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kooperative Geschichten

Dorina - Amadeus der Rabe. Band 1 Amadeus entdeckt die Welt!!

23.10.2011

„Morgen Amadeus.“ sagt Gerta. „Morgen.“ murmele ich noch im Halbschlaf. „Ach so, so! Du redest mal wieder mit einem Raben der angeblich sprechen kann, wie?“ fragt Franz, Gerta´s Bruder. „Hallo! Ich kann ja auch sprechen!“ beschwere ich mich und schüttele mich wütend. „Amadeus! Sei still!“ zischt Gerta mir zu. Ich sehe Franz böse an. „Ach! Als ob der Gefühle hätte. Och du armes Vögelchen. Bist du etwa böse auf mich? Oh mein Gott! Jetzt fange ich auch schon an mit Vögeln zu reden!“ sagt Franz und verschwindet in der Küche. „Dein Bruder ist ein Idiot!“ knurre ich. Währenddessen öffnet Gerta die Käfigtür. Ich flattere ins Wohnzimmer wo ihre Eltern sitzen und Zeitung lesen. „Gerta! Hatte Amadeus schon was zu fressen?“ ruft Jamira. „Ja Mama!“ schreit Gerta zurück. Ich lande neben Mozart. „Was willst du denn schon wieder hier? Wie oft soll ich dir noch sagen das Papageien die in die Tinte gefallen sind in meinem Revier nichts zu suchen haben?!“ fragt der Berner Sennen Hund und funkelt mich wütend an. „Und wie oft soll ich dir sagen das ich kein Papagei sondern ein Rabe bin? Du lebender Flohbeutel!“ fauche ich zurück. „Amadeus, Mozart hört euch auf zu streiten!“ schimpft Gerta. „Warum?“ fragen der Hund und ich gleichzeitig. „Weil es sonst kein Abendessen gibt!“ droht Gerta. „Und was ist mit Mittag?!“ fragt Mozart entsetzt. „Das bekommt ihr zwei auch nicht. Achso klar gibt es Mittagessen wenn ihr euch vertragt.“ sagt unsere Besitzerin. Ich sehe den Hund fragend an. „Gut Amadeus: Frieden?“ will er wissen. Ich nicke und gebe ihm meine Kralle. Er legt die Pfote drauf. „Okay Amadeus. Wir gehen spazieren. Willst du mit?“ fragt Jamira. „Au ja!“ ich flattere begeistert auf und ab, während die anderen sich anziehen. Dann fliege ich neben Gerta her. Wenn ich zu faul bin lasse ich mich auch gerne von Mozart tragen. „Oh guck mal Mozart! Eine Raupe ohne Beine!“ rufe ich wenn ich ein Tier sehe das die Menschen als Schlange bezeichnen. „Oh und da drüben: Eine Bockwurst auf Beinen!“ sagt der Hund und weißt mit dem großen Kopf auf ein Etwas worüber die anderen lachen. „Wer bitte schön geht mit einer Bockwurst spazieren? Ist die nicht eigentlich zum Essen da?“ wundere ich mich. „Amadeus das ist ein Dackel.“ sagt Frederic zu mir. Ich sehe Gerta´s Vater erstaunt an. „Was bitte schön ist ein Gackel?? Ich kenne nur einen Gockel und das dass ein anderer Begriff für Hahn ist das weiß sogar ich. Das ist aber bestimmt kein Hahn!“ murmle ich. „Ach Amadeus. Du bist eben ein Wunderknabe.“ lacht Jamira. „Ein Knabe?? Nicht Rabe?“ will ich wissen. „Ein Dackel ist so ein Tier wie ich. Nur in kleiner. In so klein wie der da eben gerade.“ erklärt mir Mozart. „Achso.“ sage ich nur und halte weiterhin Ausschau nach Dingen die mir der Hund vorstellen könnte. Der kann das nämlich sehr gut wie ich gerade festgestellt habe. „Ja mach das. Okay, ja ich erzähle ihm davon. Jaha!“ brummt Jamira ungeduldig. „Die spricht mit der Luft!“ zische ich Mozart zu. „Nein. Jamira hat ein Handy. Das ist das gleich wie ein Telefon nur kleiner und damit kann man auch Fotos machen wenn es gut ist.“ berichtet mir der Hund. „Achsooooo. Na dann.“ sage ich. „Amadeus? Unser Sohn zieht aus! Sind das nicht tolle Nachrichten für dich?“ will Frederic wissen. „Oh Super!“ strahle ich. Franz ist schon 18. Also darf der schon ausziehen. Irgendwann drehen wir auch wieder um. Aber wir nehmen einen anderen Weg. Auf dem Rückweg kommen wir noch an einer Eisdiele vorbei, bei der Mozart & ich geduldig warten, ob vielleicht doch was für uns runter fällt, während sich Gerta und ihre Eltern in der Schlange – von der Mozi mir erst mal erklären musste, das es sich nicht um das Tier mit der spitzen Zunge handle – anstellen und warten bis sie dran sind. Am Abend lasse ich mich müde in dem Käfig nieder. „Und ich werde wenn ich groß bin ein Sänger! Erstens kann ich wunderbar singen und 2. stand auf einem riesen Blatt – das die Menschen auch als Plakaf bezeichnen – das eine Band die sich die schwarzen Raben nennen noch einen Front man als Sänger suchen. Ich bin der beste Sänger der ganzen Welt!“ denke ich und dann schlafe ich ohne es zu merken auf der Stange ein.
ENDE

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