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kooperative Geschichten

Pan - Gott der Verräter

05.01.2010


Ich bin der Pan
Die Engel weinen und ich spüre ihren spott,
jetzt bestrafe mich du großer Gott.
Doch Vater was tat ich bloß das du mich verbannst?
Was tat ich, das du mich nicht mehr lieben kannst?
Schickst mich hinab ins dunkle Reich,
brichst mir die Flügel, doch bleibt deine Stimme weich…
setzt mich ab mitten in Feuer und Glut,
Schmerz und Angst ersetzt durch Trauer und Wut.
Ich laufe dir nach zum höchsten Punkt,
schreie vor Schmerz, doch kein Ton verlässt meinen Mund.
Mein Vater! Das Feuer wird mich töten!
Ich fühle die Hitze, meine Hände erröten.
Lieber Gott, sprich zu mir! doch Er bleibt stumm.
Herr, lass mich nicht sterben! Doch Er dreht sich um.
Die Flammen verbrennen meinen Körper, meine Seele,
mein Herz und meine Flügel brennen, doch ich stehe
ich schreie und blicke in den Himmel der sich schließt
hoch zum Vater, der keine Träne für mich vergießt.
Mein Körper sinkt zu Boden, vom Schmerz zerstört
Ist es nur noch meine Seele die man schreien hört.
Aus der Asche erhob sich nun das schwarze Wesen,
das Wort Rache, kann man in seinen Augen lesen.
Der verbrannte Körper, neu geboren,
eine zerfetzte Seele, der Glaube ging verloren.
Blutige Tränen, im Hass verzerrtem Gesicht,
So hat Gott mich gemacht, den Antichrist.
So viel der Engel, wie man mich mal nannte,
bevor dein so geliebterVater mich verbannte.
Luzifer mein neuer Name, bringer des Lichts,
für alle, die leiden mussten, wie einst ich.








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