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kooperative Geschichten

Markus.S - Die blutroten Winde Kapitel 1

26.08.2011

Erzähler:

Weit weit entfernt von allen Gefahren, liegt das Dorf Fincho, wo es reichlich an Nahrung und Blumen bestückte Felder gibt. Die Dorfbewohner leben in Eintracht und Harmonie und sind zufrieden mit ihrem einfachen Leben. Hier wohnt und lebt auch ein Junge Namens Travis. Doch alle im Dorf nennen ihn nie bei seinem Namen. Hier und auch woanders nennt man ihn nur „Schicksalsträger“. Travis hasst es so genannt zu werden. Er wünscht sich immer bei seinem Namen genannt und endlich als Dorfbewohner angesehen zu werden und nicht als Monstrum.

Travis kennt nicht seinen richtigen Namen. Er wurde damals in einem geflochtenen Korb am Ufer eines Flusses gefunden. Mit einem beigelegten Schreiben dass man „sich um das Kind kümmern und gut auf es acht geben“ solle. Seine Adoptiveltern waren damals (und sind es heute noch) überglücklich einen Sohn zu haben, da seine Adoptivmutter selbst keine Kinder bekommen konnte. So wurde ihr Wunsch erfüllt und sie liebt Travis über alles.

Den Namen Travis bekam er von seinen Pflege-Eltern. Seinen wirklichen Namen und seine Herkunft bleiben ein Rätsel.... Schon von klein auf kann Travis, wenn er in Bedrängnis gerät oder in ihm Wut aufkommt, die Zeit für eine begrenzte Zeit verlangsamen, eine Schutzhülle errichten und er verfügt über die Gabe alles in seinem eigentlichen Ursprung zurück zu verwandeln.

Aber Travis ist nicht in der Lage diese Fähigkeiten zu kontrollieren geschweige denn, dass er weiß wie er sie sinnvoll einsetzen kann. Deswegen wird er von allen gefürchtet und als „Schicksalsträger“ bezeichnet.

Lektüre zu dem Wort „Schicksalsträger“: Als Schicksalsträger werden diejenigen bezeichnet, die über die Gabe der Splitter verfügen. Dieses Privileg ist den wenigsten vergönnt. Man weiß nicht viel darüber doch man weiß wie mächtig sie sind und dass jeder Splitter unterschiedliche Fähigkeiten besitzt, die man je nach Erfahrung weiter ausbauen kann. Jedoch wie viele es gibt und woher sie stammen ist unbekannt. Man erzählt sich, dass immer wenn der Himmel sich blutrot färbt, Winde ausgestoßen werden die rötlich gefärbt sind und sich irgendeinen auswählen, der die Gabe erhält, Wunder zu bewirken. Jedoch fürchten sich alle Menschen vor diejenigen, die die Gabe erhalten haben, mit Magie umzugehen und sie werden deshalb als Ausgestoßene behandelt.
Travis muss als Säugling in einem solchen Wind geraten sein und ist traurig darüber, dass er diese Gabe besitzt.

Er erinnert sich das seine Adoptiveltern ihn niemals als Monstrum ansahen oder ausgestoßen haben. Dafür ist er sehr dankbar und liebt seine Eltern über alles. Travis schwor sich eines Tages sich auf die Suche nach seiner wirklichen Herkunft zu begeben. Doch bis es soweit ist muss noch einiges vergehen, da er sich noch nicht stark genug fühlt und er noch seine Fähigkeiten trainieren möchte, um sie besser unter Kontrolle zu haben.

Also trainiert er jeden Tag. Tag aus Tag ein....

Gelegentlich besuchen ihn auch mal seine Lehrer: der tapfere Bogenschütze Avalon, der gerechte Brova und Schwertlegende Voskin Shawn. Es sind die drei mächtigsten Krieger des Dorfes und jeder sieht zu ihnen auf. Besonders Travis da er viel von ihnen lernen möchte.

Zu Travis bedauern können die drei Krieger nicht immer mir ihm trainieren da sie meistens Gefahren, die das Dorf bedrohen, abwenden müssen. Doch Travis nutzt jede Sekunde sinnvoll mit seinen Lehrmeistern.

