Kurth - * Tränen aus Blut * Carpter 2 Die Wahrheiten29.09.2009
„Du weißt bestimmt noch den Tag wo das passiert ist ne? Jedenfalls an dem Tag wollt ich dir sagen ...“, sagte Luzifer und hörte auf.
„W-was wolltest du mir sagen? Was denn“
„... das du meine wirkliche Tochter bist und auch meine Kräfte besitzt und wie Gott allesbeherr-schen kannst ... Ich wollte es dir ja sagen doch als ich ankam war es schon zu spät. Du lagst am Boden und dein Bruder saß weinen neben dir...“, unterbrach er mich und schock spiegelte sich in meinem Gesicht.
„E-echt? Is-ist das wahr? Ich bin deine l-leibliche Tochter?“, krächzte ich heraus und als Antwort nickte er nur und sprach: „Vielleicht sogar mächtiger als ich“
„Wow das ist ja cool“, erwiderte ich einfach. „Dann kann ich ja doch ... das versuch ich einfach jetzt mal.“, dachte ich laut und versuchte etwas heraufzubeschwören doch während ich etwas auf alt hebräisch murmel packt mich ein schmerz durch den ganzen Körper und falle zu Boden. „M-mein Körper. W-was ist los? Waren das etwa diese Schweine von Menschen?“, fragte ich mit schwacher Stimme.
Ich krümmte mich vor Schmerz und spürte, dass ich durch irgendetwas in mir Signale aussende die, die Menschen auffangen und sich auf den Weg hierher machen.
„Hrrgh ... s-sie k-kommen! ...“, zwingte ich aus mir raus und kniete mich etwas hin.
Sie schlugen mit einem Ruck die Tür auf und ich sah sie nur finster an. Meine Augen wurden Blut-unterlaufen und alle Soldaten die rein kamen wurden die Arme, Beine und der Kopf vom Rumpf gerissen, dadurch das ich meine immense Energie benutzte. Ein Mann in einem schwarzen Mantel kam rein, doch ihm wurde nichts abgerissen.
Langsam stand ich wieder auf den Beinen und die schmerzen verdrängte ich. Er streckte mir die Hand entgegen doch ich schlug sie mit einer kurzen Handbewegung weg. Doch er hielt sie mir wieder entgegen und flüsterte etwas laut: „Komm Victoria, komm mit mir und werde ein Geschöpf go-“
„Steck dir deinen Gott sonst wohin!“, brüllte ich dazwischen.
„Er ist hier und do...“
„Halt endlich die Klappe du nutzloser Engel!“, brüllte ich wieder dazwischen und eine Schockwelle durchströmt den Raum.
„Sie ist es ... Schnappt sie euch bevor sie ihre ganzen Kräfte besitzt!“
„W-was?“ Nachdem ich dies sagte packte man meine Arme und Beine, man riss mich zu Boden und spritzte mir irgendein Serum in den Nacken und alles wurd verschwommen
, ich stand auf und taumelte durch den Raum als mir endlich auffiel das Luzifer und Belzebell K.O. am Boden lagen.
Auf einmal drehten meine Kräfte durch und tötete einen Engel dadurch. „Lasst mich in Ruhe! Ihr alle!“, zischte ich und sah alles doppelt und dreifach.
Dadurch tötete ich noch ein paar Engel, bis mich das Gefühl in meinen Beinen verlässt und ich zu Boden falle. Ich merkte wie ich weggetragen werde und mir dadurch viele Wunden zutrage.
Nach einigen Tagen wachte ich wieder in einem Zimmer auf das nur aus Wolken Bestand. „W-wo bin ich?“
„Im Himmel mein Kind“, sprach jemand direkt nachdem ich die Frage gestellt hatte und ein Mann in einem, wie soll man sagen, einem Kleid ähnlichen Mantel und weißen Haaren, kam ins Zimmer rein.
„Komm mir ja nicht zu nahe Gott oder soll ich dich eher...“
„SchweigeKind!“, unterbrach er mich. „Du weißt bestimmt warum du hier bist, oder?“
Auf die Frage gab ich natürlich sofort eine Antwort. „Ja, weil du Angst hast, dass ich alle deine dir ans Herz gewachsenen leeren Herzlosen hüllen von Mensch töte und dich von deinem Thron stürze und achja du sollst Eifersüchtig auf Luzifer sein, weil er eine begabte Tochter hat die stärker ist als du und du nur Jesus hast“, lachte ich ihm spöttisch ins Gesicht. „Hast du etwa Angst?“
„Sei RUHIG!“, hörte man durch den ganzen Himmel hallen.
