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kooperative Geschichten

Valentyne - Fuck You

06.02.2012

Der Hafen hat so viele schöne Lichter
in ihrem Schein stirb grad der letzte Dichter
Ich liebe Musik, ich liebe das Klavier
Ich liebte Familie, ich liebte das wir
Ich liebe Musik, ich liebe die Geige
zum Leben zu schwach, zum Sterben zu feige
Der Regen tropft so kalt auf meine Haut
ich war nie Bräutigam, werde nie die Braut
Ich habe vor kurzem mal gesagt
wo mein Partner nicht kann,
bin ich für beide stark
aber so funktioniert das nicht
einer von beiden verliert sein Gesicht
Liebe heißt Herzen zerfetzen
man spielt ohne Regeln zu setzten
Vertrauen heißt Verrat und fallen lassen
Zärtlichkeit heißt Verbrenn' und hassen
Vor dem Anfang, kann ich schon das Ende sehn'
ich sehe alle, nur nicht mich dort stehn'
heute bin ich wieder aufgewacht
das Leben hat mich so dreckig angelacht
es war als hätte es gedacht:
Du Feigling hast es wieder nicht geschafft!
ich bin undankbar und so verwöhnt
an die süße Melancholie so gewöhnt
mit jeder Minute die verstreicht
fühl' ich wie das Glück entweicht
Ich lerne Fliegen nur um zu stürtzen
um meine Zeit hier zu verkürzen
es versagt die Stimme, es versagt der Stift
Atmen wir langsam zum Gift
Wir lieben das Leben bis wir daran zerbrechen
vorher versuchen das Schlechte wegzu lächeln
es heißt, das Schmerz mit der Zeit verfliegt
wenn man dem kalten Herz vergibt
Alles was ich wollte, eine Zeit ohne Drama
einmal sagen, "ich liebe dich Mama"
einmal ohne Schuldgefühle wütend werden
und das Leben wirklich lieben lernen
Ich weiß nicht wieso es so lange dauert
als wäre meine Seele völlig eingemauert
an mich selber glauben kann ich nicht
deshalb, alles was ich bin, bittet dich:
egal wie weit ich mich entferne, wie weit ich lauf
bitte, gib mich nicht auf.

V.

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