Alexander - Spuren der Einsamkeit 13.04.2010
Ich bin gerade wieder aufgewacht
Und meine Hände suchen nach dir
Doch du bist schon lange weg
Hast mein Herz einfach mitgenommen
Und mich hier allein gelassen
Mit all meinen Kummer und Schmerzen
Die offenen Wunden in mir heilen nicht mehr
Seitdem du mich hier zurück lässt
In einer Welt ohne Licht, ohne Wärme,
Ohne Gefühle und ohne dich
Es sind die Spuren der Einsamkeit
Der Wind pfeift leise durch die Fenster
Es wird dunkel und kalt
All die roten Rosen ergrauen und verwelken
Die Engel am Himmel fangen an zu weinen
Und ein Donner kommt auf
Es sind die Spuren der Einsamkeit,
Ich mittendrin und du weit weg
Mein Herz verschließe ich hinter Schloss und Riegel
Niemand außer dir lass ich da noch ran
Keine Gefühle mehr
Ich bleib kalt
Eiskalt
Es sind die Spuren der Einsamkeit
Spuren der Einsamkeit
Ich schlage die Tür vor mir zu
Nehme dein Bild von der Wand und werf es aus dem Fenster
Verschließe all die Fenster und verdunkle
Nehme eine Rasierklinge und ritze deinen Namen tief in meine Arme
Bis das Blut zum Vorschein kommt
Ich nehme eine Flasche voll Glycerin und alles löst sich in mir auf
Dann schlag ich mit meiner Hand zur Faust geballt ein großes Loch in die Wand
Meine Stimme verstummt, doch sie ist zum schreien verdammt
Ich will wegrennen doch ich bin wie gelähmt
Meine Seele wird kalt
Eiskalt
Und ich weine bittere Tränen
Es sind die Spuren der Einsamkeit
Die Wolfe heulen
Es ist Vollmond
All die roten Rosen ergrauen und verwelken
Die Engel am Himmel fangen an zu weinen
Und ein Donner kommt auf
Es sind die Spuren der Einsamkeit
Die Uhr schlägt zwölf
Ich bin ganz allein in dieser Dunkelheit
Und ich habe Angst
Fürchterliche Angst
Keine Gefühle mehr
Ich bleib kalt
Eiskalt
Es sind die Spuren der Einsamkeit
Spuren der Einsamkeit
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