Jörg - Kapitel 1 von 10- "Der letzte Hüne"15.02.2007
Kapitel 1
Die Prophezeiung
Ich wachte auf und hörte meinen Großvater die Treppe hochsteigen. Als er die Tür aufmachte, tat ich so als würde ich noch schlafen. „Aufstehen, Jeardius es gibt gleich Frühstück“ flüsterte und schüttelte mich. Mit einem Satz sprang ich ihn an und erschreckte ihn fast zu Tode. „Ich habe dir schon tausendmal gesagt, dass du das mit mir nicht machen sollst, aber ich falle immer wieder darauf rein“ sagte er lächelnd und ging die Treppe wieder hinunter. Ich zog mich rasch an und sprang die paar stufen hinab. „Alles gute zum fünfzehnten Geburtstag“ sagte meine Großmutter zu mir und drückte mich fest an sich. „Danke Großmutter“ bedankte ich mich. „Wo ist Großvater“ „Er ist draußen frische Eier holen“ sagte sie und deckte den Tisch. Er kam herein gestürmt. „Emma ein Trupp von Untoten nähert sich unseren Hof“ sagte er außer Atem und schaute mich dabei an. „Denkst du sie wollen...?“ „Ja ich denke schon“. Ich hatte schon einiges über Untote gehört. Sie waren Menschen die man mittels Magie als Zombies wieder belebt hatte. Sie verwüsteten und töteten alles was ihnen in den Weg kommt. Wir traten hinaus und erschreckten als vor uns zehn Untote standen. „gebt uns den Jungen, dann wird euch nichts geschehen“ sagte der vorderer Reiter mit tiefer Stimme. „nein, niemlas“ sagte mein Großvaterund stellte sich vor mich. Da zog der vordere Reiter sein Schwert und ihm den Kopf ab. Ich realisierte das erst später, doch dann sah ich das ein zweiter Untote meine Großmutter erstach. Ich versuchte zu fliehen, doch der erste Untote hielt mich fest. Die anderen ritten vor, bloß die anderen zwei blieben hier. „Unser Meister wird sich sehr über dich freuen“ sagte er und drehte sich um, um ihren Kameraden nach zureiten. Doch da hörte ich ein surren von hinten und der Untote der mich festhielt fiel vom Pferd. Eine Axt steckte in seinem Rücken.. Der andere schaute sich um, aber sah niemanden bis auf unserm Dach ein kleiner Zwerg auftauchte der auch schon eine zweite Axt warf und den Untoten mitten ins Gesicht traf. Ich rappelte mich auf und schon stand der Zwerg neben mir. . „Alles in Ordnung?“ Fragte er mich als er seine zwei Äxte wieder in den Gürtel steckte. „Ja alles bis auf das gerade meine einzigen Verwandten von Untoten getötet wurden“ schrie ich an und brach in Tränen aus. „Tut mir leid dass ich nicht eher da war“ sagte er. Ich heiße übrigens Tondor Grimmstein und wir müssen uns beeilen, wenn du nicht noch auf mehr Untote treffen willst. Und wie? Er pfiff und gleich darauf kam ein riesiges Wildschwein hinter dem Haus hervor. Los komm Steig auf oder hast du Angst und halt dich fest, denn Ham ist sehr schnell“ Sagte er. Ich schwang mich auf Ham und schlang meine Arme um Tondor. Während des Rittes sagte ich zu ihm“ Ich heiße Jeardius und wo wollen wir hin?“