Ab und zu wird Travis von dem Draufgänger Darwin Cold beim Training gestört was Travis nie sonderlich mag.....



Darwin: Na du „Schicksalsträger“ versucht du wieder Held zu spielen?
Travis: Darwin! Geh jemand anders auf die nerven, ich habe zu tun!
Darwin: Wohoo! Begrüßt man so seinen Dorf Freund?
Travis: Ich kann mich nicht erinnern das du jemals mein Freund warst?
Darwin: Das verletzt mich jetzt aber....
Travis: Wärst du wirklich mein Freund würdest du mit mir Trainieren und mich nicht immer
Schikanieren.
Darwin: Ich soll mit dir Trainieren ?!? Ehr würde ich Die Scheune Sauber machen als mit dir
Ein Langweiliges Training zu spielen.
Travis: Ich spiele nicht!!! Ich nehme das hier sehr ernst ich will so stark und mutig werden
Wie unsere Lehrmeister.
Darwin: Hahaha!!! Solltest du jemals auch nur annähernd so stark sein oder werden dann....
Travis: Dann Was!?!
Darwin: Ach nichts....
Travis: Ich wollte sowieso jetzt mal Pause einlegen und zu Rika gehen.
Darwin: Ohho! Rika! Willst du ihr etwa auch deine Zauberkünste vorführen Hahahaha!
Travis: ........

Erzähler:

Travis ging also Richtung Blumenladen den eine sehr gute Freundin namens Rika Role betreibt. Er und sie sind schon von Kindesbein an eng befreundet. Rika verlor damals als sie sehr klein war ihre Eltern durch den dunklen Herrscher und so lebt sie nun alleine und schlägt sich durchs Leben so gut sie kann. Ihre einzige Stütze sind ihre Blumen, der alte weise Gosan und Travis.

Gosan ist für Rika so ’was wie ein Großvater, und er sieht eine Enkelin in ihr. Travis ist für Rika wie ein Bruder. Was Rika nicht weiß, ist das Travis mehr empfindet als nur brüderliche Liebe. Doch Travis behält dies für sich, da er nicht weiß, was sein würde wenn er es ihr jemals sagen würde. Seine Ängste sind zu groß. Nicht weil er zu feige wäre, sondern, da er ein „Schicksalsträger“ ist, es ihm laut Gesetz verboten ist, sich an einem normalen Menschen zu binden. Dies weiß Travis und ist sehr betrübt darüber, also verschweigt er ihr seine wahren Gefühle und versucht so gut es geht wenigstens immer in ihrer Nähe zu sein.

Rika kennt Travis Gefühl ausgestoßen und allein zu sein. Deshalb stehen sich beide sehr nahe. Rika ist die Bezaubernste des ganzen Landes und jeder wirbt um Sie. Travis wirkt immer sehr eifersüchtig wenn Rika so umworben wird was er dann mit seinen tollpatschigen Aktionen überspielt. Rika lächelt auch immer wenn Travis was Ungeschicktes anstellt. Travis findet Rikas Lächeln, als das schönste was er je sah. Er hat das Gefühl, dass wenn sie lacht, lacht der Himmel mit ihr. Rika war damals die Erste, die an Travis geglaubt und ihn als normal betrachtet hat, trotz seiner außergewöhnlichen Fähigkeiten.


Travis betritt gerade den Blumenladen.....

Travis: Rika bist du da?
Rika: Bist du das Travis?
Travis: Ja! Wo bist du?
Rika: Ich bin hier oben!

Travis schaute nach oben und sah etwas Leuchtendes. Es schien rosa zu leuchten, was durch die Sonnenstrahlen bewirkt wurde, die durch das Fenster schienen. Als er merkte, dass es Rikas Unterwäsche war, neigte er blitzartig seinen Kopf und schaute mit rotem Gesicht Richtung Tisch. Es war ihm sehr peinlich Rika das erste Mal unter dem Rock geguckt zu haben. Da er ja, so wie seine Lehrmeister, ein Ritter des alten Kodex werden möchte, verbot es ihm der Anstand und die Ehre so etwas zu tun.

