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Kurth - Tränen aus Blut - Carpter 1 Die Erinnerung

25.09.2009

Es schmerzt ... Es schmerzt so sehr ... Dieser schmerz ist unerträglich...
Es ist dunkel... Warum ist es dunkel?
Dahinten ist ein Licht ... es ist zu hell ... Ich-ich kriege keine Luft ...
Mein Herz wird langsamer ... Alles dreht sich ... Mir wird schwindelig...
Alles zieht an mir vorbei ... Vergangenheit ... Gegenwart ... Zukunft...
„NEEIIINN NEEE-CHHAAN!!“ ... dieser schrei. Wer ist das? Wer ruft da nach mir? Warum ruft dieser jemand nach mir? warum nur? ... Langsam fällt mir alles wieder ein, er hat mich erstochen. Doch warum?
So viele Fragen bleiben unbeantwortet.
Endlich formen sich Gegenstände vor meinen Augen. Ich sehe meinen kleinen Bruder sein Name ist Luzifer Belzebell und dann noch diesen Mann der mich erstach.
Sein Gesicht werd ich nie vergessen. Es ist zu schrecklich. Doch ich bin nicht normal denn ich habe einen Pakt mit dem Todesengel Luzifer oder eher dem Teufel. Das Blut tropft runter. Dieses beruhigende Tropfen. Tropf, Tropf, Tropf. Ich merke wie mein Körper versucht sich zu verändern doch er kann nicht. Dieser Dolch. Der ist die Ursache dafür! Mein Körper bewegt sich nicht mehr und ich merke wie alles wieder in der Dunkelheit versinkt. Jahre lang bin ich schon in der Finsternis gefangen. Ob es meinem Bruder gut geht? Wie lange ich wohl hier bin? Was passiert ist?
Doch eine Frage quält mich. Was bin ich? Und warum bin ich so? Sowie was für eine Aufgabe spiele ich? Nein es wird wieder hell, wach ich endlich wieder auf?
„Miss Victoria? Können sie mich hören? so wachen sie doch auf!“, ruft es mich...
Doch wer ist das? Ich fühle wie Schläuche in mich gehen und reiße direkt welche ab bevor ich alles sehe. Da sehe ich die Person die mich gerufen hat. Ein blonder Kerl in einem weißen Mantel gehüllt.
Ist dies ein Bote Gottes? Wird er mich wegen dem Pakt töten?
Langsam sehe ich mehr, überall komische Sachen die Piepen und komische Bewegungen machen. Durch schreck spring ich auf und falle aus dem Bett. „W-wer sein ihr?
k-kommt mir ja nicht zu nahe!“, brüllte ich mit zitternder stimme.
„Nee-Chan dir geht es guut“, ries mein kleiner Bruder und umarmte mich sogleich. „Endlich bist du wieder wach ...“, wimmerte er und konnte seine Tränen nicht verstecken.
„Ähh Belzebell? Was ist hier los? Was ist passiert? Wo bin ich hier überhaupt? Und wie lange war ich weg?“, fragte ich drauf los.
Er lachte etwas und Antwortete: „Mach mal halb lang Nee-Chan. Also erst mal du bist hier in einem Krankenhaus und du weißt doch bestimmt noch das dich dieser fremde erstochen hat oder? Jedenfalls auf den Dolch war ein Fluch so dass man in einem tiefen Schlaf fällt und ... “. Eine schweige Pause trat ein. Ich machte mich auf alles gefasst doch es traf mich schwer. „... du hast 200 Jahre verschlafen ... wir sind nicht mehr im Jahre 6 n.chr. sondern im Jahre 2009 n.chr. ...“, stottere er leicht. Mein Blick war erschreckend ... ich hatte einen richtigen schock ... ich hustete Blut aus und irgendwelche Kerle in weiß trugen mich wieder in mein Bett und wollten irgendwas mit mir machen doch ich wehrte mich. So stark wie es geht doch gab nach. Mein Herz gefror zu Eis als ich merkte das Belzebell nur zu guckte ... ist er überhaupt der für den r sich auszugeben scheint?
Sie machten was mit mir doch danach fühlte ich mich besser ... keine Schmerzen und der Mann der mich rief ging an mein Bett ran. „Sie brauchen keine Angst zu haben Victoria wir wollen ihnen helfen und sie nicht töten vertrauen sie uns wir werden ihnen nichts tun ...“, beruhigte er mich mit seiner Stimme. meine Krämpfe lösten sich und ich entspannte mich.
Ein etwas älterer Mann stürmte ins Zimmer. Es war Luzifer der Teufel in Person. Ich sah zu ihm hi-nauf. Seine Form war anders, aber das ist so wenn man 2000 Jahre verschlafen hat. Er bat die Män-ner in weiß raus zu gehen um mit mir alleine zu sein um mir alles zu erklären. Als ich seinen Blick sah durchströmte mich die Angst, er kam also zum Bett und setzte sich vorsichtig darauf.
„Du hast mich enttäuscht Victoria ... doch dafür Kannst du nix mein Kind. du hättest ja nicht wissen können, dass der Dolch verflucht war, aber du hättest doch eine Vorahnung haben sollen oder nicht? Was war mit los mit dir? Wieso hast du nicht gehandelt?“, durch bohrte er mich sofort doch ich bekam keinen Ton raus. War ich so schwach, habe ich mein Leben vergeudet durch einen Fehler?