„Wir reiten nach Rufina dort treffen sich die sechs Kaiser die über Godwana herrschen“. Nachdem er das gesagt hatte fiel ich in den Schlaf. Als ich aufweckte merkte ich dass ich in einem mit Sonnenstrahlen, gefluteten weißen Raum lag. Ich stand auf und ging zum Fenster um hinaus zu sehen, wo ich war. Ich kniff meine Augen zu weil mich das Licht blendete. Als ich sie wieder aufmachte hielt ich gleich die Luft an. Eine riesige und bunte Stadt erhob sich vor mir. Die Häuser waren doppelt so groß unsere Bauernhütte gewesen. Dann kamen meine Gedanken zurück und ich fühlte mich auf einmal so einsam. Ich hatte nie meine Eltern kennen gelernt. Großvater hatte gesagt sie seien bei einem Angriff von den Dunkelelfen ums Leben gekommen. Ich spürte wie mir Tränen über die Wangen rollten. Plötzlich klopfte es an der Tür und ich wischte mir schnell meine Tränen aus dem Gesicht. „Herein“ sagte ich. „Guten Morgen mein Lord“ sagte eine zarte Stimme. Vor mir stand ein großer Elf. Er hatte spitze Ohren, schmale Augen sowie Augenbrauen. Er trug eine Silberrüstung das ein großes Eichenblatt auf der Vorderseite verzierte. An der Seite trug er ein langen Schwert. Die Rüstung und das Schwert glänzten im Sonnenlicht. „Habt ihr gut geschlafen?“ Fragte er mich höflich. „Ja habe ich“ antwortete ich zurück. „Dann würde ich euch bitten eure Kleider anzuziehen und dann nach draußen zu kommen um mir in den Thronsaal zu folgen, denn man erwartet uns schon dort mein Lord“ sagte er, verbeugte sich und ging nach draußen. Ich wunderte mich warum er mich dauernd „Lord“ nennt und sich auch noch verbeugt. Jetzt schaute ich mir meine neuen Kleider an. Es waren Kleider aus Seide. Ich, zog sie an und merkte dann erst das auf der Vorderseite meines Hemdes ein Schild mit Schwert eingenäht war. Danach trat ich auf denn Gang hinaus, wo der Elf wartete. „Und wo jetzt hin. ?“ Fragte ich ihn und schaute in an. „Oh ich habe mich noch gar nicht vorgestellt, ich heißen Menfir Eichenblatt“ sagte er uns verbeugte sich erneut. „Und ich heiße Jeardius“ antwortete ich.
„Würdet ihr mir jetzt bitte folgen?“ Fragte er mich und zeigte mir mit seiner Hand den Weg.
Auf dem Weg verbeugten sich Diener, Offiziere und sogar Generäle vor mir und begrüßten mich immer „ Guten Morgen Lord“ das mir schon merkwürdig vorkam. Mir war so als mir Stunden laufen würden stunden . Doch dann standen wir vor zwei großen Eisentüren die dreimal so groß waren wie Menfir. Er klopfte und ging einen Schritt zurück. Die Tür schwang langsam auf und der Elf schritt voran und zögernd trat ich auch einen Schritt voran. Wir traten in eine große Halle die riesige Marmor verzierte Säulen trugen. Als sich die Tür wieder hinter uns schloss standen wir vor einem Thron in dem ein Elf mit Krone saß, neben ihm eine schöne lächelnde Frau. Er hatte wie Menfir schmale Augen und Augenbraun, spitze Ohren trug aber keine Rüstung, sondern, ein Gewand aus grünen, goldnen und weißen Stoffen.
