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kooperative Geschichten

Hagen - Eine Katze! Ein Königreich für eine Katze! (Teil 1)

27.08.2008

Hallo. Habe eben mal gegoogelt, und siehe da: Es gibt sie! Die Seite zum Geschichten veröffentlichen!
Und mir nichts, dir nichts möchte ich mich heute abend zu einem Thema meiner Wahl äußern…

Hier meine Story:

Es war also endlich soweit. Er konnte es kaum fassen, als er das Fenster zu seinem kleinen Garten öffnete und in die weit geöffneten

Augen seiner Katze blickte, die wohl schon seit geraumer Zeit hungernd und etwas durchgefroren vor der Scheibe auf und ab tigerte,

darauf hoffend, etwas Essbares nach Ihrem nächtlichen Streifzug durch die Nachbarschaft zu ergattern.



Maunzend und sich an Ihn schmiegend, mit Grazie und Eleganz.



Auf den ersten Blick vielleicht etwas aufdringlich, doch mit durchdachter Raffinesse, so wie Katzen mit Vorliebe denjenigen begrüßen,

der ihnen am Herzen liegt. In diesem Fall aber auch durchaus dazu bestimmt war, ihr den frühen Morgen mit etwas Essbarem

zu versüßen.



Mit leicht verquollenen Augen ging er, die Katze im Schlepptau, zum Katzen-lieblings-elektronik-geräusche-mach-ding, welches ständig

vor sich herbrummt und immer geschlossen ist – es sei denn – der große Zweibeiner öffnet es für sie.



„Das Paradies! Na gut, es ist nicht gerade Sommerlich bei 4 – 6 Grad Celsius, aber wenn ich ein großer Regisseur wäre“, dachte die Katze,

„dann würde ich natürlich eine Nahaufnahme der Schinkenwurst, gefolgt von einer 30 Minuten dauernden Dokumentation über Kochschinken

und anschließender ausführlicher Beschreibung der Sahnekalbsleberwurst in Gedenken an alle anderen meiner Kameraden filmen und mit

Herz zerreißendem und leidenschaftlichem Maunzen unterlegen…mhmm…das ganze dann natürlich in den Szenen, in denen mein Gaststar

„Lulu de Charrieté“ die feilgebotenen, frischen Wurstwaren verspeist.“



Lulu de Charrieté – diese Katze war es wohl, die man brauchte, um einen wirklich GROßEN Film zu drehen! Sie war eine über die

Grenzen der hiesigen Nachbarschaft bekannte Katzendame, die sich bereits durch den sensationellen Erfolg ihres Erstlings: „Kann denn

Bierwurst Sünde sein“ und ihrem, nicht weniger erfolgreichen Nachfolgewerk: „Ich schau dir in die Katzenaugen, Kleines!“ einen Namen gemacht

Hatte. Leider war Sie, wie viele andere großen Akteure momentan in einem miserablen Zustand, denn der Erfolg war zu ihrem Verhängnis geworden,

zumindest wenn man ihrem Leibarzt glauben schenken konnte. Lulu befand sich schon seit einiger Zeit in der Rehab - Abteilung des hiesigen

Krankenhauses – Kittyclinique im Park - , um dort ihrer Sucht nach Katzensticks und –milch Herr zu werden.



Ende des ersten Teils


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