Jörg - Vorgeschichte von meinem Buch "Der letzte Hüne"12.02.2007
Die Vorgeschichte zu „ Der letzte Hüne“
Ein dichter Nebel zog durch die Straßen von Terass. Es war totenstill. Doch da hörte man ein galoppierendes Pferd, auf dem ein Soldat saß, die Straßen entlang kommen, hinauf um Palast. Er sprang vor dem Haupeingang ab und wollte hindurch, doch zwei Wachen versperrten ihm den Weg. „Schnell, lasst mich durch, ich habe eine dringende Nachricht von der Front“. Die beiden Wachen traten schnell zur Seite und der Soldat rannte weiter. Als er vor dem Thronsaal stand wartete er noch einen Moment bevor er eintrat. Ein in weiß gekleideter Mann saß auf dem Thron und schaute in an. „Was ist?“ fragte er. “Sir, es ist etwas unvorstellbares passiert“ fing der Soldat an. „Der Sturm hat unsere Verteidigung durchbrochen und marschiert jetzt mit Millionen von Soldaten auf uns zu“ „Wie konnte das passieren? Fragte er ärgerlich und stand auf. „Sie haben unsere Energie und Magieschilder durchbrochen“ sagte der Soldat weiter. „Sie werden in weniger als drei Tagen hier sein“ „OK, sage den Soldaten sie sollen alles für die Verteidigung vorbereiten und man schicke den Generalsstab zu mir und die Führer der anderen Länder“ sagte der König. Wenige Stunden später saßen die Generäle und die anderen Landesführer aus Godwana um einen langen Tisch beisammen. „Wie konnte das passieren?“ fragte er der Generäle. „Wir haben bloß einen Anhaltspunkt!“ sagte einer. „Und der wäre?“ „Wir wissen von unseren Spionen, dass der Anführer der Untoten seine Macht verzehnfacht hat!“ fing er fort. Der König schaute nachdenklich. “OK, macht euch bereit diese Stadt zu verteidigen“ sagte er. „Und jetzt geht, ich habe noch mit den Landesführern zu sprechen“. „Ihr habt zwei Tage“. In den nächsten zwei Tagen wurden riesige Verteidigungsanlagen gebaut. Am Morgen des dritten Tages ging der König zu seiner Frau, die ihren sechs Monate alten Sohn Jeardius in ihren Armen hielt. Da hörte er das Warnhorn und ging zum Fenster und sah eine riesige Schwarze Masse auf Terass zu bewegen. Unten in der Stadt herrschte Aufruhr. Er ging mit seiner Frau und seinem Sohn zurück in den Thronsaal wo die Landesführer warteten. „Ihr beschütz meine Frau, wenn die Feinde hier ankommen sollten!“ Sagte er zu ihnen. Wenige Stunden später tobte in unteren Viertel von Terass der Kampf zwischen Dunkelelfen, Orks, Untoten, Goblins, Arraks und Frostlingen gegen Menschen, Zwergen Halblingen, Echsen; Elfen und den Hünen. Doch sie konnten nichts gegen die neue Macht der Truppen des Sturms unternehmen und wurden immer weiter zurück gedrängt. Schließlich waren die letzten Überreste der Truppen, zweihundert Soldaten, in den Thronsaal zurück gewichen und hatten dort die Tür verriegelt. Dort warteten sie nun auf den Sturm. Die Landesführer, die Soldaten, der König und dessen Frau und Sohn. Da hörte man wie die Orks versuchten die Tür einzurennen. Da sagte der König zu dem Elfenführer: „ Eldan nimm meinen Sohn und meine Frau und mach dich mit den anderen Landesführern durch Geheimgang aus dem Staub“. Eldan nickte nur und ging mit den Landesführern, einigen Wachen und seiner Frau und dessen Sohn zu dem Geheimgang. Als sie dort waren, hörten sie das krachen. Ein Zeichen dafür dass die Tür nachgegeben hatte. Dann hörte man, das klirren, der Schwerter und das brüllen der Orks. „Eldan, nimm, bitte Jeardius und verschwinde von Hier. Bringe ihn zu meinen Großeltern in die Zentralregion Godwanas“ sagte die Frau, nahm sich ein Schwert eines Soldaten und rannte zurück. Niemand versuchte sie aufzuhalten. Als sie den Geheimgang hinter sich gelassen hatten, standen sie auf einem nicht weit entfernten Hügel und sahen in die Richtung Terass. Die einst großartigste Stadt, Terass, brannte. Der letzte Kaiser Godwanas lag in seinen Händen und war der letzte eines gerade ausgestorbenen Volkes. Jeardius war der letzte Hüne. So übergab er ihn den Schwiegereltern von dem König. Dort würde er jetzt sein restliches Leben verbringen, bis er sechzehn Jahre sein würde. Dann hatte er anrecht auf den Kaiserthron. Doch bis dahin war eine lange. Jeardius wuchs schnell und trainierte mit seinem Opa Schwertkampf, worin er sehr gut war. Seine Großeltern erzählten ihm nicht was vor vierzehn Jahren passiert war. Er genoss sein leben dort und sie wollten es ihn nicht verderben. Bis eines Tages etwas passierte was sein ganzes Leben drastisch verändern würde. Es war der morgen seines fünfzehnten Geburtstages.
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