Neben uns standen vier Menschen, drei Zwerge, drei Halblinge und drei Echsenmenschen. Menfir sagte zu ihm „Hier ist Lord Jeardius der letzte Hüne in der bekannten Welt Majestät“ verbeugte sich und trat ein paar Schritte zurück. Der Elf und seine Frau standen auf und er sagte zu mir „Ich heiße dich Willkommen Lord Jeardius letzter Hüne in unseren bekannten Welt“ und verbeugte sich vor mir nieder. Die anderen in der Halle taten es ihn gleich. „Dürfte ich bitte erfahren was das alles soll“ fragte ich wütend und schaute den Elf an. Der Elf erhob sich wieder und schaute mich an „Hatten dir deine Großeltern nie etwas von deiner Vergangenheit erzählt?“ wollte er wissen und setzte sich wieder auf seinen Thron, dann taten es auch die anderen deren ihre Sitze im Halbkreis um mir standen. „Nein, bloß das meine Eltern bei einem Angriff umgekommen sind, da war ich sechs Monate“ antwortete ich auf seine Frage. Das stimmt auch, aber sie haben dir nie gesagt das du der letzte Thronfolger eines ausgestorbenen Clans bist“ sagte und schaute mich fragend an. „Nein nie“ sagte ich zu ihm. „Gut dann kläre ich dich jetzt auf“ fing er an. Vor zwanzig Jahren herrschten die Hünen als Kaiser über Godwana. Sie waren edle und von Natur aus liebevolle, kämpferische und doch romantische Menschen. Das Kämpfen lag jeden Hünen im Blut. Doch vor fünfzehn Jahren tauchten die Untoten, Dunkelelfen, Goblins, Orks und Frostlinge auf. Sie wollten Godwana übernehmen wie sie es mit Panganäa gemacht hatten. Doch die Hünen stellten sich den Feind und besiegten ihn ohne große Verluste. Trotzdem war es ein blutiger Krieg in dem viele Hünen und Soldaten ihr leben verloren doch zum Schluss verbannten die Hünen die Völker des Sturms zurück nach Panganäa und errichteten an der Grenze ein Bannfeld. Doch noch in diesem Jahr prophezeite ein Hünenmagier das in fünfzehn Jahr ein Kind geboren wird das die Welt verändern wird, aber es würde niemanden Dienen. „Und dieses Kind bin ich, oder? Fragte ich ihn und schaute gespannt ihn an. „Ja dieses Kind bist du, aber lass mich noch zu Ende reden“ und fuhr fort. Ich nickte. Als du nun geboren wurdest, aber auch nur an diesem Tag, gab das Bannfeld nach und die Truppen des Sturms drangen nach Godwana ein, bis nach Terass, die Hauptstadt der Hünen. Vor den Toren Terass tobte ein blutiger Krieg in den auch wir verwickelt waren, weil wir uns den Hünen angeschlossen hatten, weil sie uns damals beschützt hatten. Doch aus irgendeinem Grund waren die Truppen der Völker stärker als das letzte Mal sodass wir und die Hünen sie nicht zurückschlagen konnten. Sie drangen in die Stadt ein und töteten alle die ihnen im Weg standen. Als wir alle dann im Thronsaal standen sagte dein Vater zu uns „Eldan und meine treuen Freunde bringt bitte meinen Sohn Jeardius zu meinen Großeltern, sie sollen für ihn sorgen“ und jetzt flieht. Ich und meine Wachen werden sie, solange aufhalten wie wir können. Esmeralda zeige ihnen den Geheimgang das waren seine letzten Worte zu uns und deine Mutter zeigte uns den Geheimgang wollte nicht mit Kommen. Als wir auf einen Hügel standen von dem man Terass gut sehen konnte sah man nichts als Rauch und Feuer lodern. Nichts mehr war von der goldenen Stadt zu sehen nur noch tot und Rauch. Die Völker zerstörten Terass völlig und damit ging die Epoche der Hünen. Dich aber brachten wir zu deinen Großeltern wie es dein Vater uns aufgetragen hatte und wir dachten dort würdest du sicher sein, weil die Untoten dich suchen und töten oder für ihre Zwecke gebrauchen würden. Doch seit gestern wissen sie, wo du warst und das du jetzt schon ein junger Mann bist der Kämpfen kann und das fürchten sie.
