Geschichten, Gedichte, Kurzgeschichten, Lyriks

Bis vor ungefähr 300 Jahren waren Gedichte Wahrzeichen für alles schriftlich verfasste. Im 18. Jahrhundert jedoch fand eine Festigung des Begriffes statt. Seit dieser Festigung verwendet man den Begriff nur noch für poetische Texte oder Schriften.

Neben der Prosa, dem Verfassen von Geschichten oder Kurzgeschichten, haben poetische Schriften oft ein festes Versmaß oder sogar eine weiterreichende äußere Form. Wie Musikstücke werden Verse in Strophen unterteilt, um dem Gedicht eine schönere äußere Form zu geben.

Ein weiterer Unterschied ist die Syntaktik und die sehr viel größere Vielfalt von rhetorischen Stilmitteln. Nicht nur optisch, sondern auch sprachlich gibt es also eine klare Abgrenzung von der Prosa.
Mit sehr viel weniger Textmasse wird oft versucht, einen sehr viel komplexeren Gedankengang zu übermitteln. Auch eine Aussage, eine Quintessenz soll an den Leser mit einem Gedicht übermittelt werden.
Sehr viel öfter wird der Leser nicht nur zum Träumen, wie oft bei Geschichten üblich, sondern auch zum Nachdenken angeregt.

Viele Gedichte kennt man noch aus seiner Schulzeit, entstanden in der Klassik oder der Aufklärung. Schiller und Goethe sind die bekanntesten deutschen Dichter und Repräsentanten deutscher Dichtkunst.

Die moderne Poesie kehrt sich jedoch immer weiter von äußeren und schriftlichen Mitteln der Vergangenheit ab.
Gedichte die in der heutigen Zeit entstehen, brauchen sich an kein Versmaß oder Reimschemata zu halten.

So können auch immer mehr Hobbyautoren ihre Gedichte veröffentlichen und neben eigenen Geschichten auch eigene Gedichte schreiben.