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kooperative Geschichten

Dorina - Amadeus der Rabe. Band 2 Mozart hat Geburtstag...und ein Problem!

23.10.2011

„Amadeus! Aufstehen!“ ruft Mozart. „Wie was wer wo?“ frage ich verschlafen und sehe mich um. „Ich sagte: Amadeus aufstehen!“ wiederholt der Berner Sennen Hund. „Ja, ja. Ich bin ja schon wach. Also was ist passiert?“ frage ich und schüttele meine Federn. „Ich habe Geburtstag!“ strahlt Mozart. „Wenn es weiter nichts ist. Happy Birthday und Gute Nacht.“ murmle ich und döse wieder weg. „Aufstehen!“ schnaubt Mozart und stupst mit seiner Schnauze den Käfig an so das der fast umkippt. „Ja, ja. Ich komm ja schon!“ knurre ich und flattere heraus nachdem Gerta die Käfigtür geöffnet hat. „Guten Morgen Mozart. Herzlichen Glückwunsch.“ sagt Jamira – Gertas Mutter – und bindet ihrem Hund eine Schleife um. „Was soll das? Ich bin kein Geschenk!“ knurrt der und schüttelt und kratzt sich um das Band schnellstmöglich wieder loszuwerden. „Ich dachte du freust dich...“ murmelt Jamira etwas gekränkt. Ihr Hund sieht sie nur verständnislos an und schweigt. „Sag mal so unter Tieren: Was ist denn heute los mit dir?“ frage ich meinen besten Freund besorgt. „Pf! Was los ist? Jamira will mich verkaufen! Das ist los!“ schnaubt Mozart während er neben mir hertrottet. Wir gehen spazieren. Ja, auch ich gehe. Ob wohl Vögel eigentlich in die Lüfte gehören. „WAS? Die will dich loswerden?“ frage ich entgeistert. „JA! Ich habe gestern Abend gehört wie sie telefoniert hat. „Der macht nichts als Dreck“ und „der ist schon nach wenigen Minuten kaputt“ und „außerdem nervt der ständig mit seinen lauten Geräuschen!“ Beweise genug?“ will der Hund wissen. Ich nicke nur. „Das ist aber nicht sehr nett...“ murmle ich. „Ich hab´s! Ich komme mit dir!“ strahle ich begeistert. „Wie?“ will Mozart wissen. „Nun: Wir gehen ab heute nicht mehr nach Hause zurück. Dich will sie ja loswerden. Aber mich ja nicht! Dann gehe ich mit dir und wenn die mich suchen dann finden sie dich ja auch. Dann entschuldigen sie sich bei dir und dann ist alles wieder beim Alten!“ erkläre ich aufgeregt. „Gute Idee Amadeus.“ lobt der Hund. Dann setzten wir uns nebeneinander unter eine Lärche und warten im Schatten des Baums auf unsere Besitzer. „Amadeus!“ ruft eine aufgeregte Frau. „Das ist Jamira!“ zische ich dem Hund zu. „Amadeus? Wo bist du?“ fragt ein Mädchen dessen Stimme ganz klar zu Gerta gehört. „Mein Plan geht auf.“ strahle ich. „Ach Amadeus. Da bist du ja. Was machst du mit Mozart hier draußen mutterseelenallein im Wald?“ fragt Jamira erstaunt. Mozart wirft seinem Frauchen einen tadelnden Blick zu. „Was ist Mozart? Komm mit nach Hause.“ sagt sie und nimmt den Hund an die mitgebrachte Leine. Doch Mozart wehrt sich und bleibt stur unter dem Baum sitzen. „Ich komm erst mit nach Hause wenn du mir sagst warum du mich verkaufen wolltest!“ erwidert Mozart. „Wie verkaufen? Achso! Du meinst das Telefonat! Das war wegen dem Staubsauger. Aber doch nicht wegen dir! Ich würde dich niemals verkaufen Mozart! Versprochen.“ sagt Jamira und dann geht Mozart brav an ihrer Seite zum Haus zurück.


ENDE

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