Romano - Das Schweigen des Herzens02.08.2008
Jedesmal, wenn ich aus meinem Schlaf erwachte, erhoffte ich mir ein Klingeln. Jenes Klingeln, dass mein Herz jeden früh höher schlagen ließ. Das unüberhörbare klirren der Türklingel. Doch seit dem Vorfall wartete ich vergebens. Die Klingel verfiel für immer in Schweigen. Ein Schweigen, dass mir desöfteren Magenkrämpfe und depressionen beschert hatte. Und so geschah dies jeden Tag. Jeden Tag wartete ich bis zehn vor sieben sehnsüchtig auf dieses Klingeln. Dann, als es nie kam, machte ich mich auf den Weg zur Arbeit. Dort angelangt, kamen mir immer wieder Erinnerungen hoch. Dieser Ort hatte früher etwas schönes, etwas fröhliches. Doch seit jenen Tagen...war alles anders. Graue Nebelschleier bedeckten den Ort und ich wusste immer wieder, von Tag zu Tag, dass dieser Ort nie mehr so sein würde, wie früher.
Immer wieder blickte ich auf den leeren Arbeitsplatz neben dem Drucker, in der Hoffnung, es würde wieder ein kleines blondes Mädchen dasitzen und mich auffordern, zu ihr zu kommen, um ihr die Haare zu massieren oder einfach mit ihr zu reden. Doch so war es nicht mehr. Der Platz blieb ewig leer. Während der Arbeit konnte ich keinen klaren Gedanken mehr fassen. immer habe ich nur noch an diese eine Person gedacht. „wieso gerade sie?“ fragte ich mich immer wieder. Sie, die es am wenigsten verdient hatte. Sie, die immer darauf aus war, ihr Leben zu leben und andere in ihrer Fröhlichkeit mitzureissen. Doch diese Fröhlichkeit ist nun verpufft. Ich frage mich, ob ich je wieder glücklich sein werde.........ich verfluche den Alkohol...........
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