Ich fühlte mich von einem Schwert durchgebohrt. Ich war der letzte Hüne in der bekannten Welt. Ich wäre jetzt Kaiser. Mein Volk wurde ausgerottet. Meine Familie. „Danke dass ihr mir das gesagt habt“ antwortete ich mich. „Es war dein Recht es zu erfahren“ sagte der Zwerg zu mir. „Oh ich werde dir jetzt erst mal die anderen Könige vorstellen “ sagte der Elf und ging auf die anderen zu. „Das ist Grumbor Grimmstein, der König der Zwerge und das ist Sondra seine Frau und das ist sein Sohn Tondor den du bestimmt schon kennst“. Alle drei knieten sich vor mich hin. „Wir werden dir dienen so wie wir deinen Vater gedient haben“ sagte Grumbor und alle drei erhoben sich wieder. „Danke“ dann ging Eldan auf die Menschen zu. „Das ist Graham Mcharr, der König der Menschen, seine Frau Isabelle, seine Tochter Mandy, ie mir zu lächelte,und sein Sohn Conan“ sagte er. Alle drei knieten sich vor mich hin. „Wir werden dir dienen so wie wir deinen Vater gedient haben“ sagte Graham alle drei erhoben sich wieder. „Danke“ dann ging er auf den Echse zu. „Und das ist Zindaras Eichacker, der König der Echsen, seine Frau Freya und sein Sohn Tarash“. Alle drei versuchten sich so gut es geht sich hin zu knien und es sah schon komisch aus. „Wir werden dir dienen wie wir deinen Vater gedient haben“ sagte Zindaras und alle drei erhoben sich wieder. „Danke“ und als vorletztes „Tiflin, der König der Halblinge, seine Frau Lilly und seine Tochter Jiswyn“. Alle drei knieten sich vor mich hin. „Wir werden dir dienen wie wir deinen Vater gedient haben“ sagte Tiflin und alle drein erhoben sich wieder. Und nun als letztes die Elfen „Ich bin Eldan, der König der Elfen, das ist meine Frau Esmeralda, meine Tochter Alexandra und das ist mein Sohn Menfir“ beendete er.
Alle knieten vor mir nieder Selbst die Wachen die an der Tür standen und sagten alle zusammen: „Wir, die Könige von Godwana schwören den letzten Kaiser der Hünen Jeardius ewige Treue und werden ihn unterstützen in guten und in schweren Tagen. Soll das Reich der Hünen neu auferstehen“. Sie alle erhoben sich wieder und schauten mich an und sagten dann zusammen: “Luokan Castor„.
Sie setzten sich wieder und Eldan klatschte mit den Händen, Diener brachten Speisen und Getränke in den Saal und stellten sie auf die drei großen Tische. Alle setzten sich an die Tische, aber ich blieb stehen. „Wollen sie nichts essen mein Lord die Elfen machen gutes Essen, zwar nicht so gut wie wir, aber es schmeckt oder Tondor?“ fragte mich Grumbor Tondor nickte. „Ich habe jetzt keinen Hunger und nennt mich nicht Lord, sondern Jeardius“ sagte ich zu ihn ein bisschen laut das mich alle ansahen und ich die Halle verließ. Ich ging auf einen der Balkone um mir den frischen Wind ins Haar wehen zu lassen. War das jetzt alles echt passiert? Ich war jetzt Kaiser von Godwana, hatte erfahren dass ich der letzte Hüne bin und dass meine Eltern die letzten Kaiser von Godwana waren. „Mach dir keine Gedanken. Solange du nicht siebzehn Jahre alt bist kannst du den Kaiserthron nicht besteigen, solange werden die Könige die Wirtschaftliche und Politische Lage in diesem Reich leiten“ sagte eine Mädchenstimme hinter mir. Ich drehte mich um und sah Mandy vor mir stehen. „Habe ich euch jetzt gestört mein Lord?“ fragte sie mich und schaute mir genau ins Gesicht. „Nein hast du nicht, aber bitte nenn mich einfach Jeardius. Lord klingt als wäre ich schon Kaiser“ sagte ich zu ihr und drehte mich wieder denn Wind um. Sie stellte sich neben mich. Sie war so alt wie ich und hatte langes blondes Haar, das im Wind nach hinten wehte das sie, wie man ihr es ansah sehr genoss. Wir waren gleich groß. Sie hatte schöne blaue Augen die mir gleich aufgefallen waren, sie war schlank und trug die Figur von einem Kämpferin, bewegte sich aber wie eine edle junge Frau. „War ziemlich viel in den zwei Tagen was ich erlebt habe weißt du und deshalb wollte ich jetzt erst mal raus und frische Luft schnappen“ sagte ich zu ihr und schaute sie an. „Ja ich habe es gestern Abend von meinen Vater gehört“ antwortete sie und schaute mich ebenfalls an. „Weißt du, dass du schöne blaue Augen hast?