Kerrin - Gegangen27.05.2010
Du schaust mich an
und ich
versinke in deinem Blick,
so vieles gibt es dahinter zu lesen.
Ausdrücke,
die ich von dir nicht kenne,
als ob ich flüssig
im lodernen Feuer
deiner Augen verbrenne.
Du hast mir einmal in die seele geschaut,
mich verbrannt im in leuchtendem Glück
und getränkt in silberner Freude,
auf alles,
was noch kommt,
Vor langer Zeit.
Endlich habe ich deinen Blick gefangen,
in dem Netz meiner Tränen.
meiner Fragen
Sie sind dir egal.
ich kann nicht weit dahinter schauen,
hinter deinen Blick,
wie ich es einst konnte,
alles was ich erkennen kann,
ist Gleichgültigkeit,
Trauer,
Verachtung,
über meine Veränderung.
Die Seen deiner Augen
verwandeln sich in ein Meer.
Brodelnd,
schäumend,
unberechenbar,
lebendig tief.
Doch nur kurz,
schon werden sie wieder
zu spiegelnden Seen.
Enttäuscht und spöttisch.
Ich habe dich einst gebeten zu gehen.
Du bist gegangen.
0 Kommentare
|