Nach einigen Sekunden fing ich wieder an: „Ach will der Herr der Schöpfung mich zum Schweigen bringen? Hat er etwa Angst?“
„Du wirst hier bis in alle Ewigkeit schmoren!“, brüllte er.
„Mir egal! Irgendwann könnt ihr es sowieso nicht mehr mit mir ertragen und ich bin frei oder ich werde sterben und so werdet ihr als Mörder gekennzeichnet“, kam es aus mir raus und ich lies mich aufs Bett zurückfallen.
Nach einigen Tagen bekam ich riesigen Hunger. Ich konnte deswegen nicht klar denken. Alles drehte dich und ich lag schlaff auf meinem Bett.
Ich hatte diese Melodie im Kopf und bekam sie nicht mehr aus dem Sinn. Leise fing ich an sie zu singen: „Silva in Lumine Lunae arcana est Domus mea Silva in Lumine Stellarum est ...“, ich widerholte diesen Text immer wieder.
Langsam färbten sich allen Wolken Blutrot und Donner hallte durch den Himmel als es anfing Blut zu regnen.
Ich leckte etwas von meinem Arm ab und bekam noch mehr Hunger und trank. Trank so viel ich konnte und man es zu lies.
Plötzlich kamen zwei Engel rein. Der eine sah normal aus doch der andere war der Arzt der mich gerufen hatte, im Krankenhaus. Er sah genauso gut aus wie damals wenn nicht noch besser, bloß er war schwarz gekleidet und nicht weiß wie alle anderen.
Sie sahen auf mich herab, wie blutverschmiert ich war und gingen ins Zimmer herein. Dadurch ich getrunken hatte sprang ich auf und fauchte den einen an aber nicht meinen Doktor.
„Victoria. Ich bin der Erzengel Michael. Ich hoffe du Erinnerst dich an mich meine Liebe.“, redete er als er auf mich zu kam, ich richtete mich auf und kroch etwas zurück.
„An sowas erinnere ich mich nur zu gut“, antwortete ich als der andere Engel das Zimmer verließ.
„Früher habe ich dich zwar für nett gehalten, aber da ich das alles gesehen und gehört habe kann ich das nicht mehr. Ich muss dich bestrafen für den Blut regen.“, sprach er weiter und zog ein Messer aus der Tasche.
„Na los. Stich zu! Mach nur ich fühle schmerzen nicht, mach schon! Oder kannst du es nicht?“, sta-chelte ich ihn an und er rammte mir das Messer in den Bauch hinein, ich zuckte zusammen.
„Ich mag dich sehr doch das geht zu weit meine Liebe ... „
„Silva in Lumine Lunae arcana est Domus mea Silva in Lumine Stellarum est ...“, fing ich wieder an zu singen. „Durerea este numele meu, dragostea mea de moarte(Schmerz ist mein Name, der Tod mein Geliebter) ...“, sang ich noch andere Zeilen dazu. „În cazul în care ura înger
Le place căderilor de pietre din cer, ea zboară decât păsările întuneric în lume, de aterizare-le ca o umbra neagra care ne plăgilor
Şi se răzbune pe om.
Apoi veni timpul nostru de a ucide. De timp pentru a echilibra tot timpul în care aţi veselie la noi. (Wenn Engel hassen,
Stürzen sie wie Steine aus dem Himmelszelt, Fliegen sie als dunkle Vögel in die Welt, Lan-den sie als schwarzer Schatten, der uns quält
Und nehmen Rache an den Menschen.
Dann komm unsere Zeit zum Töten. Die Zeit alles auszugleichen, die Zeit in der du die zu uns gesellst.)“
Daraufhin zog er das Messer wieder raus und rammte es mir unter mein Herz in die Rippen. „Lass dir das eine Lehre sein und mach das bitte nicht noch mal Liebling...“, murmelte er leise und ging mit blutverschmiertem Messer in der Hand wieder raus. Kurz vor der Tür hält er an und drehte dich um. „Wenn ich könnte würde ich dich töten doch ...“
„Lass mich damit bitte in Ruhe.“, unterbrach ich ihn und stand auf einmal vor ihm im Tür-rahmen. Er stand unmittelbar vor mir. Durch seine Berührung bekam ich Gänsehaut und wir sahen einander lange und tief in die Augen, als er mich zur Seite schob und ging.