Als Travis sich etwas beruhigt hatte, sah er, dass auf dem Tisch ein Bild stand. Dieses Bild hütet Rika wie ihren Augapfel. Es ist so ’was wie ihr kostbarster Besitzt. Es zeigt Rika und ihre verstorbenen Eltern. Als Travis es länger anschaute kamen in ihm Gedanken hoch wie es wohl wäre, wenn Travis seine wahren Eltern sieht. Ob er ihnen genauso viel Liebe entgegen bringen könnte wie seinen Adoptiveltern oder ob er womöglich Hass empfinden würde, weil sie ihn als Baby einfach ausgesetzt haben und er dadurch ein „Schicksalsträger“ wurde. Fragen über Fragen schwirrten durch seinen Kopf als er von Rikas Stimme unterbrochen wurde....

Rika: Travis ist alles in Ordnung mit dir?
Travis: Ähm... J.. j... Ja natürlich alles Bestens!
Rika: Ohman Travis du bist einfach ein Tagträumer weißt du das *kicher*

Erzähler:

Travis schlägt die Hände hinter den Kopf , lächelt Rika zu und sagt....

Travis: Ja da magst du Recht haben Rika!
Rika: Wie ist den dein Training bisher verlaufen Travis?
Travis: Ganz Gut bis mich Darwin wieder mal gestört hatte....
Rika: Darwin kann nun mal nicht anders er ist so aber er ist kein schlechter Kerl.
Travis: ??? Rika? Wieso verteidigst du ihn den jetzt auch noch?
Rika: Travis hast du das den nie bemerkt?
Travis: Was soll ich den bemerkt haben?
Rika: Darwin hat.....

Erzähler:

Darwin betritt stürmisch den Laden

Darwin: Ach sie an wen haben wir den da den „Schicksalsträger“ machst du dich wieder an
Rika ran?
Travis: S...S....So ein Unsinn ich wollte nur Rika wieder einen Besuch abstatten und mit ihr
Mal wieder Plaudern.
Darwin: Ach ist das so und warum hast du dann hinter deiner rechten Hand frisch
Gepflückte Lilien?
Travis: Das ist ein Zeichen der Guten Geste das du sowas nicht kennst ist mir klar....
Drawin: Gute Geste? Du meinst wohl ehr.....
Rika: AUFHÖREN!!! ALLE BEIDE!!!
Darwin und Travis: Jeiks! Schluck!
Darwin: Ich habe ganz vergessen das Rika so Energisch reagieren kann....
Travis: .......
Rika: Energisch?!? Ich Zeig dir gleich wie Energisch ich sein Kann!
Darwin: Ähhh.... Travis ich bin dann mal wieder mir fällt gerade ein das mich mein Vater
noch Sprechen wollte....
Rika: Arrrgh!! Dieser Darwin der bringt mich noch zur Weisglut!

Erzähler:

Travis kratzte sich verlegen mit einer Hand hinter dem Kopf

Rika: Aber ich weiß das du nicht so bist, bei dir bin ich immer ganz entspannt.....



Erzähler:

Beide schauten sich nun tief in die Augen. Alles war in dem Moment im Einklang. Nichts schien mehr wichtiger zu sein, als dieser eine Moment der Zweisamkeit. Die leichte Brise, die durch das offene Fenster wehte, ließ Rikas Haar wie Seide umher wirbeln und die Sonnenstrahlen ließen es schöner glänzen, als die Abenddämmerung. Diesen Moment wollte Travis sich nicht nehmen lassen und er wird ihn für immer im Herzen tragen.
Travis war nun völlig verlegen doch gerade, als er was sagen wollte... räusperte sich Jemand. Es war Schwertlegende Voskin Shawn...

