Dorina - Das Waisenmädchen31.10.2011
Ich schlug meine Augen auf. Ich erblickte nichts als Bäume, einige Vögel, Menschen und jede Menge Autos. Mir wurde kalt trotz meiner alten Decke. Kein Wunder die Decke hatte auch schon Löcher. Ich blickte in die Tasse neben mir: wieder nur 1 ct! Wie konnte es auch mehr werden? Es waren schon ganze 2 ct! Ein wahres Vermögen für Mädchen wie mich. Ich war ein Waisenmädchen und verbrachte meine Nächte mutterseelenallein auf der Straße.Außer der Decke hatte ich nichts. Nur ganz wenige Menschen spendetetn uns Waisen Geld. Die meisten lachten uns aus! Ihr wisst ja gar nicht wie schlecht es mir im Vergleich zu euch geht! "Es gibt auch Menschen denen es finanziell nicht so gut geht! Aber darum kümmert ihr euch ja nicht!" sagte ich leise und presste die alte graue Decke an meine Haut. Jedes Härchen stellte sich an meinem Körper auf. Es fuhr ein eiskalter Wind durch die Gasse. Ich zitterte. "Ha! Sieh mal Schatz! Eine dumme Göre die um Almosen bettelt!" Also wir spenden dem Ding nichts!" sagte ein Mann der mit seiner Frau gerade spazieren ging. Ich wartete bis sie weg waren, dann heuelte ich. "Ich kann doch nichts dafür!" sagte ich. "Denkst du ich?" fragte eine Stimme. Ich drehte mich um. Ein Junge mit dreckigen - wahrscheinlich lange nicht gekämmten Haaren - und einem dreckigen zerschlissenem Hemdchen saß ein paar Meter weiter. Das Hemd war ihm schon zu klein geworden. Ich rückte zu dem Jungen rüber. "Wer bist du?" fragte er. "Ich bin Maja. Und du?" fragte ich. "Erik. Maja ist ein schöner Name!" sagte Erik. "Danke. Was hast du gemacht?" fragte ich vorsichtig. Auf Eriks Armen und Beinen waren viele blaue Flecken zu sehen. "Von meinem Vater... der hat mich jahre lang geschlagen." Erik schluckte. "WAS?!" fragte ich bestürtzt. Erik sah mich an. Er fing an zu weinen. Die Tränen nahmen winzige Schmutzpartikel mit die auuf den Boden fielen. So wie Erik aussah hatte er sich mindestens ein Jahr lang nicht gewaschen. Und so roch er auch! Aber ich sagte nichts da ich bestimmt genauso dreckig war. "Wie bist du auf der Straße gelandet?" fragte er mich. "Ich möchte nicht so gerne darüber reden... ist das in Ordnung?" fragte ich zurück. "Klar." er war einverstanden. "Lass mich raten: Du bist irgendwann abgehauen weil die Prügelei dich traurig gemacht hat. Hab ich Recht?" fragte ich. Ich hatte recht. Ich hatte immer Recht wenn ich Menschen irgendetwas sagte. Ich war nähmlich Hellseherin was auch der Grund war warum ich Erik nichts von meinem Staßenleben erzählen durfte. Meine Eltern waren auch sehr berühmte Hellseher gewesen. Als ich am Sterbebett meiner Mutter stand hatte sie gesagt: "Maja Schatz: Hör mir zu! Bitte. Ich werde gleich gehen und möchte das du dir meinen aller letzten Wunsch anhörst ja? Erzähl keinem das du Hellseherin bist! Niemandem!" Dann hatte sie ihre Augen geschlossen. Für immer. Den letzten Wunsch eines Strebenden - so heißt es ja - muss man erfüllen. Ich habs getan. "MAJA! HALLO!" rief Erik. Ich erschrak. Ich war total abgelenkt gewesen. "Was?!" fragte ich erstaunt. "Ich hab dich was gefragt." sagte Erik. Ich hatte natürlich nicht zugehört. Also fragte ich nach. "Warum du mir nicht zugehört hast!" wiederholte Erik. "Ich war in Gedanken versunken... sorry." antwortete ich. "Schon Okay. Deswegen konntest du mir nichts von deinem Straßenleben erzählen. Weil deine Mutter das verboten hat!" erkannte er und grinste. "Steht das auf meiner Stirn?" fragte ich besorgt. "Nee. Ich bin Gedankenleser. Deswegen." erzählte er mir. Na das kann ja was werden: Eine Hellseherin und ein Gedankenleser! Ich lächelte zurück. "Also weißt du das ich Hellseherin bin?" erkundigte ich mich. "Ja. Aber ich verrats keinem." versprach er. "Danke Erik. Du bist ein guter Freund." sagte ich. "Du ne gute Freundin." er grinste. Ich streckte ihm meine Hand hin. Er nahm sie. Seine Hand war warm trotz der Kälte hier draußen. Der Dreck knisterte als er meine Hand noch fester umschloss.
Plötzlich tippte mir jemand auf die Schulter. Ich drehte mich um. Es war ein Mädchen. Es gab mir einen 5€ Schein. "Danke. Wie heißt du?" fragte ich. "Mit Sprache werdet ihr bei Elena nicht weit kommen." sagte ein Mädchen das etwas größer war als Elena und einen blonden Pfderdeschwanz trug. Schien ihre große Schwester zu sein. "Stumm oder taub hab ich recht?" fragte Erik. "Taub du dummerchen! Wäre meine Schwester stumm könnte sie was hören!Ich bin Merle und du?" fragte sie. "Erik und das ist Maja." antwortete er. Wir beobachteten wie Merle mit ihren Händen ruzmfuchtelte. Ihre Schwester antwortete darauf ebenfalls mit fuchteln. Ich sah Erik an. Der zuckte diue Schultern. Als die beiden fertiog waren sagte Merle: "Das war taubstummsprache." Doch plötzlich wurde Erik weiß. Er zog mich hinter einen Mülleimer. "Elene liebt mich!" sagte er entsetzt. "Woher weißt du das?!" fragte ich. Im nächsten Moment konnte ich mir die Frage allerdings selbst beantworten. "Ich kann Gedankenlesen! Hast du das schon wieder vergessen?!" fragte er wütend. Ich schüttelte den Kopf. "Was ist so schlimm daran?" wollte ich wissen. "Hallo! Ich bin mit dir zusammen!" behauptete er. "Nein Erik. Wir zwei sind nicht zusammen. Nur Freunde!" stelle ich klar. Erik sah m,ich entä#uscht an. "Ja... sorry." sagte ich. Wir gingen wieder zu Elena. Sie empfing uns mit Händefuchteln. Ihre Schwester übersetzte: "Was habt ihr gemacht?" "Wir hatten ein Beziehungsproblem." sagte Erik. Merle wedelte mit den Händen. Elena sah Erik traurig an. "Schade." sagten ihre Hände. "Äh... es iost snicht so wie du denkst. Ich mag dich trotzdem und ehrlich gesagt... Ich leibe dich!" gestand Erik. Merle übersetzte und sagte danmn: "Ich dich auch." "DU?! Ich meinte deine Schwester!" murmelte Erik überrascht. Merle kicherte: "Ich hab das nur übersetzt! Kommt ihr aus einem guten Elternhaus?" Erik sah sich um. Plötzlich stand er auf und lief los! "Bleib stehen mein Freund!° Wir hatten eine Abmachung!" rief ih ein anderer Junge hinter her. "Lass Erik sofort in Ruhe!" schimpfte ich...
der rest folgt noch!
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