Lisa - Windhunters 420.04.2009
Nachdem die Sonne untergegangen war, gingen auch Komet und sein kleiner Welpe. Ausgelassen sprang er zwischen Komets Beinen herum. Glücklich wie alle Hunde, wenn sie bei ihrem Herrn sind. Komet beobachtete ihn gerührt. Langsam wurde er müde. Seine Bewegungen wurden immer langsamer und träger und es fiel ihm sichtlich schwer, die kleinen Augen offen zu halten. Also beschloss Komet, für heute nicht weiter zu gehen und legte sich nachgiebig hin. Der Kleine sah ihn verblüfft an. Er fürchtete sich etwas davor, mitten auf offenem Grasland in der Prärie zu schlafen. Doch was sollte ihm mit so einem edlen und gütigen Beschützer schon passieren?! Also schmiegte er sich eng an Komets Flanke und sofort fielen ihm die müden Aüglein zu. Komets kräftiger und beständiger Herzschlag beruhigten ihn und bald schlief er tief und fest. Komet lauschte noch eine Weile dem Rauschen der Bäume und dem Plätschern des nahegelegenen Flusses und dem leisen winzigen Herzschlag seines Schützlings. Vielleicht, weil er Angst hatte, sein kleines Herz könne zerbrechen und er würde es nicht bemerken, so winzig war es.
Am nächsten Morgen erwachte Komet von dem grummelnden Magen seines Schützlings, der ihn flehendlich ansah. Komet stand auf und begann das grüne saftige Gras zu fressen, das es reichlich gab. Der Welpe sah ihm eine Weile verwundert dabei zu. Dann versuchte er es ihm gleich zu tun und pflückte ein paar Grashalme ab, um sie zu probieren. Komet sah ihm prüfend beim Fressen zu. Das Gras schien zwar die Leere in seinem Magen kaum zu füllen, doch es war Nahrung. Obwohl es nicht besonders gut schmeckte, kaute der Welpe es genüsslich und voller Stolz zu einer klebrigen Masse, die er dann hinunter schlang. Während er kaute hob er den Kopf und schaute Komet vergnügt an.
Fortsetzung folgt!
Mareike Na, ob der kleine Hund nur von Gras satt wird? Wie will Komet denn dieses Problem lösen? Bitte Fortsetzung! Ich finde deine Geschichte wirklich sehr lustig und auch lehrreich (hört sich jetzt ein bisschen komisch an).
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