Nach einigen Tagen kam immer ein Engel zu mir rein und nach einiger Zeit schlug ich ihn nieder und konnte nicht abwarten meine Zähne in seine Halsader zu rammen. Ich hatte keine Gefühlsregung in meinen Augen und stach meine Zähne ihm einfach in den Hals. Sein Blut floss in meinen Mund hinein. Dieser Geschmack von Güte war zwar widerlich doch ich habe es genossen. Bis zum letzten Tropfen saugte ich ihn aus.
Also hatte ich neue Energie und konnte nun flüchten. Endlich raus hier. Und das beste ist es ist Nacht, also hau ich von hier ab.
Aber was würde Michael dazu sagen? NEIN! Ich glaube ich habe mich in den Feind ver-liebt!... Nun zurück zum Geschehen.
Ich ging da dann so raus und schlich mich durch die Gänge. Hoffentlich sieht mich hier nir-gends jemand. Doch als genau dieser Gedanke durch mein Hirn schoss ging Michael händ-chenhaltend mit dem Erzengel Gabriel um die Ecke.
Schnell verstecke ich mich in einem abzweigenden Gang und langsam wuchs die Eifersucht in mir. „Komm Gabriel, ich muss dir Victoria vorstellen, du weißt schon, Luzifers leibliche Tochter.“
„Victoria, Victoria, Victoria! Ich kann langsam diesen Namen nicht mehr hören! Du redest nur noch von ihr!“, unterbrach Gabriel, Michael.
Ich kam aus meinem Versteck raus und stand unmittelbar vor den beiden. „Diesen Namen wirst du aber noch öfter hören, meine Liebe“, sagte ich ihr schnippisch ins Gesicht und streck-te ihr die blanke Zunge raus.
„W-wie?“
„Das nächste Mal schickt mir einen Engel der nicht so nach Gutherzigkeit schmeckt...“, redete ich einfach dazwischen. „Achja ich wollte mich noch verabschieden also Auf Wiedersehen“
Als dies meine Lippen verlies fiel ich durch den Boden durch und stürzte wortwörtlich heiter aus dem Himmel. Jetzt fiel ich und fiel und fiel und fiel...
Ich hielt meinen Körper stock steif umso schneller den Boden zu erreichen. Doch als ich hoch sah kamen schon Michael und Gabriel um zu verhindern, dass ich fliehe.
Sollte ich es Versuchen?
Versuchen meine Wahre Gestalt anzunehmen? Ach ich tu es einfach
Ich horchte tief in mich rein um die Gestalt tief in mir zu erwecken. Mir wurde auf einmal fürchterlich warm und ich entfachte so die Flammen aus meinem inneren, ein kleiner Ansatz von flügeln ragte aus meinem Rücken heraus und die federn daran bestanden vollständig aus Feuer das Blutrot vor sich hin brannte.
Eine Explosion von meiner Energie Erklang und der Himmel färbte sich einen kleinen Mo-ment Blutrot.
Einige Sekunden nach diesem Phänomen flog ich in meiner Wahren Form schneller auf die Erde zurück als irgend möglich. Was ich nicht bemerkte: Ich riss Michael mit.
Wieder auf der Erde stand Michael hinter mir und warf mich zu Boden. „Du kommst wieder mit Schätzchen...“
„Lass mich sofort gehen sonst muss ich etwas tun was ich nicht will!“, brüllte ich ihm ins Gesicht. An meinem Wutausbruch erschrak er und der Schreck stand ihm richtig im Gesicht geschrieben.
Ich hörte wie sein Herz schneller schlug als sonst und ich ging etwas näher an ihn heran. „Bekommst du es mit der Angst zu tun?“, nuschelte ich leise und kam ihm immer näher und näher.
Es schlug immer schneller und lauter mit jedem Schritt dem ich ihn näherte. „Oder ist es et-was anderes?“, hauchte ich ihm ins Ohr als ich etwas in seine aufgerissenen Augen sah. Er wusste gar nicht so recht was hier passierte. „Lass mich raten, du bist erschrocken wie ich so lange schon Lebe oder? ...“, flüsterte ich weiter und kam seinem Gesicht sehr nahe.
Leicht strich ich ihm mit meinen Fingern über die Wange runter zu seinen Lippen. Vor Lust biss ich mir etwas auf die Unterlippe und wartete auf seine Antwort.
