Aera - Was das Leben so bringt.30.01.2010
„Diese Art von Menschen denen wir nur ein einziges Mal in unserem Leben begegnen.“
Ein Altes Sprichwort sagt: Was er ist und was er war, das wird uns erst beim Abschied klar.
Diese Worte wurden nicht umsonst auf Papier gebracht.
„Er ist mein bester Freund.
Er ist mein bester Freund und nicht mehr.“
Ich versuchte vergeblich meinem festen Freund Klar zumachen das zwischen mir und ihm nichts gelaufen war. Doch er wollte mir einfach nicht vertrauen. Ich selbst konnte meinen Worten schon keinen glauben mehr schenken.
~ Ein Jahr zuvor ~
Also zum mitschreiben:
Mein Name ist Lauren. Lauren De L'avance.
>> Nein ich bin keine staatliche angesehene französische Bürgerin aber mein Uhrgroßvater stammt aus dem Süden Frankreichs und heiratete irgendwann, vor wer weiß wie vielen tausenden von Jahren meine Uhrgroßmutter. ← Nebeninfo.
Ich bin 16 Jahre und besuche gerade die 11 Klasse der Liberal-Oberschule.
Meine Familie besteht aus meiner Mutter meinem Vater und mir. Ich habe keinerlei Geschwister dafür viele Tanten, Onkel, Cousinen und Cousins. Die irgendwo am ADW ( Arsch der Welt ) Leben.
Ich kann mich eigentlich nicht beschweren. Wir wohnen in einem ziemlich großen Apartment in New York. Ich habe mein eigenes Zimmer. Sehr räumlich und ganz nach meinem Geschmack. Das einzige was mich stört ist, dass ich in den Ferien immer zu meiner langweiligen Uhrgroßmutter nach New Town fahren muss. In irgend so ein Kaff, welches alles andere als „neu“ ausschaut. Und das alles nur, weil meine Eltern nie da sind, weil sie immer nur arbeiten. Sie halten mich ja schließlich noch zu Jung dafür allein ganze 3 Wochen in New York zu bleiben. Aber dennoch gewähren sie mir 2-3 Tage alleine zu Hause wenn sie auf Geschäftsreisen sind. Und sollte es während der Schulzeit doch mal etwas länger dauern gibt es ja immer noch Nany eine alte Kindheitsfreundin meiner Mutter die in der Zeit regelmäßig vorbeikommt und nach mir sieht. Sie hat einen Sohn etwa in meinem Alter aber ich verstehe mich nicht sonderlich gut mit ihm deshalb kommt sie meist ohne ihren Sohn zu uns. Sein Name ist Luke. Das ist aber auch schon alles was ich von ihm weiß.
Kapitel 1 -
Ein nervtötendes Geräusch weckte mich unsanft
RRRRRR-Riiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiing ~
RRRRRR-Riiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiing ~
Ich tastete mich mit meiner Hand vor und versuchte dieses laute Geräusch auszuschalten.
Meine Hand glitt über die Tischkante zum Wecker. RRRR-....
Ist es wirklich schon 8:00 Uhr ?
Keine Lust auf Schule, nicht schon wieder. Ist doch immer das gleiche.
Kurze Zeit später stand ich letztendlich doch auf, zog mich an und ging die Treppen hinunter.
„Ma, Pa ? Guten Moo - ..“ Ich unterbrach meinen Satz als ich einen Zettel auf unserem Esstisch sah.
Schatz tut uns schrecklich Leid, ich und dein Dad mussten kurzfristig Verreisen wir sind Bald wieder zurück Schnuckelchen. Pass gut auf dich auf. In Liebe Mum.
Ps: Vergiss nicht Dir dein Essen zu machen und Zähne zu putzen.
Pss: Dein Frühstück steht im Kühlschrank.
Na toll sie sind wiedermal auf Geschäftsreise.
So richtig wusste ich nicht ob ich mich darüber freuen sollte oder nicht.
Ich packte meine Schultasche und verließ das Haus.
Ein Glück hab ich es nicht weit zur Schule. Es dauert vielleicht gerade mal 5 Minuten von unserem Apartment aus, und das zu Fuß. Mit Musik im Ohr lief ich los und versuchte vor dem Unterricht noch ein wenig zu entspannen.
Verträumt lief ich die Straße entlang als mich ein großes etwas an der Schulter packte. Ich erschrak und reflexartig griff ich danach und drehte mich dabei um mich selbst. Ich kam ins stolpern und dieses etwas landete auf mir. „Au, was soll denn das Lauren?“ - „Hä? Alex?“ - „Kannst du mich nicht einfach wie jeden anderen auch, normal begrüßen?“ - „ Ja tut mir Leid, aber warum schleichst du dich so an mich ran?!“ - „das sollten wir vielleicht Klären nachdem wir aufgestanden sind?“ Na super. Er hat recht. Wie peinlich mitten auf der Straße liegt er auf mir und das noch vor der Schule. Hoffentlich hat das keiner gesehen. Er krabbelte von mir runter, stand auf und reichte mir seine Hand. „Danke..“ - „Ist doch selbstverständlich.“ - „Also, warum schleichst du dich so an mich ran?!“ - „Ich hab deinen Namen mehrmals gerufen, aber du hast mich nicht gehört“ - „Ich höre ja auch Musik wenn ich unterwegs bin. Das weißt du doch“ - „Ja also wollte ich-..“ - „Ist gut. Tut mir Leid war mein Fehler. Das ist ja auch egal. Wir sollten uns lieber beeilen, meinst du nicht?“ - „ Ja, schon kla“
So ein Vollidiot. Eigentlich ist er ja ganz süß und dazu mein bester Freund. Er ist eine Klasse über mir und einer der coolsten Typen dieser Schule die ich kenne. Wie er jeden Morgen mit seinem Skateboard zur Schule fährt und mich jeden Morgen abholt. Naja er holt mich nicht ab aber da wir fast den gleichen Weg haben, laufen wir meistens zusammen. Mit ihm kann man über alles Reden das finde ich echt klasse. Ich kann mich auch irgendwie nicht daran erinnern wie es war bevor er an unsere Schule kam. Irgendwie einsam, wahrscheinlich. Aber auch egal. Er ist hier, ich bin hier. Alles ist gut. Ich hoffe das es ewig so bleibt.
