Patrck - Ein Tag wie jeder andere Teil120.10.2008
Help..., dröhnt es durch die Ohrmuscheln des Kopfhörers,... you know I need someone.
Das Übersetzen fällt nicht schwer, eben viele Jahre Englisch-Unterricht , Ich brauche jemanden.., die Nachricht dringt gerade wegen dem dunklen Zimmer, einzig 2 Bildschirme flackern noch im Raum, durch das Trommelfell direkt in den Kopf . Gleich danach ..Hijo de la Luna.., die Stimmung ist endgültig am Boden, ziemlicher Kitsch, aber zumindest die Stimmung passt zur Situation. Die einzige Unterhaltung findet in diesem Moment , wie sollte es auch anders sein per PC statt, vor Allem das einzige Gespräch mit Menschen des anderen Geschlechts, das ist es was Sorgen macht, zu viele leere Worthülsen ohne Gefühl. Die sentimentalen Lieder aus vergangenen Zeiten tun den Rest, die Euphorie die den ganzen Tag über zu spüren war, ist voll und ganz der Traurigkeit gewichen, was nur genügend Schlaf wieder rückgängig zu machen scheint. Doch in Gedanken sieht der nächste Tag genauso aus, das ging schon Jahre so, warum sollte sich morgen etwas ändern, Alltagstrott eben, auch wenn so etwas dazu gehört, trifft der Begriff es ganz genau. Das Schlimmste ist, das es sich so anfühlt als es gäbe keinen Grund für das Alles, doch wissen tut man es doch, es gibt viele gute Gründe, auch wenn sich sonst alles fast perfekt anfühlen mag und alle sich mit einem zufrieden geben. Irgendwann wird einem klar, dass die eigene Faulheit etwas zu ändern, genau zu diesem Disaster jeden Tag geführt hat und es auch weiterführen wird. Der Antrieb fehlt, der Antrieb des Geistes, Gewöhntes aufzugeben und zu ersetzen oder zu verbessern, das kann man auch ohne Psychologiestudium ganz genau fühlen, er wurde durch jahrelanges Zufrieden geben mit dieser normal geglaubten Phase gehemmt oder ganz hinten verstaut. Zu Schwer scheint es zu sein, auch wenn man es erkannt hat, diesen Teufelskreis der Depression und Euphorie zu durchbrechen und ganz normal zu fühlen, ganz normal zu sein, zumindest das was man für normal hält.
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