte Piratenschrift ist und zwar die der 4 Herrscher der Meere , ich bekannte ins besonders sie , da ich die Karte damals für ihn anfertigte, und zu der letzten Frage hat ihr Vater ihnen nie davon unterrichtet , das er der mächtigste aller Herrscher ist
er ist sozusagen der höchste im Bunde der 4 Reiche von Ost, West , Süd und Nord.
Und deshalb seit ihr die ranghöchste Piratin dieser Welt jedenfalls so lange ihr noch lebt und da sind ihre Chancen hier nicht besonders groß also ,geh mein Kind geh .“
Kapitel 6
Eigentlich hätte ich lieber kurz Zeit gehabt darüber nachzudenken und das alles zu realisieren , aber daran war nicht zu denken wie gesagt wir müssen fort von hier , es ist zu gefährlich für mich und für die anderen um mich herum auch. Also verließen wir das Haus auf schnellstem Wege , dem Hinterausgang der direkt zum Hafen führte. Ich bedankte mich noch bei dem alten Mann er sagte nur :“Es war mir eine Ehre „ und verschwand dann wieder in seinem Haus .George zog mich hinter ihm und den Männern her , ich war noch wie in Trance und konnte kaum wahrnehmen was um mich herum geschah , es war das wovon ich immer träumte es war wahr ich war eine Piratenfürstin.
Wencke WOW!!!!
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