“ Sie wurde rot. „Danke schön für dieses Kompliment“ gab sie zurück. „Wollen wir noch ein Stück spazieren gehen?“ Fragte ich sie. „Oh ja gerne Lord..? Ich meine Jeardius“ sagte sie fröhlich und wenig später spazierte wir durch die Straßen von Rumina wo mich alle Leute begrüßten. Sie zeigte mir die hälfte die Stadt, das schon fast zwei Stunden dauerte, weil sie so riesig war das man von einem Ende bis zum anderen fünf stunde brauchte. Sie zeigte mir auch den Übungsstand, wo die Krieger der Elfen trainierten. Wir waren gerade auf den Rückweg als plötzlich drei Dunkle Gestalt Mandy von mir weg zogen und eine ihr ein Messer an die Kehle hielt. „Bitte Jeardius hilf mir“ sagte sie luftschnappend. „Komm mit uns und ihr wird nichts gesehen“ sagte eine der Gestalten. Aber nur wenn ihr drei mich im Schwertkampf besiegt“ sagte ich ihnen und der Schmied der neben uns war gab mir sofort ein Schwert das er gerade gefertigt hatte. Es war leichter als die anderen die ich je in meiner Hand hatte. Und schon kam der erste auf mich zugerannt. Ich werte ihn mit einem gekonnten Hieb ab. Dann kam der zweite den ich auch abwerte. Dann griff ich an und schlug so präzise auf die erste Gestalt ein dass nach wenigen Schlägen sein Schwert aus den Händen flog und in einer Hauswand stecken blieb. Ich hob mein Schwert und traf ihn an der Kehle und er fiel leblos zu Boden. „Los Mach ihn fertig“ sagte der dritte ängstlich. Auf einmal ging alles viel schneller. Ich konnte das Schwert schneller bewegen und auch ich selber konnte mich schneller bewegen. So schlug ich auf die zweite Gestalt ein die sich zwar besser wehrte, als ich richtig zuschlug zerbrach seine Klinge und ich rammte ihm das Schwert genau in die Brust und traf genau das Herzz. „So und jetzt zu dir“ sagte ich und ging auf ihn zu. „Pass auf was du machst sonst ist sie tot“ drohte er mir und wich immer weiter zurück. Doch hinter ihn kamen inzwischen die Stadtwachen. „Hey lassen sie, sie sofort los“ rief einer der Soldaten. Die Gestalt drehte sich um und ich lief auf ihn zu und als er sich wieder umdrehte rammte ich ihn mein Schwert neben Mandy genau in seinen Bauch. Er röchelte, sah mich an und sackte dann zu Boden. Mandy fiel mir um den Hals und begann zu weinen. Als ich wieder in der Thronhalle saß, schauten mich alle Könige an. Meine ganze Kleidung war mit Blut überströmt und das Schwert mit dem ich gekämpft hatte, trug ich immer noch bei mir. „Wo hast du gelernt so zu kämpfen?“ fragte mich Tiflis. „Ich habe manchmal mit meinen Großvater gekämpft aber sonst nichts“ gab ich zurück. „Ich konnte mich schneller bewegen und schneller kämpfen als ich die erste Gestalt getötet hatte“. „Danke dass du meine Tochter gerettet hast“ bedankte sich Graham. OK, ich würde vorschlagen du gehst die jetzt erst mal waschen und dann legst du dich erst mal schlafen. Wir reden morgen darüber“ sagte Eldan zu mir und die anderen stimmten zu. So wusch ich mich und legte mich hin und dachte nach was eben passiert war doch dann übermannte mich die Müdigkeit und ich schlief ein. Als ich aufwachte war es Dunkel. Ich zog mich an um nach draußen zu gehen. Dann stand ich auf der Stadtmauer und schaute mir den Sonnenaufgang an. Er sah wunderschön aus und ich dachte nicht an Dinge die gestern passiert waren. Doch eine Stimme holte mich in die Realität zurück. „Guten Morgen Lord“ begrüßte mich eine Wache und ging an mir vorbei. Nach einer Stunde ging ich zurück in den Palast um endlich etwas zu Essen. Als ich ihn die Thronhalle zurück kam saßen die meisten Könige beim Frühstück. Ich ging zu den Tischen und setzte mich dazu. „Guten Morgen“ sagten sie zu mir und aßen weiter. Ich nickte nur und fing an zu Essen. Zum Schluss sagte Eldan zu mir „Jeardius wir haben beschlossen dich in Schwert-, Bogen-, Axt- und Lanzentraining zu unterrichten“ und die anderen nickten nur. „Du wirst heute Anfangen. Mein Sohn wird dich zu unseren Kriegern geleiten, sobald wir hier fertig sind“. „Was waren das gestern Abend für Gestalten“ fragte ich ihn und der schaute die anderen Könige an.