„Hallo?“ Er wedelte mit seiner Hand vor meiner Nase herum. „Lauren? Nicht träumen!“ - „ Hä? Was sagst du?
- „Wir haben es eilig. Oder willst du zu spät kommen und mit mir schwänzen? Hrhr.“ - „ Du Spinner. Fahr du ruhig vor wir müssen ja nicht beide zu Spät kommen“ - „ Was glaubst du wer du bist. - Jesus?“ - „ Was denn jetzt los. Ich will nur nicht das du zu-...“ - „Ach komm, als ob mich das jucken würde. Ist ja nicht so als wäre es das erste mal“ - „Ja schon aber heute sind doch Prüfungen“ - „Für mich. Nicht für dich.“ - „Gerade deshalb solltest du auch pünktlich sein!“ - „Nicht ohne meinen liebsten Schatz?“ - „Haha – los mach das du weg kommst.“ - „Wie sie wünschen.“ - „Idiot.“
Sowas sagte er immer. „Liebster Schatz?“ Sonst finde ich es witzig und spiele mit aber meine Laune war zu dieser Zeit nicht gerade die beste. Er schaute mich an, zögerte einen Moment. Ich dachte er würde jeden Augenblick losfahren aber er fasste mich an der Taille und hob mich hoch. „Was soll denn das jetzt schon wieder?“ - „Sei Still. Du kommst ja nicht aus dem Knick.“ Ich verstummte. Was erlaubt er sich? Was ist denn mit ihm Los?! Er ist doch sonst nicht so.. . Unglaublich wie Stark er ist. Mich auf beiden Händen tragend, wie eine Braut fuhr er los. Auf seinem Skateboard. Die nächsten 2 Minuten starrte ich ihn stumm an. Mit einem Gesichtsausdruck wie von einer vier Jährigen. Er lächelte nur. Vor dem Schultor ließ er mich runter und entschuldigte sich. „Sorry Ich konnte aber nichts entgegnen. Mir fehlten einfach die Worte. Er nahm sein Board unter den Arm und ließ mich verwundert stehen. Als ich in die Klasse kam saßen alle schon auf ihrem Platz. Ich kam anscheinend zu spät, aber nicht nur ich sondern auch unser Lehrer, Herr Kuran. Ich setzte mich abgehetzt auf meinen Platz und schon betrat Herr Kuran die Klasse. Puh.. nochmal Glück gehabt. In den ersten zwei Stunden, zog der Englischunterricht an mir vorbei und ich dachte an Alex und seine Prüfung. Ich betete für ihn das er zumindest mit einem „gut“ bestehen würde. Nach dem Englischunterricht kamen Alice und Vanessa sofort auf mich zu. „Guten Morgen Süße. Wiedermal Glück gehabt nicht?“ Ich begrüßte beide mit einem Kuss auf die Wange. „Ja aber nur weil.., weil Alex mich mitgenommen hat.“ - „ Haja der Alex. Ist doch süß wie er sich um dich kümmert“ - „Wie mans nimmt.“ - „Findest du etwa nicht? Er ist heiß, geht eine Klasse über uns und ist dazu noch eng mit dir befreundet!“
- „Heiß? Das kann ich nicht sagen. Er ist irgendwie schon cool aber ein Vollidiot.“ - „Wieso denn das?“ - „Ach egal.“
- „Nein, ist etwas passiert?“ Sie löcherten mich. „Nein, nichts. Er hat heute seine Prüfung“ - „Oh – hoffentlich schafft er's.“ Ich weiß ja eigentlich, dass sie recht haben. Ja er ist heiß und ja verdammt es ist etwas passiert. Aber das war nur einmalig ich werde ihn nach der Schule dafür .. naja er hat es ja nur nett gemeint. Ich sollte es einfach vergessen. Also gut als nächstes haben wir Chemie. Ich sollte mich jetzt besser konzentrieren. „Lauren?“ - „Ja? Was ist. - „Kommst du?“ - „Wohin?“ - „Raumwechsel?“ - „Ach das hatte ich ganz vergessen Moment.“ - „Wirklich alles okey?“ Fragte Alice mich. „Ja.“ . . .
. . . Fortsetzung Folgt :D
Lena Das hört sich echt gut an. Ich würd gern die Fortsetzung lesen! :P
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