Pan - Ein kurzer Einblick in eine Therapiesitzung05.01.2010
Ein Einblick in eine Therapie Sitzung
(eine Wahre Geschichte. Was in klammern steht sind die gedanken des moments.
Namen sind geändert)
Frau H.: „was wünscht du dir Emily?
Pan: „nichts.“
Frau H.: „doch. Irgendwas wünscht sich jeder Mensch.“
Pan: „ ich wünsche mir nichts.“
Frau H.: „ okay. Und was hoffst du?“
(will die mich verarschen? Das ist doch dasselbe)
Pan: „ nichts.“
Frau H.: „natürlich. Jeder Mensch hat Hoffnungen Emily.“
(Bin ich denn noch genug Mensch?)
Pan : „ nein. Ich habe keine Hoffnungen mehr.“
Frau H.: „was heißt „nicht mehr“?“
(Hat die Verständnis Probleme?)
Pan: „ dass ich eben nicht mehr hoffe. Dass heißt ich habe es aufgegeben.“
Frau H.: „komm, es muss doch irgendwas geben was du dir wünscht. Einen guten Abschluss zum Beispiel.“
(Ich wünsche mir eine Pistole mit der ich erst sie und dann mich erschieße.)
Pan: „ja, ich wünsche mir, dass sie damit aufhören.“
Frau H.: „ womit?“
(Hä?)
Pan: „ ich möchte gehen.“
(Lass mich raus. Lass mich raus. Lass mich raus.)
Frau H.: „ ne Emily, bleib mal hier. Was soll das denn jetzt?“
(Jetzt behandelt sie mich wieder wie einen Teenager der seinen willen nicht bekommt. Sie gebraucht Ihre „erwachsenen Autorität. „ne, bleib mal hier“. Ich hasse sie.)
Pan: „verdammt, ich hasse es wenn sie „Emily“ sagen, das kotzt mich an. Und ich wünsche mir verdammt noch mal die sie aufhören mit diesem wünsche und hoffnungs- kram.“
Frau H.: „ ja bleib mal ruhig. Das mit deinem Namen ist ja okay. Was hast du gegen deinen Namen?“
(Nein, sie tut es schon wieder. Diese typische Therapeuten masche. Ich bin kein leicht zu öffnender Mensch. Nicht mit mir. Ich hasse diese masche.)
Pan: „verdammt hören sie auf damit, ich möchte hier nicht mehr sein. Ich will nicht dass sie mich weiter therapieren. Ich will keine Therapien mehr. Lassen sie mich raus.“
Frau H.: „ das ist mir klar, dass es jetzt grad ganz schwer für dich sein muss. Es ist jetzt die Umstellung die dich so schafft. Aber bleib mal hier, und komm mal runter, du bist so aufgedreht, ich habe das Gefühl, du versuchst nicht genug runter zu kommen. Du tust nicht richtig was dafür. Ich kann das verstehen.“
(Sie wissen gar nichts. Waren sie jemals 88 tage lang eingesperrt? Saßen sie mit 16 etwa auch in der Psychiatrie? Das wäre mir aber neu. So jung wie sie sind, kommen sie grade von der Uni und haben vom richtigen Leben und meinen Problemen bis her nur in Büchern gelesen. Haben sie meine Probleme? Sie waren nie in meiner Situation. Sie wissen absolut gar nichts. Hören sie sofort auf mit dieser Mitleids tour. Sie wissen gar nichts.)
Pan: „doch. Ich versuche runter zu kommen. Ich kann es aber nicht. Das ist nämlich nicht einfach.“
Frau H.: „ ich weiß, aber du musst es versuchen.“
(Scheiße nein sie wissen es nicht. Sie wissen nicht wie es ist durch die Hölle zu gehen, immer und immer wieder, und ständig das gleiche zu hören, sie wissen es nicht!!!!)
Pan: „ich weiß.“
Ein Gespräch, das es nie hätte geben dürfen
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