„Es waren Meuchelmörder von den Dunkelelfen die dich entweder töten oder verschleppen sollten, aber du hast dich ja gewehrt“ antwortete Zindaras auf meine Frage. „Aber was wollen die Untoten und die Untoten von mir?“ Fragte ich sie erneut. „Hast du es nicht begriffen Jeardius?“ fragte mich Eldan skeptisch. „Wer dich unter Krontrolle hat kann die Welt verändern!“ antwortete Graham diesmal. Ich schaute sie an, erhob mich und ging schnelles Schrittes nach draußen. Dort wartete bereits Menfir und wir gingen gemeinsam zu den Elfenkriegern. Die Stadt war noch viel bunter als gestern Abend. Es standen überall Verkaufstände und Läden an allen Ecken. Die Leute begrüßten mich, was mir langsam gefiel das man mich beachtete. Wir gingen ungefähr eine Stunde lang, bis wir vor den Türen der Elfenakademie standen. Vorher, waren wir bei verschiedenen Händlern und Läden stehen geblieben und hatten uns die Ware angeschaut. Außerdem hatte ich mich bei dem Schmied bedankt dass er mir geholfen hatte und gefragt ob ich das Schwert behalten dürfte und ob er mir noch ein Schild machen würde. Dem Schmied war es eine Ehre mir ein Schild zu machen und mir geholfen zu haben. Er hatte sich als Caspar vorgestellt und er hatte in der Hünenstadt gelebt bis sie zerstört worden war. Er würde mir überall hin folgen sogar in den Tot, weil ihn die Hünen damals aus der Sklaverei der Goblins befreit hatten.
Norma Hey Jörg,
ich mag deinen Ansatz, deine Art von Ideen und den Inhalt deiner Geschichte sehr, aber dein sprachlicher Stil ist mir etwas zu grob. Da fehlen die Feinheiten, das Gefühl, der Gang, in dem der Leser mit dem Buch verschmelzen kann. In etwa so:
"Als ich erwachte, war es noch früh am morgen. Ich erinnere mich noch gut daran, als ich die Augen öffente und den Staub in den Sonnenstrahlen tanzen sah. Der schwere Leinenvorhang war zerschlissen, er bewegte sich müde hin und her in der leichten Briese, die hineinwehte. Ich drehte mich langsam auf die andere Seite und blickte zu Tür. Mein Rücken tat weh, ich hatte mich verlegen auf der alten Strohmatte. Oder es war vom vorherigen Tag, als ich mit Großvater das Dach repariert und die schweren Schilfballen vom Fluß hergetragen hatte. Ich hörte meinen Großvater die alte Treppe hervorsteigen. Langsam und bedacht darauf, mich nicht zu wecken. Ich schloss die Augen und tat so, als würde ich schlafen..."
Verstehst du? Ich finde, du kannst ruhig alles etwas ausschmücken, der Geschichte mehr Liebe und Leben geben. Frohe Ostern, Norma
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