Langsam antworte ich ihm stotternd: „Ich-ich weiß es nicht mehr ... ich weiß nur noch das mich je-mand gerufen hat und alles dunkel ist...“, als dies aus meinem Mund kam wurde mir bange.
„Das weiß ich doch ... war es nicht einsam?“, fragte er etwas kaltherzig.
„Aber Luzifer mein Herr uns muss sowas egal sein ... das haben sie uns damals gelehrt. Ich kenn noch ihre Worte: >habt nie vertrauen zu Fremden und Freunden, nur deiner Familie, denn Menschen sind nur hüllen ohne Herz. Sie müssen dafür was sie gemacht haben büßen! < oder irr ich mich da?“, sprudelte es aus mir raus. „es waren doch die deinen?“
„Ja, es waren die meinen doch das war vor über 2000 Jahren ...“, unterbrach er mich. „... mit der Zeit verändert sich der Charakter das weist du doch ... und du hast an potenzial gewonnen... das ist mir gleich aufgefallen ... naja du willst bestimmt wissen was alles passiert ist oder? Also ...“, erzählte er mir alles was so passiert ist in den letzten 2000 Jahren. Erstaunt starrte ich nur zur Wand.
„D-das alles i-ist etwa p-passiert?“, murmelte ich.
„Ja mein Liebling ... weißt du das du meine allerliebste Tochter bist?“, überrumpelte er mich.
Auf einmal habe ich nichts verstanden und sagte: „Warum sagst du mir das?“
Seine Antwort kam gleich: „Denn du bist die einzige mit wirklich Talent ...“
Da er so nett wirkte konnte ich nicht das er mein echter Vater ist, so entwickelte sich schnell mist-rauen. „... Du bist nicht mein Vater! Dafür bist du viel zu nett! ...“, als dies aus meinem Mund schoss rutschte ich etwas von ihm weg.
„Soll ich es die etwa beweisen Victoria Belzebell Frances?“, erwiderte er ohne mit der Wimpern zu zucken.
„W-woher kennst du meinen vollen Namen? Den kennt keiner ...“
„Außer deiner Familie?“, unterbrach er erneut.
„Ja, aber ...“
„Kapier Victoria! Ich bin Luzifer!“, Brüllte er dazwischen. “Versteh das doch. Ich bin ich, ich hab mich nur verändert und werd dich jetzt hier rausholen. Du musst trinken sonst stirbst du mir noch!“, am Ende wurde er immer leiser bis man ihn nur noch kaum verstehe und hatte doch recht. Ich muss etwas trinken, sofort! Ich versuchte aufzustehen, konnte aber nicht, so geschwächt haben mich die 2000 Jahre. „komm ich helf dir. Wahrscheinlich haben die dir irgendein Gift verabreicht damit du nicht abhaust ...“, als er mich stützte und trug mich unbemerkt hinaus.
Ich klammerte mich an ihn und er trug mich, mit Belzebell im Rücken zu uns nachhause. Meine Au-gen schlossen sich wieder langsam.
„Nein Nee-Chan nicht einschlafen! Lass mich nicht wieder alleine! Nee-Chan!“, hörte ich ihn nur rufen und antwortete gleich: „Ich bin soooo hungrig .... ich brauche Blut ... so schnell wie möglich ... Luzifer ...“, meine Stimme wurde immer leiser, ich fing an mich langsam in Asche zu verwandeln und schwer zu atmen.
„Halte noch etwas durch, wir sind gleich da!“, beruhigte er mich und brachte mich in unsere alte Villa und gab mir Blut, was ich kaum trinken konnte, so schwach ich war.
Nachdem ich ca. drei Liter Blut getrunken hatte, regenerierte sich mein Körper langsam wieder und ich stand endlich wackelig auf.
„Ihh es fühlt sich ekelig an, wenn man Blutleer war und wieder Blut durch die Adern schießt. “, gab ich den Kommentar ab. Dann bemerkte ich, dass ich immer noch diesen Fetzen trug. „Warum trage ich sowas?“, fragte ich.
„Das ziehen die jedem im Krankenhaus an ... hier“, und gab mir Sachen zum anziehen. „zieh das an dann fällst du hier nicht so auf.“, sagte er und lächelte mich an. Ich erstaunte denn sonst lächelte er nie.
Als ich mich umziehen wollte und diesen Fetzen auszog, bemerkte ich, dass ein Teil der Klinge noch in mir steckte, die mir alle Energien aussaugte. Ich versuchte das Ding rauszuziehen, aber vergebens. So zog ich mir etwas an, ging zu den anderen zurück und zeigte ihnen, dass in mir steckende Stück. „Ich versuch ihn dir rauszuziehen Victoria. Halt still es wird kurz ziehen ...“, sprach Luzifer zu mir.
Er legte seine Hand auf das kleine Ende was herausragte und die Klinge fing auf einmal Feuer. Wie mein ganzer Körper. Ich bekam plötzlich Panik das ich sterbe und mich verwandel. Aber das passierte nicht. Ich brannte nur.
Die Klinge schmolz weg, doch meine Sachen blieben heile. Sie waren noch nicht mal abgefackelt!
„W-was ist denn jetzt los?“, stotterte ich mit erstaunen.


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