„Wieso machst du das alles? Was verfolgst du?“, fragte er mit zitternder Stimme.
„Alles zu seiner Zeit.“, hauchte ich ihm ins Ohr, bevor ich ihn küsste. Diesen Moment hatte ich genossen von den Gefühlen für ihn überwältigt zu werden. Jede einzelne Sekunde davon verging wie Stunden.
Er wollte gerade den Kuss erwidern ging aber ein paar Schritte nach hinten und stotterte:
„D-das geht nicht. Wir können uns nicht lieben. D-das geht einfach nicht.“ Dadurch brach er mir das Herz und langsam liefen mir Tränen übers Gesicht. „S-so meint ich das nun auch wieder nicht. Nu wein doch ni-„
„Ich hasse dich!“, schrie ich und entfachte Wut in mir sodass meine Flammen doppelt so hoch wurden als sonst. „Ich hasse, hasse, hasse dich!“, weinte ich weiter. Am Boden zerstört war ich.
Michael sah mich ängstlich und erschrocken an, als ich endlich bemerkte das ich nicht Tränen weinte. Nein, ich weinte Blut. „Das beweist mir das ich keine Gefühle mehr will ... Sie tun einem nur weh und sind nutzlos für mich...“, nuschelte ich leise.
„Wa-was willst du machen?“, fragte er mit vorsichtiger zitternder Stimme.
„Ich werde mir mein Herz rausreißen und dann werde ich nie mehr fühlen müssen. Dann Liebe ich nie, dann gebührt dem Tod einzig und allein meine Liebe.“, antwortete ich ihm gleichgültig, löste mich zu Asche auf und teleportierte mich so ins Land der Unbarmherzigkeit und des Schattens, Der Hölle.
Dort erstmals löste ich mich von allem das geschehen war, ging in mein altes Zimmer und suchte nach Lilie. So hatte ich früher meinen Teddybären genannt, denn die Lilie steht in einem Sinne für alles Gestorbene und begrabene.
Nun endlich fand ich ihn und er sah noch genauso zerfetzt aus wie in meiner Erinnerung. Das eine Auge droht abzufallen, der Mund mit einem Blut getunkten Faden zugenäht, ein Arm fehlt und der andere wurde nicht geschickt wieder dran genäht, bei dein Beinen quetscht sich das innen Leben durch die naht und dort wo bei jemanden das Herz liegt wurde ein flicken mit einem Herz drauf angenäht. Doch etwas fehlte. Sein Halsband mit dem Buchstaben L in der Marke eingraviert fehlt.
Aber weiterhin störte mich das nicht und ich kuschelte Lilie einfach. „Wenn du reden könntest, würdest du mir helfen können und bestimmt sagen ‚Nein reiß dir nicht dein Herz raus‘ oder ‚Mach doch was du willst mein Name steht doch für das, das stirbt und nicht sowas‘... ich wird Paranoid. Ich rede mit mir selbst“, laberte ich mit Lilie.
„Ich mach‘s jetzt!“, beschloss ich und suchte nach einem Dolch, einer schönen schachtel und Blut.
Alles beisammen gesucht kippte ich das Blut in die Schachtel und stach mir mit dem Dolch unter die Rippen. Ich zog den Dolch noch zwischen den Rippen hindurch bis zur Schulter rüber und zerrte die Knochenauseinander, sodass es aussieht als hätte man ein Buch aufgeschlagen.
Mit schmerz verzogenem Gesicht steckte ich meine Hand zwischen die aufgebogenen Rippen und suchte nach meinem Herz. Nach einigen Minuten schmerz hatte ich es gefunden und riss es mir mit einer schnellen Bewegung raus. Ich schrie als erstes vor Schmerzen auf doch ich spürte die schmer-zen nicht mehr und alles war mir gleichgültig.
Vorsichtig legte ich das Herz in die Schachtel voll Blut und tat diese in meine Tasche rein wo es si-cher war. Die Wunde heilte sehr schnell.
So zu fühlen war komisch, man spürt nichts, fühlt nichts und alles hatte für einen keine Bedeutung. Einem erschien alles gleich. Meine einzige Bestimmung fand ich nur darin die Dämonen, Vampire und Werwölfe zu retten und zu Beschützen, aber dabei dennoch Angsteinflößend zu sein. Ich ging raus und hörte mich etwas um ...
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