Voskin: Na ihr beiden Turteltauben!
Rika: Huch Sir Shawn erschreckt uns doch nicht so!
Travis: ...........
Voskin: Oh, entschuldigt ihr Zwei. Das habe ich auf gar keinen Fall beabsichtigt.
Rika: Schon gut Sir Shawn! Was ist denn der Grund eures Besuches?
Voskin: Oh, verzeiht! Lady Role wie ungehobelt von mir. Ich wollte Travis unter vier
Augen sprechen.
Rika: Ach Sir Shawn! Charmant wie immer aber, Ihr sollt mich doch nicht immer mit
meinem Familiennamen anreden. Das habe ich euch doch oft genug gesagt.
Voskin: Dies mag stimmen Lady Role, aber es geziemt sich nicht als Ritter des Alten Kodex
euch mit eurem Vornamen anzusprechen.
Rika: Könntet ihr nicht mir zuliebe bei diesem Gesetz eine Ausnahme machen meiner
bitte zuliebe?
Voskin: So leid es mir tut, unsere Gesetzte sind strickt einzuhalten und werden nicht
gebrochen.
Rika: Das ist sehr schade aber nun denn ihr wolltet ja eigentlich etwas von Travis..... wo ist
Travis??
Voskin: War er nicht noch vor 1 Minute hier?
Rika: Seht Sir Shawn dort draussen auf dem Hügel!

Erzähler:

Voskin verneigte sich zum Abschluss vor Rika und wandte sich Richtung Travis. Als Voskin kurz vor Travis stand, bemerkte er ein Schluchzen...Travis weinte...Er würde niemals darüber mit Voskin reden, dass er Rika liebte und er im dem Moment als er Rika seine Liebe gestehen wollte unterbrochen wurde. Aber er weinte nicht deswegen sondern, weil er einfach um Haaresbreite einen Fehler begangen hätte, der laut Gesetz verboten war. Travis war traurig und gleichzeitig dankbar für Voskins Erscheinen.

Voskin: Was ist los mein Junge warum weinst du?
Travis: Ach ihr habt mich nur davor bewahrt einen Fehler zu begehen....
Voskin: Einen Fehler?
Travis: Ich möchte nicht darüber reden....

Erzähler:

Voskin holte kurz Luft und setzte sich neben Travis…mit dem einen Bein nach oben gebeugt und den Arm darüber gelehnt und schaute in Richtung Himmel.

Voskin: Sag mal Travis Ich wollte dich mal was Fragen! Wie findest du Rika?
Travis: .......
Voskin: Sie ist eine bezaubernde junge Lady. Ihr Antlitz lässt den Himmel erstrahlen
und jede Blume aufblühen. Ist dir das aufgefallen?
Travis: .......?
Voskin: Der Grund warum ich mit dir unter vier Augen sprechen wollte ist das Rika....


Erzähler:

Aus weiter Ferne erklang ein pfeifendes Geräusch. Voskin unterbrach seine Rede und eilte in Richtung Signal... Travis hatte ein ungutes Gefühl bei der Sache....
Er rannte so schnell ihn seine Beine tragen konnten zum alten weisen Gosan um zu erfahren was los sei. Dort angekommen...

Travis: Gosan was ist passiert was geht dort draussen vor?
Gosan: Travis mein Junge es sind unruhige Zeiten du solltest dich in deinem Haus
zurück ziehen.
Travis: Niemals ich Kämpfe wenn es sein muss ich bin zwar noch in Ausbildung aber
ich habe genug Erfahrung um es mit einigen Feinen aufzunehmen.
Gosan: TRAVIS! DAS REICHT JETZT!
Travis: .........

Erzähler:

Travis hatte noch nie erlebt das Gosan ihn derartig lautstark ermahnt hatte.
Es muss irgendetwas sehr Schlimmes gerade draußen passieren, dass Gosan so in Rage geriet.
Travis war sehr wütend und gekränkt darüber und ging in Richtung seines Hauses als er plötzlich einen lauten Knall hörte, der aus dem Wald der Malden kam.

Erläuterung über den Wald der Malden: Im Wald der Malden hausen die Maldaner ein mittelgroßes Volk aus habgierigen Wichten die Niemanden etwas tun, solange man ihnen ihr Gold nicht entzieht. Aber dieser Wald erstreckt sich über einen halben Tagesmarsch. Dort leben auch Ungus und Waskariepers die weitaus gefährlicher sind, als die Malden.


Travis überlegte ob er, wie es Gosan befohlen hatte, in sein Haus gehen sollte oder ob er lieber in Richtung Wald laufen sollte, um Voskin und die Anderen zu unterstützen. Sein Entschluss stand fest. Er holte sein Schwert und seine Ausrüstung die ihm einst Voskin gab und machte sich auf dem Weg zum Wald der Malden.

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